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    Engagiert und ausgezeichnet

    02.12.2011

    50 weitere Studierende der Universität Würzburg erhalten ab diesem Semester für ein Jahr ein Deutschlandstipendium. Bei einer Feier im Toscanasaal der Residenz überreichten Universitätspräsident Alfred Forchel und Förderer die Urkunden.

    Festversammlung
    Nach der Stipendienvergabe trafen sich Förderer und Geförderte zum lockeren Beisammensein im Martin-von-Wagner-Museum der Universität. (Foto: Gunnar Bartsch)

    Sie haben sich durch überdurchschnittlich gute Noten und durch gesellschaftliches Engagement qualifiziert: Die 50 neuen Empfänger des Deutschlandstipendiums der Universität Würzburg. Sie kommen aus allen zehn Fakultäten – von der katholischen Theologie bis zu den Wirtschaftswissenschaften, sie stehen noch ganz am Anfang ihres Studiums oder sind schon fortgeschritten, Männer sind in etwa gleicher Anzahl vertreten wie Frauen. Und: Sie alle erhalten nun für ein Jahr monatlich jeweils 300 Euro.

    Das Deutschlandstipendium

    Das Prinzip des Deutschlandstipendiums ist einfach: Für jeden Euro, den die Universität von privaten Spendern, Unternehmen, Stiftungen oder Vereinen einwirbt, gibt der Bund einen Euro dazu. Im Juli 2010 hatte die Bundesregierung das Stipendienprogramm ins Leben gerufen. Im ersten Jahr sollen bundesweit bis zu 10.000 Studierende in den Genuss der Förderung kommen; langfristig sollen es bis zu zehn Prozent aller Studierenden werden.

    Die Empfänger werden nicht nur nach ihren Schul- und Studienleistungen ausgewählt. Zu den Kriterien gehören auch gesellschaftliches Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – zum Beispiel in Vereinen, politischen Organisationen, in der Familie oder im sozialen Umfeld. Besondere biografische Hürden, die sich beispielsweise aus der familiären Herkunft ergeben, werden bei der Vergabe der Stipendien ebenfalls berücksichtigt.

    Bereits im Sommer dieses Jahres konnte die Universität Würzburg die ersten 21 Deutschlandstipendien vergeben. Insgesamt wurden also 71 Stipendien im ersten Jahr an der Universität Würzburg vergeben; ihre Urkunden erhielten die neuen Stipendiaten im Rahmen eines Festakts im Toscanasaal der Residenz.

    Alfred Forchels Grußwort

    Insgesamt 218 Bewerbungen waren für die 50 Stipendien eingegangen, wie Unipräsident Alfred Forchel in seinem Grußwort sagte. Nach einem aufwändigen Vergabeverfahren sei die Universität überzeugt, „aus der Vielzahl der sehr guten Kandidatinnen und Kandidaten die besten Köpfe ausgewählt zu haben“. Ihnen sprach Forchel seine Anerkennung aus: „Sie leisten Außergewöhnliches, und wir sind froh, dass wir dies mit dem Stipendium honorieren können.“

    Seinen Dank richtete Forchel an alle Förderer: Privatpersonen – private Bildungsliebhaber, Alumni und Freunde der Universität – und Unternehmen, vom kleineren mittelständischen Betrieb bis zum international tätigen Großunternehmen. „Wir wären nicht in der Lage, die Stipendien zu vergeben, wenn Sie sich nicht bereitgefunden hätten, uns zu unterstützen“, so Forchel.

    Ein spezieller Dank an den Universitätsbund

    Einen „ganz besonderen Dank“ sprach Forchel dem Universitätsbund und dessen Vorsitzenden David Brandstätter aus. Der Unibund hat sich aus Anlass seines 90. Geburtstags in diesem Jahr dazu bereit erklärt, insgesamt neun Stipendien zu finanzieren. Das Geld stammt aus dem Erlös eines Benefizkonzerts, das die vier Medienkonzerne aus der Region – Mainpresse, Krick, Vogel und Koenig & Bauer – im Herbst veranstaltet hatten.

    Ein spezieller Dank Forchels ging auch an die Mitarbeiter der Universitätsverwaltung. Die hatten mit ihren Spenden ein weiteres Stipendium ermöglicht – ein seines Wissens nach „in Deutschland einmaliges Ereignis“.

    Reinhard Kretschmers Festvortrag

    Den Festvortrag im Toscanasaal hielt Reinhard Kretschmer, Geschäftsführer des Bereichs Motoren des Automobilzulieferers Brose. Das Unternehmen unterstützt die Universität schon seit Langem und engagiert sich auch im Deutschlandstipendien-Programm. Unter dem Motto „Kapital lässt sich beschaffen; Fabriken kann man bauen; Menschen muss man gewinnen“, nutzte Kretschmer die Gelegenheit, unter den Stipendiaten Werbung für einen Job bei Brose zu machen.

    „Sie wurden ausgewählt, weil sie hervorragende Leistungen erbringen und sich für die Gesellschaft engagieren. Sie übernehmen Verantwortung“, lobte Kretschmer die Stipendiaten. Damit würden sie mit wesentlichen Werten der Firma Brose übereinstimmen: Verantwortung übernehmen und sich mit seinen ganzen Fähigkeiten einbringen. „Machen Sie weiter so auf diesem Weg“, forderte Kretschmer die Studierenden auf, Unternehmen und die Gesellschaft bräuchten Menschen, die nicht nur das Nötige tun.

    Der Festakt

    Moderiert wurde die Stipendienübergabe von David Brandstätter, Vorsitzender des Universitätsbunds und Geschäftsführer der Mainpost. Förderer überreichten den Stipendiaten ihre Urkunden. Zu ihnen zählten diesmal:

    Das Biotechnologieunternehmen Amgen, der Automobilzulieferer Brose, der Schweizer Spezialchemieproduzent Clariant AG, der Echter-Verlag, Engel und Völkers Immobilien Würzburg, die Sparkasse Mainfranken, der Express- und Paketzustelldienst UPS, die VR-Bank Würzburg, die gemeinnützigen NCL-Stiftung National Contest for Life, die Philip Morris Stiftung, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, Professor Andreas Möckel, Emeritus der Julius-Maximilians-Universität, Gerhard Roth – und natürlich der Universitätsbund.

    Für den musikalischen Rahmen sorgte das Duo Link.

    Mehr Informationen zum Deutschlandstipendium

    Kontakt

    Bettina Dempewolf, Referentin für Universitätsentwicklung,
    T: (0931) 31-83331, E-Mail: bettina.dempewolf@uni-wuerzburg.de

    Von Gunnar Bartsch

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