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    Die Uni geht aufs Africa Festival

    24.01.2008

    Wenn im kommenden Mai das 20. Africa Festival auf den Mainwiesen unterhalb der Friedensbrücke über die Bühne(n) geht, wird zum ersten Mal auch die Universität Würzburg dabei vertreten sein. Passend zum diesjährigen Motto „Gemeinsam mit unseren Freunden feiern“ wird die Uni in einem eigenen Zelt Projekte vorstellen, an denen sie zusammen mit Wissenschaftlern aus Afrika arbeitet.

    Szene vom Africa Festival (Foto Ali Schuster)
    Szene vom Africa Festival (Foto Ali Schuster)

    Manu Dibango, Youssou N’Dour, Habib Koité sind regelmäßigen Besuchern des Würzburger Africa Festivals mittlerweile gut bekannt. Seit vielen Jahren treten weltbekannte Musiker wie diese immer wieder am Wochenende nach Pfingsten in den Zelten am Mainufer auf. Zwar steht die Musik eindeutig im Mittelpunkt dieses, nach Angaben der Veranstalter, „größten Festivals seiner Art in Europa“. Information, Aufklärung und soziales Engagement werden von den Veranstaltern allerdings nie außer Acht gelassen.

    „Die enge Verbindung zwischen der Region Würzburg und Afrika abzubilden“ soll in diesem Jahr einer der Themenschwerpunkte der viertägigen Veranstaltung sein. Dabei kommt der Universität während des Festivals, aber auch in seinem Umfeld, eine besondere Rolle zu: Mit insgesamt vier Projekten wird die Hochschule aufzeigen, welche wissenschaftlichen Kooperationen sie mit Forschern in Afrika pflegt und um welche Inhalte es dabei geht. Ziel soll es unter anderem sein, deutlicher zu machen, dass auch in Afrika von Afrikanern Wissenschaft betrieben wird.

    „Entwicklung durch Forschung“ lautet das Motto, unter dem im Uni-Zelt die Hochschule auf dem Festivalgelände Forschungsprojekte vorstellt, die von Forschern aus Würzburg gemeinsam mit Kollegen in Afrika betrieben werden. Da geht es um geographische Fragen, um Probleme aus der Ökologie oder um die Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Tropenkrankheiten. Wissenschaftler aus Afrika und aus Würzburg werden anwesend sein, um den Besuchern Rede und Antwort zu stehen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden diese an einem der Festivaltage über ihre Arbeit, ihre Ziele und Probleme sprechen. Der genaue Ort und Termin wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.

    In einer Vortragsreihe, die schon am 9. Mai startet, werden sich Wissenschaftler aus Würzburg ebenfalls auf die unterschiedlichste Art und Weise mit Themen rund um Afrika beschäftigen. Die Universität wird die jeweiligen Termine und Themen in einer gesonderten Mitteilung veröffentlichen, sobald sie definitiv feststehen.

    Zu guter Letzt wird das Unimagazin BLICK in seiner Juliausgabe umfassend und detailliert über die zahlreichen Formen der Kooperation von Wissenschaftlern an der Universität Würzburg und in Afrika berichten. Dieser Themenschwerpunkt soll darüber hinaus ins Englische übersetzt werden und als Sonderdruck erscheinen.

    Das 20. Africa Festival findet statt vom 22. bis 25. Mai 2008. Ausführliche Informationen zum Programm unter www.africafestival.org

    Von Gunnar Bartsch

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