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    Chefwechsel beim ZAE

    14.12.2005

    Im Rahmen eines Festkolloquiums verabschiedet das Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE) Bayern im Beisein von Wirtschaftsminister Erwin Huber seinen Gründungssprecher und seit 1991 Vorstandsvorsitzenden, Prof. Dr. Jochen Fricke. Mit der Abteilung „Funktionsmaterialien der Energietechnik“ in Würzburg hat Fricke Pionierarbeit bei der Entwicklung und Anwendung von Vakuumsuperisolationen geleistet.

    Die Veranstaltung findet am 16. Dezember 2005, 13 Uhr, im Max-Scheer-Hörsaal des naturwissenschaftlichen Hörsaalgebäudes der Universität Würzburg, Am Hubland, statt.

    Der Verein beschäftigt ca. 120 Mitarbeiter, die in vier Abteilungen an drei Standorten verschiedene Themenbereiche zur rationellen Energienutzung und regenerativen Energien erforschen: „Energieumwandlung und –speicherung“ in Garching, „Funktionsmaterialien der Energietechnik“ in Würzburg, „Thermosensorik und Photovoltaik“ in Erlangen, sowie „Solarthermie und Biomasse“ in Garching.

    Sein Physikstudium absolvierte der gebürtige Jenenser Fricke an der TH München. Nach seiner Promotion ging Jochen Fricke für zwei Jahre nach Pittsburgh (USA), wo er sich mit der Physik der oberen Atmosphäre auseinandersetzte. Etwa zur selben Zeit begründete er mit einem Kollegen die populärwissenschaftliche Zeitschrift „Physik in unserer Zeit“, deren Redaktion er 23 Jahre lang leitete. Für seine redaktionelle Arbeit und seine Buchpublikationen erhielt er die „Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

    Einige Jahre nach seiner Habilitation in Würzburg 1974 wandte er sich der Energietechnik zu. Prof. Fricke hat während seiner Tätigkeit als Hochschullehrer und Institutsleiter des ZAE Bayern rund 150 Diplomarbeiten und Zulassungsarbeiten sowie mehr als 50 Dissertationen betreut. Im Dezember 2004 wurde er mit der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft ausgezeichnet.

    Mit ihm werden auch Prof. Dr.-Ing. Dietmar Hein und Prof. Dr. Max Schulz verabschiedet, die seit 1997 bzw. 1994 als Vorstände und wissenschaftliche Leiter im ZAE Bayern tätig sind. Im Rahmen dieses Kolloquiums werden für die drei scheidenden Professoren bereits seit 1. Mai 2005 als kommissarische wissenschaftliche Leiter im ZAE Bayern tätige neue Vorstände eingeführt: Prof. Dr. Vladimir Dyakonov (Würzburg), Prof. Dr.-Ing. Harmut Spliethoff (Garching) und Prof. Dr. Rudolf Weißmann (Erlangen).

    Die enge Zusammenarbeit mit den Universitäten in Würzburg, München und Erlangen garantiert eine zügige Umsetzung der Grundlagenforschung in die angewandte Energietechnik und ermöglicht dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine praxisnahe Ausbildung. Für die Industriepartner, insbesondere Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) stellt das ZAE Bayern Know-how und Forschungsleistung zur Verfügung, um innovative, wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Techniken und Produkte zu entwickeln. Das Institut erhält eine jährliche Grundfinanzierung vom Bayerischen Wirtschaftsministerium.

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