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    Campusbrücke nimmt Gestalt an

    24.02.2012

    Eine Brücke soll künftig den neuen Campus Nord mit dem Hubland-Areal verbinden. Die Ergebnisse des Architekten-Wettbewerbs sind ab Montag, 27. Februar, in einer öffentlichen Ausstellung im Staatlichen Bauamt zu sehen.

    Brückenentwurf
    Dieser Brückenentwurf gewann den ersten Preis im Architektenwettbewerb. Der Blick geht nach Norden, links vorne ist das Zentrale Hörsaal- und Seminargebäude Z6 zu sehen. Das Gebäude links hinten ist die Mensateria, für die derzeit die Planungen laufen. Foto: Staatliches Bauamt Würzburg

    Eröffnet wird die Ausstellung der Brückenentwürfe am Montag, 27. Februar, um 18 Uhr im Staatlichen Bauamt in der Kroatengasse 4-8, erster Stock, Raum 129. Bei einem Pressetermin und einer öffentlichen Führung werden die einzelnen Arbeiten erläutert. Die Ausstellung bleibt dann bis Donnerstag, 1. März, für die Öffentlichkeit zugänglich, und zwar jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 12:30 bis 16 Uhr.

    Dem Preisgericht lagen zehn Wettbewerbsbeiträge vor, wie das Bauamt mitteilt. Den 1. Preis hat das Planungsteam "Kolb Ripke und Dr. Schütz Ingenieure" gewonnen. Das Preisgericht lobte an deren Modell unter anderem die gelungene Einbindung der Brücke in die Landschaft. Der Bau soll bis Ende 2013 fertiggestellt sein. Die Baukosten von rund 2,7 Millionen Euro trägt der Freistaat Bayern.

    Grund für den Brückenbau

    Warum die Fußgänger- und Radwegbrücke nötig ist? Zum Sommersemester 2011 hat die Universität Würzburg damit begonnen, ihren Campus Nord mit Leben zu füllen. Seitdem pendeln täglich Studierende und Mitarbeiter zwischen dem neuen Campus und dem Hubland-Areal hin und her, vor allem zu Fuß und mit dem Fahrrad. Dabei müssen sie die stark befahrene Straße Am Galgenberg überqueren, auf der pro Tag rund 17.000 Fahrzeuge unterwegs sind. Als Übergangslösung ist derzeit eine Fußgängerampel in Betrieb.

    Presseinformation des Staatlichen Bauamts Würzburg (pdf)

    Von Robert Emmerich

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