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    Bollywood im Hochschulsport

    04.10.2007

    Hip Hop, Akrobatik, Unterwasser-Rugby – alle Jahre wieder gibt es im Allgemeinen Hochschulsport leicht ungewöhnliche bis stark exotische Angebote zu finden. Kein Wunder also, dass die Organisatoren Frank Kuß und Gernot Haubenthal auch zum Wintersemester wieder einige Überraschungen auf Lager haben.

    Tänzer. Foto von Maren Beßler/Pixelio
    Farbenpracht und Tanzfreude - beides typisch für Bollywood-Filme. Die einschlägigen Choreografien lassen sich jetzt im Hochschulsport üben. Foto: Maren Beßler/Pixelio

    Gleich fünf Sportarten wurden neu ins Programm aufgenommen, das am Montag, 22. Oktober, startet: Neben den etablierten Kursen können die Studierenden und Beschäftigten der Würzburger Hochschulen zum Beispiel die fetzigen Choreografien der Bollywood-Tänze einstudieren, die aus den einschlägigen indischen Filmen mittlerweile auch in Europa einem größeren Publikum bekannt sind. Oder sie können sich in den Kampfsportarten Kung Fu oder einer philippinischen Variante trainieren, dem so genannten Pekiti Tirsia Kali. Zudem wurde das Angebot um eine Mannschaftssportart erweitert: Hallenhockey für Damen und Herren aller Leistungsklassen. Neu ist auch Girokinesis – hierbei werden Elemente aus Yoga, Tanz und Tai Chi kombiniert.

    Das gesamte Sportprogramm für das Wintersemester 2007/08 steht ab sofort im Internet zum Abruf bereit unter www.hochschulsport.uni-wuerzburg.de

    Frank Kuß. Foto: privatDie Organisatoren des Allgemeinen Hochschulsports legen besonderen Wert darauf, den Interessen eines möglichst großen Teilnehmerkreises Rechnung zu tragen. Darum bezieht sich das Angebot vor allem auf den Bereich des Freizeitsports: „Wir wollen Abwechslung, Erholung, körperliche Fitness und Ausgleich in die Belastungen des studentischen Alltags bringen“, so Kuß. Daneben solle der Hochschulsport Möglichkeiten eröffnen, sich innerhalb der verschiedenen Universitätsgruppen kennenzulernen. Auch für Leistungssportler gebe es im Sportzentrum der Uni selbstverständlich Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten.

    Frank Kuß (Foto privat) hat im März 2007 als Leiter des Allgemeinen Hochschulsports die Nachfolge von Wieland Raith angetreten, der in den Ruhestand gegangen ist. Kuß stammt aus Würzburg, ist 36 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. In Würzburg und Bayreuth studierte er Sport und Mathematik für das Lehramt. Nach seiner Referendarszeit in Roth bei Nürnberg und in Donauwörth war er dann sechs Jahre in Würzburg im Schuldienst. Im Sportzentrum der Uni fing er schon im September 2006 als Fachgebietsleiter für Fußball an.

    Kontakt: Frank Kuß, T (0931) 888-6532, Frank.Kuss@uni-wuerzburg.de

    Von Robert Emmerich

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