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    Ayrault sagt Besuch in Würzburg ab

    12.11.2012

    Der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault muss seinen geplanten Würzburgbesuch verschieben. In einer offiziellen Mitteilung begründet sein Büro die Absage.

    Der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault. Foto: Flickr / jmayrault
    Der französische Premier Jean-Marc Ayrault musste seinen Besuch in Würzburg verschieben. Foto: Flickr / jmayrault

    „Leider muss der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault seinen Besuch in Würzburg, der ursprünglich für Freitag, 16. November, im Anschluss an seinen Antrittsbesuch in Berlin geplant war, auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Er bedauert sehr, diesen Besuch, der ihm persönlich sehr am Herzen liegt und für den er sich genügend Zeit nehmen wollte, nicht wahrnehmen zu können. Kurzfristige Verpflichtungen in Paris ließen aber leider keine andere Wahl." Diese Mitteilung stammt aus dem Büro von Ayrault.

    Universitätspräsident Alfred Forchel und Oberbürgermeister Georg Rosenthal bedauern diese Absage, für die sie jedoch volles Verständnis haben: „Wir freuen uns, dass ihm der Besuch Würzburgs so sehr am Herzen liegt, dass er unsere Einladung wahrnehmen wird, auch wenn es nicht auf seiner ersten Deutschlandreise ist“, erklärt Oberbürgermeister Georg Rosenthal: „Das gibt uns vielleicht die Möglichkeit, ihm die eine oder andere Sehenswürdigkeit zusätzlich zu präsentieren.“

    1969 als Austauschstudent in Würzburg

    „Die Julius-Maximilians-Universität freut sich schon jetzt auf den Besuch des französischen Premiers, auch wenn dieser erst zu einem späteren Zeitpunkt zu uns kommen kann. Seine Universität steht ihm immer offen“, so Unipräsident Alfred Forchel. Jean-Marc Ayrault war im Wintersemester 1969/70 als Germanistik-Austauschstudent an der Uni Würzburg.

    Die Universität hat darum bereits Kontakt zu Dozenten aufgenommen, bei denen Ayrault seinerzeit Vorlesungen und Seminare in deutscher Sprache und Literaturwissenschaft besucht hat. Auch die Suche nach Kommilitonen, die sich an ihren Mitstudenten Ayrault erinnern, geht weiter.

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