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    Allein gelassen mit Spam und Viren

    22.08.2007

    Sei es der Umgang mit Spam-Mails oder die Geheimhaltung des firmeninternen Passworts für den PC: In Sachen Computer-Sicherheit gibt es in vielen kleineren Unternehmen noch immer schwere Mängel. Das geht aus dem IT-Sicherheitsreport 2007 des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) hervor.

    Maskierter Mann greift aus dem Monitor heraus auf die PC-Tastatur zu. Foto und Montage: Gunnar Bartsch
    Gefahr aus dem Internet: Trotzdem schulen viele kleine Firmen ihre Mitarbeiter nicht in Sachen IT-Sicherheit. Foto und Montage: Gunnar Bartsch

    Viele Studien belegen es: Die meisten Sicherheitsprobleme in der Informationstechnologie (IT) entstehen durch das Fehlverhalten von Mitarbeitern. Trotzdem wird diese Schwachstelle in vielen Unternehmen übersehen. So informieren oder schulen viele kleinere Firmen ihre Mitarbeiter nur unzureichend. Jeder zweite Betrieb beziehe die Mitarbeiter gar nicht erst in die IT-Sicherheitsstrategie mit ein. Zu diesem Ergebnis kommt das NEG nach einer Online-Umfrage unter deutschen Unternehmen.

    Grund für den Mangel scheint dem Report zufolge insbesondere ein Informationsdefizit der Unternehmensführung zu sein. So bekundet ein Fünftel der Befragten, sich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben. Weitere 15 Prozent geben an, über zu geringes Know-how zu verfügen. Führt ein Unternehmen Mitarbeiterschulungen durch, so werden diese bei über der Hälfte der Befragten zumindest quartalsweise angeboten. Ein Viertel schult die eigenen Mitarbeiter mindestens einmal pro Monat. Aber nur knapp ein Drittel überprüft dann auch das Wissen der Mitarbeiter in Sachen IT-Sicherheit.

    Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Es ist ein Verbund von 25 regionalen Kompetenzzentren, die seit 1998 den Mittelstand und das Handwerk bei der Einführung und Nutzung von E-Business unterstützen.

    Info-Veranstaltung in Würzburg im November

    Zu dem Netzwerk gehört auch das Mainfränkische Electronic Commerce Kompetenzzentrum (MECK), getragen von der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt in Kooperation mit der Handwerkskammer für Unterfranken sowie dem Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik der Universität Würzburg. Unter diesem Dach entfalten Professor Rainer Thome und sein Team seit 1998 viele Aktivitäten, um kleinere Unternehmen neutral zu informieren und zu beraten. Die Risiken, Strategien und Konzepte in Sachen IT-Sicherheit sind das Thema bei einer kostenlosen Info-Veranstaltung am Donnerstag, 8. November, an der IHK in Würzburg. Interessenten können sich über die Homepage des MECK anmelden, www.meck-online.de

    An der Online-Umfrage„IT-Sicherheit in Unternehmen 2007“, die auch über die Homepage des MECK lief, beteiligten sich 275 Unternehmen. In dieser Stichprobe waren kleinere Unternehmen gut vertreten: Knapp die Hälfte der Befragten beschäftigen weniger als zehn Mitarbeiter. Alle Wirtschaftszweige waren bei der Umfrage angemessen berücksichtigt, knapp 45 Prozent der Teilnehmer kamen aus dem Dienstleistungsbereich.

    Weitere Informationen zur Online-Studie gibt es im Internet unter www.ec-net.de oder beim Projektleiter Andreas Duscha vom E-Commerce-Center Handel in Köln, T (0221) 94360770, a.duscha@ecc-handel.de

    Von Robert Emmerich

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