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    Pressemitteilungen

    Manfred Schartl

    Auch Fische können Hautkrebs bekommen. Wie das genau vor sich geht, untersuchen Manfred Schartl und sein Team am Biozentrum der Uni Würzburg. Für seine Gesamtleistung auf diesem Gebiet hat der Professor jetzt eine Auszeichnung des Japanischen Kaiserhauses erhalten, den Prinz-Hitachi-Preis 2007 für vergleichende Krebsforschung.

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    Suzanne Nalbantian

    Die Darstellung und Erforschung von Erinnerung in der Literatur und den Naturwissenschaften stehen im Mittelpunkt eines einwöchigen Seminars, das die Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften an der Universität Würzburg für ihre Doktoranden organisiert hat. Als Dozentin konnte die New Yorker Professorin Suzanne Nalbantian gewonnen werden.

     

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    Studierende in einem Hörsaal

    Als eine „weise Entscheidung“ hat Unipräsident Axel Haase den Beschluss des bayerischen Ministerrats bezeichnet, mit massiven Investitionen bis 2011 an den Hochschulen des Freistaats 38.000 neue Studienplätze und 3.000 zusätzliche Personalstellen zu schaffen. Allerdings bezweifelte Haase, dass diese Zahlen ausreichen werden. Kritik äußerte er auch an der geplanten Aufteilung des Geldes zwischen Universitäten und Fachhochschulen.

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    Richtfest am Hubland

    Vor knapp einem Jahr war Baubeginn; jetzt konnten die Verantwortlichen Richtfest feiern. Der Neubau des Instituts für Pharmazie und Lebensmittelchemie der Universität Würzburg am Hubland nimmt Gestalt an. Bis Studierende und Dozenten das Gebäude beziehen können, werden allerdings noch einmal rund zwei Jahre vergehen.

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    Computertomographische Aufnahme eines Nebennierenkarzinoms. Foto: Uniklinikum Würzburg

    Erstmals gibt es jetzt eine Standardtherapie für Patienten, bei denen ein Nebennierenkarzinom operativ entfernt wurde. Das berichten deutsche und italienische Mediziner in der neuen Ausgabe des Fachblatts „New England Journal of Medicine“ vom 7. Juni: Sie empfehlen das Medikament Mitotane, das aufgrund mangelnder Daten bislang umstritten war. Von der Würzburger Universitätsklinik sind Bruno Allolio, Martin Fassnacht, Stefanie Hahner und Ann-Cathrin Koschker an der Studie beteiligt.

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    "Ausbruch" des künstlichen Vulkans, aufgenommen mit einer Thermalkamera. Foto: Sonja Calvari

    Wenn ein Vulkan explodiert und seine Eruptionswolke in den Himmel jagt, kann diese in der Luft kollabieren, nach unten fallen und als alles vernichtende Lawine aus glühendem Gestein, Gasen und Asche die Hänge des Berges hinunterrasen. Vulkan-Experten von der Uni Würzburg simulieren diese so genannten pyroklastischen Ströme in Experimenten, die sie zusammen mit italienischen Forschern durchführen.

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    Blühende Maiglöckchen. Foto: Pixelio.de

    Ein Parfümeur will einen neuen Geruch kreieren. Er steht vor Flakons mit wertvollen Essenzen, mischt sie, prüft den Duft, verändert die Mixtur, bis er das ideale Endprodukt gefunden hat. Nun ja, diese Szenerie taugt eher für Historienfilme. In der Realität läuft die professionelle Suche nach neuen Riechstoffen im Labor ab. Dabei stellen sich die Forscher unter anderem der Herausforderung, den Geruch von Molekülen vorhersagen zu wollen. Ein ehrgeiziges Ansinnen, läuft doch der Riechvorgang sehr komplex ab. Über erfolgreiche Gehversuche auf diesem schwierigen Gebiet berichten jetzt dennoch Wissenschaftler in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“.

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    Zwei Medizinstudenten üben die Reanimation am Phantommodell.

    Die Zeitschrift Focus hat ihr neues Hochschul-Ranking veröffentlicht. Dabei schneidet die Universität Würzburg in Biologie, Medizin, Physik und Psychologie erneut hervorragend ab. In diesen Fächern befindet sie sich jeweils in der Spitzengruppe deutscher Universitäten.

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    Mikoskopische Aufnahmen des Zellkernkörperchens

    Der Mensch und alle anderen Lebewesen auf der Erde sind aus Zellen aufgebaut. Je tiefer die Wissenschaft in deren Mikrokosmos eintaucht, desto komplexer erscheint er. In diesem Dickicht haben Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg den Ort ausfindig gemacht, an dem die Zelle mit dem Zusammenbau ihrer hauseigenen Protein-Fabriken beginnt. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt im renommierten Journal of Cell Biology veröffentlicht.

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    Schüler in einem Hörsaal der Uni Würzburg.

    Wer fünf Wochen lang „Student auf Probe“ sein möchte, kann an der Uni Würzburg das Schnupperstudium besuchen. Es fängt am Montag, 4. Juni, an und dauert bis Freitag, 6. Juli.

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    Zum mittlerweile fünften Mal möchten Würzburger Studierende eine Delegation auf die Beine stellen, die in New York am UN-Simulationsspiel „National Model United Nations” teilnehmen soll. Interessenten können sich bis 10. Juni melden.

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    Professor Yizhong Tang beschenkt seinen Gastgeber, Universitätspräsident Axel Haase. In der Mitte der Musikwissenschaftler Professor Ulrich Konrad. Foto: Robert Emmerich

    Die Wind Band, das Orchester der Jiao-Tong-Universität Shanghai, besitzt Kultstatus in China. Derzeit ist das Ensemble beim Deutschen Musikfest in Würzburg zu Gast. So konnte Universitätspräsident Axel Haase am Freitagmorgen eine kleine Abordnung des Orchesters im Senatssaal der Sanderring-Uni empfangen.

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    Der Stifter Dr. Erich Binder mit Universitätspräsident Axel Haase, Kanzlerin Heidi Mikoteit-Olsen und Bibliotheksleiter Karl Südekum. Foto: Robert Emmerich

    Sein finanzielles Engagement für die Uni Würzburg soll allen Studierenden zu Gute kommen: Dr. Erich Binder aus Heidingsfeld hat eine Stiftung errichtet und sie mit 60.000 Euro ausgestattet. Die Erträge aus diesem Grundvermögen gehen an die Unibibliothek und werden dort für die Anschaffung von Literatur verwendet.

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    Auf völlig neue Einblicke in den Aufbau der Materie und in den Ursprung des Weltalls hoffen die deutschen Physiker, die sich jetzt zu einer Allianz zusammengefunden haben: Drei große Forschungseinrichtungen und 17 Hochschulen, darunter auch die Universität Würzburg, sind daran beteiligt. Die Wissenschaftler wollen im internationalen Streben um die Erforschung der Elementarteilchen eine noch stärkere Rolle übernehmen. Für dieses Projekt hat der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren heute 25 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre bewilligt.

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    Oliver Ritter und Peter Vorstheim

    Ein Team aus der Universität Würzburg hat beim Hochschul-Gründer-Preis 2007 den ersten Platz belegt. Oliver Ritter und Peter Vorstheim arbeiten daran, ein neues Medikament auf den Markt zu bringen, das Patienten mit einer Herzmuskelschwäche Linderung bringen soll. Den Preis, der mit 2500 Euro dotiert ist, hat das Netzwerk Nordbayern am 10. Mai vergeben. Die diesjährige Prämierung war gleichzeitig der Auftakt für das Projekt der Universität „Gründen von Anfang an“, das Unipräsident Axel Haase vorstellte.

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