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    Yes, she can!

    25.11.2014

    Frauen in der Wissenschaft: Was tut die Universität Würzburg und was tun andere Hochschulen, um für Chancengleichheit im Wissenschaftsbetrieb zu sorgen? Um diese Frage geht es bei einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, 2. Dezember, mit dem Titel „Yes, she can!“.

    An der Universität Würzburg promovieren in etwa gleich viele Männer und Frauen. Bei den Habilitationen und Professuren sieht das Verhältnis dann aber schon ganz anders aus – es verschiebt sich deutlich zu Gunsten der Männer.

    Warum ist das so? Welche strukturellen und persönlichen Gründe stecken dahinter? Welche Maßnahmen ergreift die Universität, um Chancengleichheit im Wissenschaftsbetrieb herzustellen? Und was tun andere Universitäten in Deutschland und Europa?

    Solche Fragen will die neu gegründete Würzburger Promovierendengruppe der Studienstiftung des deutschen Volkes verstärkt ins Bewusstsein bringen. Dazu startet sie die Veranstaltungsreihe „Frauen in der Wissenschaft“. Diese richtet sich vor allem an Promovierende und Studierende, die eine akademische Karriere in Erwägung ziehen, aber auch an andere Interessierte.

    Auftakt mit der Uni-Frauenbeauftragten

    Der Auftakt zur neuen Reihe findet am Dienstag, 2. Dezember statt: „Yes, she can – und du auch! Frauen in der Wissenschaft, Frauen in die Wissenschaft“, so heißt der Vortrag von Professorin Marie-Christine Dabauvalle, federführende Vertrauensdozentin der Studienstiftung am Hochschulstandort Würzburg und Frauenbeauftragte der Universität.

    Die Referentin spricht ab 18 Uhr in Raum 226 (Biblisches Institut) der Universität am Sanderring. Nach ihrem Vortrag ist Zeit zum Gedankenaustausch; für Kinderbetreuung ist gesorgt.

    Was die Promovierendengruppe antreibt

    Warum diese neue Reihe? „Uns treiben als Promovierende, unabhängig vom Fach, ähnliche Fragen um“, teilt das Organisationsteam mit: Wann ist bei einer wissenschaftlichen Laufbahn der beste Zeitpunkt für die Familiengründung? Wie ist die Familie mit einer Habilitation vereinbar? Wie haben hochschulpolitische Maßnahmen auszusehen, um die akademische Karriere gerade für Frauen attraktiver zu machen, die sich weiterhin als Hauptverantwortliche für die Familienarbeit sehen und gleichzeitig ein vom Partner unabhängiges sicheres Einkommen wünschen? Welche strukturellen Probleme sind gegebenenfalls mit einer Qualifikation per Stipendium verbunden?

    Das Organisationsteam

    Organisiert wird die Reihe von den Doktorandinnen Christine Ott (Germanistik), Marievonne Schöttner (Katholische Theologie) und Anna-Katharina Strohschneider (Philosophie).

    Kontakt per E-Mail:

    christine.ott@uni-wuerzburg.de

    marievonne.schoettner@uni-wuerzburg.de

    a-k.strohschneider@uni-wuerzburg.de

    Veranstaltungsplakat zum Download (pdf)

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