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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Wissenswertes rund um die Gesundheit

    28.07.2015 | CAMPUS
    Um gesunde Müsli-Komponenten und um Ballaststoffe ging es an diesem Infostand.

    Um gesunde Müsli-Komponenten und um Ballaststoffe ging es an diesem Infostand.

    Medikamente sollte man nicht unüberlegt miteinander kombinieren. Es kann sogar problematisch sein, wenn man seine Tabletten mit Milch einnimmt. Davor warnte der Experte Dr. Jens Schmitz beim Gesundheitstag der Universität Würzburg.

    „Ich finde es bemerkenswert, dass die Uni ihren Mitarbeitern eine so informative Veranstaltung anbietet.“ Das sagte eine Beschäftigte, die bis vor kurzem in einem Unternehmen der freien Wirtschaft tätig war, über den Gesundheitstag der Universität Würzburg. Am Donnerstag, 23. Juli 2015, konnten sich alle Beschäftigten im Botanischen Garten über verschiedene Aspekte rund ums Thema „Arznei – Mittel zur Gesundheit?!“ informieren.

    Ein sehr abwechslungsreiches Programm habe das Organisationsteam auf die Beine gestellt, lobte Uni-Kanzler Uwe Klug bei der Eröffnung des Gesundheitstages. Die Veranstaltung solle nicht nur Wissenswertes zur Gesundheit vermitteln, sondern auch „Raum für ein entspanntes Miteinander hier in der grünen Lunge der Universität“ bieten.

    Der Botanische Garten biete ein passendes Ambiente für den Gesundheitstag, so Hausherr und Gastgeber Professor Markus Riederer, Leiter des Botanischen Gartens. Schließlich habe der Garten, der 1696 beim Juliusspital in der Innenstadt angelegt wurde, anfänglich exklusiv dem Anbau von Heilpflanzen für die Patienten gedient. Damals habe es fast nur pflanzliche Arzneien gegeben.

    Medikamente nicht wahllos kombinieren

    Auf die Eröffnungsreden folgten zwei Vorträge. Dr. Jens Schmitz vom Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie brachte ein wenig Licht in den Dschungel der Arzneistoff-Wechselwirkungen. Er erklärte unter anderem, dass manche Antibiotika wirkungslos werden, wenn man sie gleichzeitig mit Milch oder mit Calciumtabletten einnimmt. Auch das Mittel ASS, das viele Menschen täglich zur Vorbeugung von Blutgerinnseln anwenden, kann seine Wirkung verlieren, wenn es mit Schmerzmitteln wie Ibuprofen kombiniert wird.

    Schmitz‘ Rat an alle, die in Sachen Medikamenten-Kombinationen unsicher sind: „Gehen Sie in die Apotheke Ihres Vertrauens, machen Sie einen Termin aus und bringen Sie dann alle Medikamente und sonstigen Mittel mit, die Sie einnehmen.“ In der Regel seien die Apotheken dazu bereit, sich die Präparate anzusehen und zu prüfen, ob deren Kombination problematisch für die Gesundheit werden könne.

    Arzneipflanzen und Räucherwerk der Indianer

    Im zweiten Vortrag nahm Dr. Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin GmbH die Zuhörer mit in die Welt der Klostermedizin und Arzneipflanzen. Mehr über Melisse, Minze und andere heilkräftige Gewächse konnten die Besucher des Gesundheitstags im Anschluss auch an Info-Ständen und bei Führungen im Botanischen Garten erfahren.

    Exotisches gab es ebenfalls zu erkunden: Gärtner Andreas Kreiner stellte Räucherpflanzen der Indianer vor – nahe bei einem Tipi, das gleich neben der Abteilung mit Präriepflanzen aus Nordamerika stand. Die Indianer trockneten Wacholder, Salbei und andere Kräuter, um sie dann bei kultischen Handlungen zu verbrennen. „Der Rauch sollte der körperlichen und geistigen Reinigung dienen“, erklärte Kreiner.

    Impfberatung, Ballaststoffe und Cocktails

    Das Team des Betriebsärztlichen Dienstes bot unter anderem Impfberatungen an und Informationen über die richtige Zusammensetzung der Reiseapotheke für den kommenden Urlaub. Die Staatliche Berufsfachschule für Diätassistenten klärte über die Bedeutung von Ballaststoffen in der Nahrung auf. Außerdem trugen die Suchtberatungsstelle, die Apotheke des Uniklinikums und natürlich der Botanische Garten selbst mit Aktionen und Info-Ständen zum Gelingen des Tages bei.

    Für gesunde Cocktails sorgte ein Team des Personalrats. Es mixte Caipirinha und andere Drinks, die selbstverständlich allesamt alkoholfrei komponiert waren. Darunter war auch ein Getränk, das scherzhaft als „Sex on the Botanische Garten“ angepriesen wurde – in Anlehnung an den alkoholhaltigen Cocktail „Sex on the Beach“.

    Das Organisationsteam

    Organisiert haben den Gesundheitstag die Suchtberatung und die Konfliktberatungsstelle, der Personalrat, die Gleichstellungsbeauftragte, der Schwerbehindertenvertreter und der Betriebsärztliche Dienst in Kooperation mit dem Botanischen Garten und dem Lehrstuhl für Pharmazeutische und Medizinische Chemie.

    Für das leibliche Wohl sorgte das Studentenwerk, das die gesamte Verpflegung spendiert hatte. Die Rückmeldungen zur Qualität des Essens seien sehr positiv gewesen, wie Katja Beck-Doßler von der Suchtberatungsstelle sagt. Das weiß sie unter anderem von den Rückmeldebögen, die man nach dem Besuch des Gesundheitstags ausfüllen konnte: „Wir freuen uns immer über Rückmeldungen, da wir die Veranstaltung auch an den Bedürfnissen der Beschäftigten ausrichten wollen.“

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