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    Ringvorlesung: Integration und Inklusion

    22.11.2016

    Vier Vorträge aus vier Fachbereichen werfen einen Blick auf das Thema „Integration und Inklusion“. Die Ringvorlesung des Lehrprogramms „Globale Systeme und Interkulturelle Kompetenz“ an der Universität Würzburg startet am Dienstag, 29. November.

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    „Das Jahr 2015 haben viele als das Jahr der Flucht und der Migration nach Deutschland tituliert. Folglich müsste 2016 das Jahr der Integration werden“, so Kerstin Surauf, Koordinatorin des Projekts „Globale Systeme und Interkulturelle Kompetenz“ (GSIK). Mit dem Thema der Ringvorlesung im Wintersemester 2016/17 setzt GSIK seine Vortragsreihe zu „Flucht und Migration“ des vergangenen Semesters fort.

    Unterschiedliche Perspektiven auf eine gemeinsame Herausforderung

    „Die Begriffe ‚Integration‘ und ‚Inklusion‘ verweisen je nach Fachperspektive auf die Aufgaben, die eine Gesellschaft leisten muss, damit möglichst alle Mitglieder der Gesellschaft am öffentlichen Leben angemessen teilhaben“, erklärt Dominik Egger aus der GSIK-Zentrale. Ganz unterschiedliche Wissenschaften beschäftigen sich mit dieser vielschichtigen Herausforderung. Neben einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive auf Aspekte der Inklusion zeigt die Vorlesungsreihe auch Perspektiven der Religionswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften auf. Hinzu kommt ein philosophischer Exkurs zum Phänomen der Fremdheit.

    Vorträge

    Die Vorträge der Ringvorlesung „Integration und Inklusion“ sind öffentlich und finden dienstags ab jeweils 18:15 Uhr im Hörsaal I am Wittelsbacherplatz statt.

    29.11.2016: „Lebenslanges Lernen barrierefrei? Die Inszenierung von Inklusion an Lernorten der Erwachsenenbildung“, Prof. Dr. Silke Schreiber-Barsch (Universität Hamburg, Erziehungswissenschaften)

    13.12.2016: „Von Gästen und Menschenfressern. Zur kulturellen Wahrnehmung von Fremdheit“, Prof. Dr. Franz-Peter Burkard (Universität Würzburg, Philosophie)

    10.01.2017: „Kuppel – Tempel – Minarett? Fördern oder hindern neue Sakralbauten von Immigranten die Integration?“, Prof. Dr. Martin Baumann (Universität Luzern, Religionswissenschaften)

    24.01.2017: „Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt – Herausforderungen und Lösungen“, Projektgruppe IntegrAi.de (Universität Würzburg, Wirtschaftswissenschaften)

    Hintergrund zum GSIK-Lehrprogramm

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das studienbegleitende Lehrprogramm GSIK im „Qualitätspakt Lehre“. Das Projekt ist ein deutschlandweit einmaliges Gemeinschaftsprojekt unterschiedlicher Fachbereiche der Universität Würzburg. Es ermöglicht Studierenden aller Fachbereiche, studienbegleitend interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.

    Kontakt

    Dominik Egger, GSIK-Projekt und Institut für Pädagogik, T (0931) 31-89757, dominik.egger@uni-wuerzburg.de

    Kerstin Surauf, GSIK-Projekt und Zentrum für Lehrerbildung, T (0931) 31-88255, kerstin.surauf@uni-wuerzburg.de

    Zur Website des Projekts GSIK

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