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    Neuer Honorarprofessor in der Chemie

    28.07.2015 | STUDIUM & LEHRE
    Er bietet seinen Studierenden einen Blick in die komplexe Welt der chemischen Industrie; jetzt ist Fridolin Stary neuer Honorarprofessor in der Fakultät für Chemie und Pharmazie. (Foto: Wacker Chemie/Hartmut Nägele)

    Er bietet seinen Studierenden einen Blick in die komplexe Welt der chemischen Industrie; jetzt ist Fridolin Stary neuer Honorarprofessor in der Fakultät für Chemie und Pharmazie. (Foto: Wacker Chemie/Hartmut Nägele)

    Dr. Fridolin Stary, Leiter des Zentralbereiches Forschung und Entwicklung der Wacker Chemie AG, ist zum Honorarprofessor an der Universität Würzburg bestellt worden. An der Fakultät für Chemie und Pharmazie verstärkt er das Fachgebiet „Industrielle Anorganische Chemie“.

    Ein Unbekannter ist er an der Uni schon lange nicht mehr: Dr. Fridolin Stary ist seit dem Sommersemester 2010 Lehrbeauftragter an der Fakultät für Chemie und Pharmazie. Seitdem hält er regelmäßig jedes Semester Vorlesungen zum Thema „Industrielle Anorganische Chemie“; zusätzlich bietet er einmal pro Jahr eine von ihm organisierte und persönlich betreute Exkursion an. Darüber hinaus gibt es seit vielen Jahren Forschungskooperationen zwischen der Wacker Chemie AG und Professor Reinhold Tacke vom Institut für Anorganische Chemie der Universität Würzburg. Jetzt hat die Fakultät Stary zum Honorarprofessor bestellt.

    Gleiche Qualifikation wie ein Professor

    Wer glaubt, dass sich hinter diesem Titel eine Art „Professor zweiter Klasse“ verbirgt, der liegt falsch. Zum Honorarprofessor können nur Personen bestellt werden, die „den Qualifikationsanforderungen an Professoren entsprechen und die auf Grund mehrjähriger Erfahrungen in der Lehre an Hochschulen zur Lehrtätigkeit an der betreffenden Hochschulart geeignet sind“, wie es im Bayerischen Hochschulpersonalgesetz heißt.

    Fridolin Stary erfüllt diese Anforderungen: „Seine Vorlesungen und Exkursionen mit ihrer chemisch-technischen Ausrichtung stellen im Lehrangebot der Fakultät ein Alleinstellungsmerkmal dar und erweitern das Lehrangebot für die Studierenden der Chemie als auch der Technologie der Funktionswerkstoffe um eine sehr wichtige Thematik“, erklärt Reinhold Tacke. Anhand ausgewählter Prozesse aus der technischen Silicium-Chemie gebe Stary den Studierenden exemplarisch Einblicke in grundlegende Fragen der Industriellen Technischen Chemie. Sie erhielten dadurch die Möglichkeit, „über den rein akademischen Horizont hinaus einen Blick in die komplexe Welt der chemischen Industrie zu werfen“, so Tacke weiter.

    Auch wenn der Name anderes vermuten lässt: Mit einem finanzstarken Honorar ist die Bestellung nicht verbunden – im Gegenteil. „Die Lehrtätigkeit als Honorarprofessor wird ehrenamtlich ausgeübt“, erklärt Tacke. Umso mehr profitiere die Universität Würzburg von der Einbindung Fridolin Starys in die Studierendenausbildung der Studiengänge der Chemie und der Technologie der Funktionswerkstoffe.

    Fridolin Starys Lebenslauf

    Dr. Fridolin Stary, Jahrgang 1952, hat nach dem Studium der Technischen Chemie an der TU Graz seine Promotion zum Thema „Untersuchung spezieller Probleme und Optimierung des Zink-Elektrolyse-Prozesses“ mit der Verleihung des Titels Dr. techn. „mit Auszeichnung“ abgeschlossen. Anschließend trat er mehrere Stellen in leitender Funktion in der chemischen und petrochemischen Industrie im In- und Ausland an.

    Seit 1984 ist Stary für den Wacker-Konzern tätig, zunächst als Leiter eines Labors zur Entwicklung von Silikondichtstoffen (1984-1987), dann als Technischer Leiter des Wacker-Standortes in Brasilien (1987-1990), als Produktionsleiter für Silicon-Polymere (1990-1996) und als Business Unit Manager Silicone Elastomers (1996-2007)

    Seit 2007 ist er Leiter des Zentralbereiches „Forschung und Entwicklung“ der Wacker Chemie AG und damit für die Leitung aller F&E-Aktivitäten des Konzerns weltweit verantwortlich – mit einem jährlichen Forschungsbudget in Höhe von 183 Millionen Euro (Stand 2014).

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