piwik-script

Intern
    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Neue Studiengänge: Games Engineering und Provenienz

    28.06.2016 | CAMPUS
    Virtuelle Welten: Auch ein Thema im neuen Studiengang Games Engineering.

    Virtuelle Welten: Auch ein Thema im neuen Studiengang Games Engineering.

    Ab kommendem Wintersemester 2016/17 bietet die Universität Würzburg einen Bachelorstudiengang "Games Engineering" an. Er vermittelt die wissenschaftlichen und technischen Kenntnisse zur Entwicklung von Computerspielen. Der neue Master "Sammlungen - Provenienz - Kulturelles Erbe" widmet sich Kunstwerken und ihrer Geschichte.

    1. Neuer Bachelorstudiengang: Games Engineering

    Computerspiele, also Games, finden eine immer weitere Verbreitung und neue Anwendungsbereiche. Während die klassischen Konsolen- und Computerspiele weiterhin eine Rolle spielen, nimmt die Zahl von Onlinespielen und spielerischen Ansätzen in anderen  Bereichen weiter zu.

    Zugleich gewinnen Smartphones und Tablets als ergänzende Verbreitungskanäle an Bedeutung. "Die Computerspielindustrie hat sich zu einer Wachstumsbranche mit einem hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachleuten entwickelt", sagt Professor Marc Erich Latoschik. Er hat den Lehrstuhl Informatik IX (Mensch-Computer-Interaktion) inne und hat das neue Bachelor-Studienangebot "Games Engineering" konzipiert.

    Informatik und Mathematik bilden die Grundlage

    Zu Beginn des deutschsprachigen Studiums stehen Grundlagenfächer im Mittelpunkt: Informatik und Mathematik. Danach können sich die Studierenden schnell spezialisieren: Game Design und Games Engineering nennen sich die entsprechenden Module.

    "Die Besonderheiten unseres Studiengangs sind aktuelle Schwerpunkte wie Immersive Games oder hoch interaktive multimodale Systeme im Social, Serious oder Mixed Reality Gaming", sagt Latoschik. In diesen Bereichen verschwimmen die Grenzen von Realität und virtueller Realität, um Anwendern Möglichkeiten zu bieten, die in den jeweiligen Einzelrealitäten nicht möglich wären.

    Weitere Würzburger Pluspunkte: eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die Vernetzung mit starken Partnern aus der Industrie, etwa den Firmen Ubisoft und Bluebyte. Professor Latoschik und seine Mitarbeiter legen großen Wert auf die praktische Anwendung des Erlernten. Daher steht in jedem Jahr ein so genanntes "Game Lab" für die Studierenden an. Hier sollen sie bereits in den ersten Semestern eigene Spiele entwickeln.

    Im dritten Jahr stehen Bachelorarbeit und ein Praktikum auf dem Programm. Der Erwerb allgemeiner Schlüsselqualifikationen ist ebenfalls Bestandteil des Curriculums. Nach sechs Semestern haben die Studierenden den Titel "Bachelor of Science Games Engineering" erworben.

    Für die Absolventen bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Eine davon ist ein anschließendes Masterstudium, in Würzburg  bieten sich hier der Master of Science Informatik und Master of Science Human-Computer-Interaction an.

    Der neue Studiengang wurde im Rahmen der bayerischen High-Tech-Initiative "Bayern Digital" ins Leben gerufen. Mit dieser Initiative will der Freistaat die Digitalisierung fördern und mitgestalten. Besondere Bedeutung kommt dabei innovativen Projekten zu.

    2. "Sammlungen - Provenienz - Kulturelles Erbe"

    Viele Museen suchen Fachleute, die die Herkunft von Kunstwerken bestimmen können. Diese Kompetenz vermittelt der neue Master-Studiengang "Sammlungen - Provenienz - Kulturelles Erbe."

    Haben wir in unserer Kunstsammlung Stücke, die zu Unrecht in unserem Besitz sind? Weil sie zum Beispiel unter der Nazi-Herrschaft oder in der DDR-Zeit ihren rechtmäßigen Besitzern weggenommen wurden?“ Vor dieser Frage stünden derzeit sehr viele Museen in Deutschland, und die meisten davon seien auch mit Rückforderungen konfrontiert, so Eckhard Leuschner, Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Universität Würzburg.

    Viele Museen suchen darum Fachleute, die auf dem Gebiet der Provenienzforschung bewandert sind. Leute also, die herauszufinden wissen, woher ein bestimmtes Gemälde, eine Fotografie oder eine Münze stammt. Unter anderem mit diesem Gebiet befasst sich der neue Master-Studiengang „Sammlungen – Provenienz – kulturelles Erbe“, der zum Wintersemester 2016/17 an der Universität Würzburg beginnt.

    Basiswissen über Sammlungen

    Wer die Provenienz von Kunst und Kulturgütern ergründen will, braucht auch Hintergrundwissen: Wie sind Sammlungen entstanden? Nach welchem Muster sammeln Museen und Archive? Wie bearbeiten sie ihre Objekte, wie katalogisieren und inventarisieren sie? Auch dieses Wissen wird in dem neuen Studiengang vermittelt, den die Fächer Kunstgeschichte (Prof. Eckhard Leuschner), Museologie (Prof. Guido Fackler) und Geschichte (Prof. Anuschka Tischer) gemeinsam anbieten.

    Praxis in Würzburger Museen

    Als Kooperationspartner hat das Team die wichtigsten Würzburger Museen und Sammlungen gewonnen. Das sei ein großer Pluspunkt für die Studierenden, wie Leuschner erklärt: „Es gibt in Würzburg große Sammlungen, deren Bestände zum Teil wenig erschlossen und wissenschaftlich aufgearbeitet sind. Die Studierenden können dort Praktika machen und sich in ihren Abschlussarbeiten dem Sammlungsgut widmen.“

    Die Zulassungszahl bei "Games Engineering" ist beschränkt, ausschlaggebend ist die Abiturnote. Der Master "Sammlungen - Provenienz - Kulturelles Erbe" ist prinzipiell zulassungsfrei, es gibt jedoch fachliche Zugangsvoraussetzungen. Interessierte wenden sich an Dr. Verena Friedrich vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kunstgeschichte, T (0931) 31-85578, verena.friedrich@uni-wuerzburg.de. Für beide Studiengänge sind für das kommende Wintersemester keine Bewerbungen mehr möglich.

    Weitere Informationen zu "Games Engineering"

    Alle weiteren Details zum Studiengang und Links zu Einschreibung und Zulassung finden sich hier: games.uni-wuerzburg.de.

    Weitere Informationen zu "Sammlungen - Provenienz - Kulturelles Erbe"

    Alle weiteren Details zum Studiengang und Links zu Einschreibung und Zulassung finden sich hier oder hier.

    Die Studienberatung kann für beide Angebote weitere Fragen beantworten.

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Kontakt

    Universität Würzburg
    Sanderring 2
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-0
    Fax: +49 931 31-82600

    Suche Ansprechpartner

    Sanderring Röntgenring Hubland Nord Hubland Süd Campus Medizin