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    Lange Nacht mit Lerneffekt

    23.07.2013

    Während der Prüfungsphasen machen viele Studenten regelmäßig die Nacht zum Tage. Die „Lange Nacht des wissenschaftlichen Arbeitens“ bietet Studierenden der Uni Würzburg die Möglichkeit, mitten in der Nacht Erfahrungen auszutauschen, Rat einzuholen und Workshops zu besuchen.

    Nichts los auf der alten Mainbrücke? Die Studierenden findet man bei der "Langen Nacht des wissenschaftlichen Arbeitens" am Wittelsbacherplatz. (Foto: Erwin Schmitt)
    Nichts los auf der alten Mainbrücke? Die Studierenden findet man bei der "Langen Nacht des wissenschaftlichen Arbeitens" am Wittelsbacherplatz. (Foto: Erwin Schmitt)

    Am Montag, 29. Juli, zwischen 19 Uhr abends und 2 Uhr in der Früh, werden die Lampen in den Fenstern im Uni-Gebäude am Wittelsbacherplatz länger als gewöhnlich leuchten. Dann sind Studierende, die sich mit Prüfungs-, Seminar- oder Abschlussarbeiten auseinandersetzen, eingeladen, Probleme anzusprechen und Strategien zur Lösung aufgezeigt zu bekommen. „Die Lange Nacht soll den Studierenden helfen, Fragen rund um die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit zu beantworten“, sagt Andreas Rauh, Koordinator im KOMPASS Tutoren-/Mentorenprogramm, der das Projekt koordiniert.

    Tutoren sind vor Ort

    Konkret kann es dabei etwa um Literaturrecherche, das Aufstellen von Thesen und um eine schlüssige Argumentationsführung gehen. Im Mittelpunkt wird zudem die Frage stehen, wie man seinen eigenen Arbeitsprozess organisieren kann. „Im Fokus stehen Fragestellungen und methodische Verfahren im erziehungswissenschaftlichen Bereich. Aber es sind ausdrücklich alle Interessierten eingeladen“, sagt Julia Mayer, Mitinitiatorin vom Lehrstuhl für Schulpädagogik.

    In der Nacht sind die Teilbibliothek, die Computerräume (CIP-Pool) und einige Seminarräume als Beratungsstationen geöffnet. Neben den Studierenden gehen auch Uni-Mitarbeiter in die Nachtschicht: Eigens geschulte Tutoren stehen mit Rat und Tat zur Seite.

    Das Angebot ist eine Premiere an der Uni Würzburg. Deutschlandweit gibt es die Initiative "Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten", bei der oft nur die Bibliotheken länger als üblich geöffnet haben und stündlich ein Vortrag zu einem Thema angeboten wird. „Wir wollten das interaktiver gestalten“, sagt Rauh und ergänzt: „Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass es geschulte Tutoren gibt, die jederzeit ansprechbar sind.“

    Workshops und Seminare

    Um die Themenvielfalt zu strukturieren, sind die Stationen in Themen gegliedert. Bei „Recherchieren und Zitieren“ geht es  etwa um die Software Citavi, mit der unter anderem Quellen verwaltet werden können (Workshop 20.30 Uhr). Einen fundierten Einblick in aktuelle und hilfreiche Datenbanken und Online-Zeitschriften gewährt Viola Hämmer, Leiterin der Teilbibliothek am Wittelsbacherplatz, in einem Workshop um 19.30 Uhr. Weitere Oberthemen sind „Schreiben und Formatieren“ und „Strukturieren und Organisieren“.

    Für eine ausreichende Versorgung mit Kaffee und allem anderen, was man braucht, um auch körperlich in gut versorgtem Zustand durch die Nacht zu kommen, kümmert sich die Fachschaftsvertretung. Die Initiative ist eine Kooperation vom KOMPASS Tutoren-/Mentorenprogramm, der Universitätsbibliothek Würzburg, dem Lehrstuhl für Schulpädagogik und der Fachschaftsvertretung der Philosophischen Fakultät II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

     

    Mehr Informationen auf der Internetseite der Philosophischen Fakultät II:
    http://go.uni-wuerzburg.de/1h

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