piwik-script

Intern

    Interkulturelle Kompetenz für Studierende

    19.03.2013

    Der Literaturnobelpreisträger Wole Soyika, der Europapolitiker Ozan Ceyhun und mehr als 60 Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten Gebieten: Das neue GSiK-Programm für das Sommersemester 2013 hat viel zu bieten. Online ist es schon zu finden; gedruckt wird es in diesen Tagen.

    Dem Fremden begegnen und auf das Ungewohnte adäquat reagieren: Darum drehen sich alle Veranstaltungen des Lehrangebots von GSiK. „Im Zeitalter von Globalisierung und Internationalisierung lernen die Studierenden dort, wie sie verantwortungsvoll mit dem neuen Konfliktpotential umgehen und so Bereicherung und Inspiration aus der Vielfalt schöpfen können“, sagt GSiK-Geschäftsführer Dr. Jan-Christoph Marschelke. Das dazu notwendige Wissen bekommen die Teilnehmer zum einen in der Theorie vermittelt. Zum anderen sind sie in vielen Veranstaltungen aber auch selbst gefordert und trainieren zum Beispiel problemlösende Techniken.

    Über 60 Angebote aus vielen Fachbereichen

    Mit über 60 Veranstaltungen enthält das neue GSiK-Programm im kommenden Semester wieder Lehrangebote aus den Fachbereichen Biologie, Indologie, Jura, Katholische Theologie, Sinologie, Slavistik, Sonderpädagogik, Systematische Bildungswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, aus dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung sowie von Kooperationspartnern wie insbesondere dem Zentrum für Sprachen. Teilnehmen und schließlich eines der beiden GSiK-Zertifikate erwerben, können Studierende aller Fachbereiche.

    Die Highlights im Sommersemester

    Das Highlight des Sommersemesterprogramms ist ein Vortrag des ersten afrikanischen Literaturnobelpreisträgers Wole Soyinka. Er referiert am 27. Juni zum Auftakt der Tagung „Slavery as a global and regional phenomenon“.

    Viel Interaktion ermöglicht den Studierenden die Veranstaltung „Ich bin (k-)ein Europäer“, die sich mit dem Thema „Pro und Contra eines EU-Beitritts der Türkei“ befasst. Nach inhaltlicher Vorbereitung in einem Blockseminar (26./27. April) treten zwei Gruppen in einem öffentlichen Diskussionswettstreit (16. Mai) vor einer Jury gegeneinander an.

    Ehrengast wird das ehemalige Mitglied des Europäischen Parlaments Ozan Ceyhun sein. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutsch-Türkischen Studierendenverein (DTSV) und findet statt im Rahmen der Europafeierlichkeiten „40 Jahre Europapreis.“ Sie wird unterstützt von der Stadt Würzburg.

    Darüber hinaus lädt das GSiK-Projekt wieder zu einer prominent besetzten Vorlesungsreihe ein. Das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung macht in sieben Vorträgen und einer Diskussionsveranstaltung die Frage nach der „Interkulturellen Öffnung und Bildung in multikulturell geprägten Gesellschaften“ zum Thema.

    Das GSiK-Projekt GSiK? Das ist die Abkürzung für „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ – ein deutschlandweit einmaliges Hochschulprojekt, an dem sich zehn Institutionen aus sechs Fakultäten der Uni Würzburg beteiligen. Dabei stehen die Veranstaltungen des Projekts allen Studierenden offen. Jeder darf an Seminaren, Vorträgen oder Workshops teilnehmen und dabei sein Wissen zum Thema „Interkulturelle Kompetenzen“ schärfen. Und es lohnt sich: Das Angebot umfasst mit den beiden GSiK-Zertifikaten wertvolle Zusatzqualifikationen für die Bewerbungsmappe. Die Vorträge sind zudem regelmäßig auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich.

    Weitere Infos zum Projekt sowie das komplette Programm für das Sommersemester sind unter www.gsik.de zu finden.

    Zurück