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    HOBOS auf der Expo

    28.04.2015 | CAMPUS
    „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, soll Albert Einstein schon vor vielen Jahrzehnten gesagt haben. Welche Bedeutung das Tier für die Ernährung der Menschheit hat, zeigt das Würzburger Biene

    „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, soll Albert Einstein schon vor vielen Jahrzehnten gesagt haben. Welche Bedeutung das Tier für die Ernährung der Menschheit hat, zeigt das Würzburger Bienenprojekt HOBOS den Besuchern der Weltausstellung. Hier zu sehen: Ein Screenshot aus dem dazugehörigen Film.

    „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“: So lautet das Motto der diesjährigen Expo in Mailand. Wenn es um Ernährung geht, spielen Bienen eine wichtige Rolle. Deshalb ist auch HOBOS, das Bienenforschungsprojekt der Uni Würzburg auf der Weltausstellung vertreten.

    Etwa 20 Millionen Besucher erwarten die Organisatoren der diesjährigen Weltausstellung Expo in Mailand. Technologie, Innovation, Kultur, Tradition und Kreativität mit dem Thema Ernährung zu verbinden, ist ihr Ziel. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie angesichts einer stetig wachsenden Bevölkerung und vor dem Hintergrund des Klimawandels das Recht aller Menschen auf gesunde und ausreichende Ernährung umgesetzt werden kann. Da die Honigbiene darauf weltweit einen entscheidenden Einfluss hat, ist auch HOBOS auf der Expo vertreten.

    Die Honigbiene: ein unersetzliches Nutztier

    „Für die Bestäubung der Pflanzen und somit die Frucht- und Samenbildung ist die Honigbiene weitgehend verantwortlich, was sie zu einem unersetzlichen Nutztier weltweit macht“, erklärt Professor Jürgen Tautz die Bedeutung der Biene für den Menschen. Der Ausfall der Honigbiene würde zu nicht ersetzbaren Lücken in der weltweiten Lebensmittelversorgung der Menschen führen, sowohl von der Menge als auch von der Vielfalt und der Qualität her betrachtet. Obst würde nahezu komplett verschwinden.

    Der Biologe Jürgen Tautz ist ein renommierter Experte in der Erforschung der Bienen. Seit Jahrzehnten setzt er sich mit den kleinen Insekten auf verschiedensten Ebenen auseinander und für sie ein. 2008 hat er das Projekt HOBOS – die Honeybee Online Studies – ins Leben gerufen.

    Jetzt also wird HOBOS auf der Expo im jordanischen Pavillon unter dem Motto „From Jordan and Germany to The World for Better Education“ vorgestellt. Prinzessin Basma bint Ali von Jordanien ist die Schirmherrin des Projekts seit 2011. Sie ist die Cousine von Abdullah II., König des haschemitischen Königreichs Jordanien.

    Die Bienenplattform HOBOS

    Die internationale Bienenplattform HOBOS gewährt online vielfältige Live-Zugänge zu zwei echten Bienenvölkern in Deutschland und stellt Lehrmaterial zur Verfügung. Angesichts des dramatischen Bienensterbens in den vergangenen Jahren und des damit verbundenen wachsenden Interesses an diesem Nutztier kann somit jeder von überall auf der Welt leicht zum Bienenforscher werden und Neues über das so wichtige Insekt entdecken. Auf der Expo läuft ein Film zu HOBOS und in Bienenstöcken warten HOBOS-Infos in Text und Bild auf die Besucher.

    Die Expo findet vom 1. Mai bis zum 31. Oktober in Mailand statt. Das Expo-Gelände hat täglich von 10 bis 23 Uhr geöffnet. Der jordanische Pavillon liegt wie die anderen Länderpavillons am Decumanus, der Hauptachse innerhalb der EXPO. Tagestickets für Erwachsene kosten 32,00 Euro, Familientickets ab 41,00 Euro. Für Senioren und Kinder gelten ermäßigte Preise.

    Kristina Vonend

    Links

    Der HOBOS-Film der Expo

    Mehr Informationen zu HOBOS 

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