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    GSiK: Interkulturell und vorbildlich

    17.09.2013

    Das Projekt „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ (GSiK) der Universität Würzburg gefällt nicht nur den Studierenden. Auch die Hochschulrektorenkonferenz stuft dieses Projekt als vorbildliches Beispiel für gute Lehre ein und empfiehlt es zur Nachahmung.

    Interkulturelle Bildung - Menschen und ihre Lebenswelten kennen und verstehen lernen, das ist das Ziel des GSiK-Projekts an der Uni Würzburg. (Foto: Dana Georgescu)

    Gute Lehrkonzepte aus Hochschulen aufgreifen und sie der Öffentlichkeit vorstellen: Dieses Ziel verfolgt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) mit ihrer Initiative „Nexus — Konzepte und gute Praxis für Studium und Lehre“. Sie will damit die Hochschulen bei der Weiterentwicklung der Studienprogramme und beim Ausbau der Studienqualität unterstützen.

    Im Online-Auftritt von „Nexus“ wird das GSiK-Projekt der Universität nun als Good-Practice-Beispiel für gute Lehre präsentiert. „Diese Auszeichnung zeigt erneut, dass GSiK ein Leistungsmerkmal der Universität Würzburg ist, das es zu erhalten gilt“, sagt Professor Eric Hilgendorf, Jurist und GSiK-Projektsprecher. Für seine Qualität spreche auch die Tatsache, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Teilprojekt GSiKplus im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ finanziell unterstützt, so Hilgendorf weiter.

    Diversität im Hochschulalltag

    Seit dem Wintersemester 2008/09 bieten die an GSiK beteiligten Fachbereiche Seminare, Workshops und Vorträge rund um das Thema „Interkulturalität“ an. Teilnahmeberechtigt sind Studierende aller Fakultäten. Für ihr Engagement auf dem Gebiet der interkulturellen Kompetenz können sie eines von zwei „GSiK-Zertifikaten“ als zusatzqualifizierenden Nachweis erhalten.

    Die zentrale Bedeutung von interkultureller Kompetenz ist mittlerweile allgemein anerkannt. Insbesondere Universitätsangehörige sehen sich einem internationalen und multikulturellen Alltag gegenüber. Diversität ist ein Kennzeichen von Hochschulen, internationale Mobilität unter Dozenten und Studierenden der Normalfall. Bei GSiK lernen sie, wie man dadurch entstehende Unsicherheiten und Missverständnisse meidet und die vielfältigen Chancen nutzen kann.

    Aktualität und Interdisziplinarität

    Zugleich sind Themen wie Migration, Integration und Nachhaltigkeit von großer gesellschaftlicher Relevanz und bergen kritisches Potenzial. Alice Schwarzer, der UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit Heiner Bielefeld, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Nobelpreisträger Wole Soyinka – im Rahmen des GSiK-Projekts haben schon einige bekannte Persönlichkeiten zu brisanten Fragen Vorträge an der Würzburger Uni gehalten.

    Neben der Aktualität der Inhalte schätzen GSiK-Zertifikat-Absolventen vor allem die Interdisziplinarität des Lehrangebots. „Dieses ‚Über-den-Tellerrand-Schauen‘ gefällt vielen am besten“, sagt GSiK-Geschäftsführer Jan-Christoph Marschelke. Kein Wunder also, dass die Studierenden dem Projekt stets die Studienbeitragsfinanzierung gesichert haben.

    3. GSiK-Tag im November

    Auch im Wintersemester 2013/14 steht wieder ein breitgefächertes Lehrangebot zur Verfügung. Darunter der 3. GSiK-Tag am 23. November, an dem Studierende und weitere Interessierte die Gelegenheit bekommen, an einem Tag das ganze Projekt kennen zu lernen. Thema ist diesmal die Bedeutung von Jugend und Alter in verschiedenen Gesellschaften. Prominenter Gastredner ist dann Professor Jürgen Bolten (Universität Jena), der Vorsitzende des interkulturellen Hochschulverbandes.

    Links

    Zur GSiK-Homepage

    Zum Nexus-Projekt der HRK

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