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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Eremiten in Literatur und Kultur

    21.07.2015 | VERANSTALTUNGEN
    Bild vom Programm der Eremiten-Tagung: „Der alte Loy“, Gemälde von Alois Bergmann-Franken, Öl auf Leinwand, um 1921-1927.

    Bild vom Programm der Eremiten-Tagung: „Der alte Loy“, Gemälde von Alois Bergmann-Franken, Öl auf Leinwand, um 1921-1927.

    Wie ist die Figur des Eremiten in der amerikanischen Literatur und Kultur repräsentiert? Um diese Frage dreht sich am 30. und 31. Juli 2015 die internationale und interdisziplinäre Tagung „Cultures of Solitude“ am Lehrstuhl für Amerikanistik der Uni Würzburg.

    Einsiedler tauchen in der Literatur, in Filmen und anderen kulturellen Produkten Amerikas immer wieder auf – als historische oder fiktionale Figuren, die sich ganz bewusst oder auf Zwang hin isolieren, die sich nur vorübergehend von der Gesellschaft abkehren oder sich endgültig von der Welt entfremden. Je nach Perspektive können Eremiten als Wegbereiter einer alternativen Zukunft oder als Symptome einer kranken Gesellschaft verstanden werden.

    Der Rückzug von der Gesellschaft ist ein hoch aktuelles und transnationales Thema. Das zeigt sich an der Aufmerksamkeit, die die Motive und Phänomene der Weltentfremdung und Isolation in vielen Ländern erfahren. Hierzulande ist das unter anderem an Zeitungsartikeln wie „Immer mehr Eremiten in Deutschland“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Oktober 2014) zu sehen oder in Bestsellern wie Robert Seethalers „Ein ganzes Leben“ (2014).

    Kulturelle Repräsentationen der Einsamkeit von der Kolonialzeit bis zum 21. Jahrhundert: Mit diesem Thema befassen sich Literatur-, Kultur-, Medien-, Film- und Geschichtswissenschaftler aus den USA, Kanada, Frankreich, Irland und Deutschland bei der Tagung „Cultures of Solitude“. Das Treffen findet am Donnerstag und Freitag, 30. und 31. Juli 2015, im Philosophiegebäude der Universität Würzburg am Hubland statt.

    Führender Vertreter des Ecocriticism hält Vortrag

    Zu den Referenten gehört der Amerikaner Scott Slovic, einer der international führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet des Ecocriticism. Diese interdisziplinäre Arbeitsrichtung wirft einen Blick auf Literatur, die Umweltthemen wie zum Beispiel den Klimawandel oder die Naturzerstörung thematisiert.

    Slovic ist Professor für Literature and Environment und Leiter des English Department an der University of Idaho in den USA. Er war von 1992 bis 1995 Gründungspräsident der Association for the Study of Literature and Environment (ASLE); seit 1995 ist er Herausgeber der wissenschaftlichen Zeitschrift ISLE: Interdisciplinary Studies in Literature and Environment. Slovic hat bislang über 200 Aufsätze und 22 Bücher veröffentlicht.

    Studierende bekommen ECTS-Punkte

    Die Tagung steht allen Interessierten offen. Studierende der Universität Würzburg können für die Teilnahme ECTS-Punkte bekommen; Details zur Anmeldung stehen auf der Website der Veranstaltung. Gefördert wird die Tagung von der Bayerischen Amerika Akademie (BAA), dem Forschungsfonds der Philosophischen Fakultät und dem Lehrstuhl für Amerikanistik. Veranstalterin ist Privatdozentin Ina Bergmann, die dabei vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Stefan Hippler unterstützt wird.

    Tagungsprogramm als pdf-Datei (900 kb)

    Zur Homepage der Tagung „Cultures of Solitude“

    Kontakt

    PD Dr. Ina Bergmann, solitude@uni-wuerzburg.de

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