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    Ein Fragenkatalog zur Lehre

    17.11.2015

    Ende November startet an der Universität Würzburg die bislang erste von ihr organisierte Befragung aller hauptberuflich an der JMU Lehrenden. Mit Blick auf die Systemakkreditierung soll sie Auskunft über die aktuelle Situation der Lehre geben und Ansätze zur Verbesserung liefern.

    Plan, Do, Check, Act: Der Qualitätskreislauf verdeutlicht das Ziel der Systemakkreditierung. (Grafik: Uni Würzburg)
    Plan, Do, Check, Act: Der Qualitätskreislauf verdeutlicht das Ziel der Systemakkreditierung. (Grafik: Uni Würzburg)

    Welche Methoden und Mittel kommen an der Universität Würzburg in Vorlesungen und Seminaren zum Einsatz? Finden die Dozenten und Dozentinnen die entsprechende Unterstützung, beispielsweise wenn es um technische Fragen geht? Wie zufrieden sind sie mit den Ressourcen und Rahmenbedingungen des Lehrbetriebs? Und wie wird eigentlich mit den Ergebnissen von Lehrveranstaltungsevaluationen umgegangen?

    Einladung zur Teilnahme per E-Mail

    Diese – und viele weitere Fragen – stehen im Mittelpunkt der ersten Lehrendenbefragung an der Universität Würzburg, die von ihr selbst in Auftrag gegeben wurde. Online durchgeführt, soll sie in der letzten Novemberwoche starten. Ab dem 25. November werden die Einladungen per E-Mail verschickt. Zur Teilnahme aufgefordert sind sämtliche hauptamtlich in der Lehre an der Julius-Maximilians-Universität Engagierte. Selbstverständlich ist die Teilnahme freiwillig; die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt ausschließlich in anonymisierter Form und lässt keinen Rückschluss auf eine Person zu.

    Wichtig für die Systemakkreditierung

    Gerade mit Blick auf die anstehende Systemakkreditierung bildet diese Befragung einen wichtigen Baustein. „Im Rahmen der Systemakkreditierung wollen wir den Nachweis erbringen, dass wir in der Lage sind, die Qualität der Lehre zu sichern und weiterzuentwickeln“, erklärt Professorin Andrea Szczesny, die für die Systemakkreditierung zuständige Vizepräsidentin der JMU. Und weil Qualität je nach Standpunkt ganz unterschiedlich definiert und bewertet werden könne, sei es unerlässlich, die Meinung aller Beteiligter einzuholen – seien es Studierende, Absolventen, externe Experten oder eben Lehrende. „Für eine umfassende Gesamtschau ist es wichtig, dass alle Seiten die Gelegenheit bekommen sich zu äußern“, so Andrea Szczesny.

    Durchgeführt wird die Befragung von der Rogator AG aus Nürnberg, einem Spezialist für Online- und Mitarbeiterbefragungen; um die Organisation und Koordination kümmert sich Sonja Meixner vom Servicezentrum innovatives Lehren und Studieren ZiLS.

    Veröffentlichung der Ergebnisse

    Die Ergebnisse der Befragung sollen nach der Auswertung und Präsentation durch die Rogator AG Anfang bis Mitte 2016 universitätsintern veröffentlicht werden; zudem ist ein offenes Diskussionsforum für alle interessierten Lehrenden mit Vertretern der Universitätsleitung zu den und über die Ergebnisse der Lehrendenbefragung geplant. Für die Zukunft soll nach Aussagen von Andrea Szczesny die Lehrendenbefragung fester Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems der Universität Würzburg sein.

    Kontakt

    Sonja Meixner, Servicezentrum Innovatives Lehren und Studieren (ZILS)
    T: (0931) 31-80900, sonja.meixner@uni-wuerzburg.de

    Dr. Anette Köster, Referat A.3 Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung
    T: (0931) 31-85451, anette.koester@uni-wuerzburg.de

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