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    Chor singt für die Forschung

    04.03.2014

    Die Schlaganfall-Forschung an der Universität Würzburg soll von einem Konzert des Chors „Voices“ profitieren. Die Benefiz-Veranstaltung zu Gunsten der Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ findet am Sonntag, 30. März, in der Neubaukirche statt.

    Gute-Laune-Musik für einen guten Zweck: Das Vokalensemble Voices tritt Ende März in der Neubaukirche auf. (Foto: Thomas Zehrer)
    Gute-Laune-Musik für einen guten Zweck: Das Vokalensemble Voices tritt Ende März in der Neubaukirche auf. (Foto: Thomas Zehrer)

    Der Würzburger Chor „Voices“ ist für seine Interpretationen von Gospels, Pop- und Rockklassikern, Balladen und Liebesliedern bekannt. Das Ensemble besteht seit über 15 Jahren und hat derzeit rund 75 Mitglieder. Bei einem Konzert in der Neubaukirche am Sonntag, 30. März, ab 18 Uhr stellt sich der Chor um seinen musikalischen Leiter Fred Elsner erstmals in den Dienst der Schlaganfall-Forschung: Die Einnahmen gehen komplett an die Würzburger Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“.

    Die Karten kosten im Vorverkauf 15 Euro. Es gibt sie ab sofort im Weltladen Würzburg, Plattnerstraße 14, an der Pforte des Zentrums Operative Medizin (ZOM), Oberdürrbacher Straße 6, oder auf der Homepage des Chors: www.voices-wuerzburg.de. An der Abendkasse kosten die Karten dann 18 Euro.

    Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderung zahlen sieben Euro Eintritt, und zwar sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse.

    Fakten zur Hentschel-Stiftung

    Ins Leben gerufen wurde die Stiftung 2009 von Günter Hentschel, dem ehemaligen Leiter des Würzburger Gewerbeaufsichtsamts. Der Kapitalgrundstock der gemeinnützigen Initiative stammt aus seinem Privatvermögen; Stiftungsziel ist die Förderung der Schlaganfall-Forschung an der Uni Würzburg.

    Motiviert wurde Hentschel durch eine einschneidende persönliche Erfahrung: Seine Schwiegermutter blieb nach einem Schlaganfall bis zu ihrem Tod eineinhalb Jahre ans Bett gefesselt. Sie war nicht ansprechbar und musste künstlich ernährt werden.

    „Ich hoffe auf die Entwicklung eines Medikaments, das Schlaganfall-Risikopatienten prophylaktisch einnehmen können“, beschreibt Hentschel seine Vision. Doch bis dahin sei noch sehr viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu verrichten. Diese soll durch Geld aus der Hentschel-Stiftung ermutigt und beschleunigt werden.

    Zur Homepage der Hentschel-Stiftung 

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