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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg


    Ausgabe 28 vom 17. Juli 2007


    Vom Tod der schwarzen Gehirnzellen

    Würzburger Parkinson-Forscher ausgezeichnet                                          

    Für seine Arbeiten in der Parkinson-Forschung hat der Würzburger Professor Manfred Gerlach den Forschungspreis der Senator-Dr.-Franz-Burda-Stiftung für das Jahr 2006 erhalten. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihm zusammen mit Professor Wolf-Dieter Rausch (Wien) am 23. Juni bei der Eröffnung des 39th International Danube Symposium und 1st International Congress on ADHD im Congress-Centrum Würzburg verliehen.

    Manfred Gerlach, 1954 in Hammelburg geboren, studierte Chemie, Biologie und Pharmazie in Würzburg und Bielefeld und promovierte 1981 an der Uni Würzburg mit einer Arbeit „Zur Synthese von einigen Silizium-haltigen Arzneimitteln mit zentraler Wirkung“. Schon seit seiner Diplomarbeit beschäftigt er sich mit der Entwicklung neuer Therapiestrategien gegen die Parkinson-Krankheit. 1991 habilitierte er sich in Klinischer Neurochemie an der Uni Bochum und wurde dort 1998 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Seit 2001 leitet Gerlach an der Uni Würzburg das Labor für Klinische Neurobiologie an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Der Botenstoff Dopamin, der bei der Parkinson-Krankheit eine Rolle spielt, ist auch für kinder- und jugendpsychiatrische Erkrankungen von Bedeutung.

    Manfred Gerlach

    Der Name der Stiftung geht auf den Verleger Franz Burda zurück, der an der Parkinson-Krankheit litt und bei dem Wiener Neurologen und Mitentdecker der L-DOPA-Therapie, Professor Walther Birkmayer, in Behandlung war. Aus Dankbarkeit stiftete er 1984 eine Million österreichische Schilling für die Parkinson-Forschung. Erstmals wurde der Forschungspreis 1985 an den späteren schwedischen Nobelpreisträger Professor Arvid Carlsson für seine grundlegenden Arbeiten über Dopamin vergeben.

    Die Parkinson-Krankheit trifft vor allem ältere Menschen. In einer schwarz gefärbten Region des Mittelhirns sterben dabei nach und nach Nervenzellen ab, die den Botenstoff Dopamin produzieren und das dunkel gefärbte Pigment Neuromelanin enthalten. Dopamin benötigt der Mensch für die willkürliche Steuerung seiner Bewegungen. Wegen des Absterbens der Nervenzellen entsteht ein Dopamin-Mangel, der zu Bewegungslosigkeit, Muskelzittern, Muskelstarre und zum Verlust der Körperkontrolle führt. Durch die Behandlung mit der Dopamin-Vorstufe L-DOPA, die ins Gehirn eindringen kann, lassen sich die Symptome jedoch unterdrücken.

    Derzeit erforscht Manfred Gerlach vor allem die physiologische Funktion des dunklen Pigments Neuromelanin. Wenn man hierüber Bescheid wüsste, könnte man auch verstehen, warum Neuromelanin enthaltende Nervenzellen vorwiegend bei Parkinson-Kranken zugrunde gehen. Zusammen mit Professor Peter Riederer und Wissenschaftlern von der Uni Bochum hat der Preisträger erstmals ermittelt, aus welchen Proteinen die so genannten Neuromelanin-Organellen (das sind Zellstrukturen für spezielle Stoffwechselleistungen) zusammengesetzt sind. So kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Neuromelanin kein Abfallprodukt der Zelle ist, sondern dass es gezielt nach einem genetischen Programm gebildet wird, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen.

    Das wissenschaftliche Engagement von Professor Gerlach dokumentiert sich auch in zahlreichen Buchbeiträgen und Aufsätzen über die Parkinson-Krankheit. Mit seinen Kollegen Peter Riederer und Heinz Reichmann hat er ein Buch über die Grundlagen, Klinik und Therapie der Parkinson-Krankheit verfasst, das im Jahr 2000 erstmals im Springer-Verlag erschien und 2007 bereits in der vierten Auflage gedruckt wurde. Es gilt mittlerweile als Standardwerk.

    Kontakt: Prof. Dr. Manfred Gerlach, T (0931) 201-77940, manfred.gerlach@mail.uni-wuerzburg.de

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    Forschergruppe bekommt 3,5 Millionen Euro

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Einrichtung einer neuen überregionalen Forschergruppe zugestimmt, die sich mit der Regulation der Genaktivität befasst. Die Sprecher der Gruppe sind die Professoren Utz Fischer vom Biozentrum der Universität Würzburg und Elmar Wahle von der Universität Halle. In der Gruppe haben sich Biochemiker, Zellbiologen und Genetiker zusammengefunden. Sie wollen Mechanismen der Genregulation erforschen, die erst in jüngster Zeit ins Zentrum des wissenschaftlichen Interesses gerückt sind.

    Die Information der Gene wird im Zellkern von der DNA abgeschrieben und in Form spezieller Moleküle (Boten-RNA) aus dem Kern hinaus transportiert. Dort dienen diese Moleküle dann sozusagen als Bauanleitung für die Bildung von Proteinen. „Nach der traditionellen Vorstellung wird die Auswahl und Menge der Proteine, die in einer Zelle gebildet werden, vor allem durch die Ablesung der Gene bestimmt“, so der Würzburger Biochemiker Fischer. In jüngster Zeit seien jedoch mehr und mehr Beispiele dafür gefunden worden, dass nicht nur die Herstellung, sondern auch die Nutzung der Boten-RNA einer biologischen Kontrolle unterliegt, dass also nicht jede Boten-RNA sofort und bedingungslos in Proteine umgesetzt wird. Solche Vorgänge, die für das Funktionieren von Zellen und Organismen von grundlegender Bedeutung sind, sollen im Detail untersucht werden.

    Im Rahmen der Forschergruppe (Thema: „Cytoplasmic regulation of gene expression“) werden insgesamt zwölf Einzelprojekte gefördert. Die Projektleiter arbeiten an den Universitäten Würzburg, Göttingen, Heidelberg, Halle und München, an den Max-Planck-Instituten in Dresden, Martinsried und Tübingen sowie am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg. Die DFG hat für die Förderung des neuen Forschungsverbundes 3,5 Millionen Euro für zunächst drei Jahre bewilligt. Die Initiative kann nach einer Zwischenbegutachtung noch einmal um weitere drei Jahre verlängert werden.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Utz Fischer, utz.fischer@biozentrum.uni-wurzburg.de, T (0931) 888-4029.

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    Wenn der Barkeeper zum Seelsorger wird

    Essen und Trinken sind in allen Religionen von großer Bedeutung. Welche Rolle sie dort spielen und wie sich religiöse Rituale rings um die Mahlzeiten im Alltagsleben niederschlagen, untersucht der Liturgiewissenschaftler Prof. Guido Fuchs. Für den neu gegründeten und von ihm geleiteten Arbeitskreis „Kulinaristik und Religion“ sucht er Interessenten und Teilnehmer.

    „Das Christentum ist ja im Prinzip eine ‚Speisereligion’. Schließlich steht in seinem Mittelpunkt ein Mahl – das Abendmahl.“ Guido Fuchs ist Professor an der Universität Würzburg; der Liturgiewissenschaftler interessiert sich schon seit langem dafür, auf welche Weise religiöse Formen im Alltag der Menschen auftauchen und umgekehrt. Während er dazu in den vergangenen Jahren vor allem die Feiern von Fronleichnam und des Heiligabends erforscht hat, ist Fuchs jetzt zu einem Thema zurückgekehrt, mit dem er sich vor rund zehn Jahren schon einmal intensiv auseinandergesetzt hat: „Mahlkultur. Tischgebet und Tischritual“ heißt das Buch, das der Theologe damals veröffentlicht hat. Jetzt geht es ihm also wieder um Essen, Trinken und Religion.

    „‘Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen‘: Selbst der Volksmund kennt den Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Religiösem“, sagt Fuchs. Und so finden sich in vielen Kulturen deutliche Einflüsse des Religiösen auf das Essen, den Mahlzeitenstil und sogar auf Kochrezepte. Da dienen jüdische Speisegesetze dem Zusammenhalt der Religionsgemeinschaft, da regeln christliche Traditionen die Speisenwahl am Freitag, da zeigt ein Wort aus der islamischen Mystik, dass Essen und Trinken auch für Muslime bedeutungsvolle Vorgänge sind, die weit über Verhaltensregeln wie das Fasten hinausgehen: „Das Einnehmen von Speisen ist ein großes Prinzip, das vieler Wissenschaften bedarf, da es die Angelegenheiten der Religion und des Diesseits umfasst und seine Wirkung am Herzen und am Leib haften bleibt.“

    Guido FuchsUm den vielseitigen Bezügen zwischen Religion und Essen nachzuspüren, wurde von der „Deutschen Akademie für Kulinaristik“, der Fuchs seit Anfang 2005 angehört, der Arbeitskreis „Kulinaristik und Religion“ ins Leben gerufen. „Essen und Trinken als Phänomen des Lebens zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung zu machen“ ist ein Ziel, das sich die Akademiemitglieder gesetzt haben. Ihnen gehören Volkskundler, Historiker oder Germanisten wie die Würzburger Mediävistin Trude Ehlert an, die unter anderem Kochbücher aus dem Mittelalter erforscht. Aber auch Gastronomen, Lebensmittelkundler, Spitzenköche, denn es geht auch um den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. „Ein Theologe hat allerdings bisher gefehlt – trotz der zahlreichen Bezüge zwischen Essen und Religion“, sagt Fuchs.

    Guido Fuchs - Liturgiewissenschaftler mit einem Interesse an Essen und Trinken  (Foto Gunnar Bartsch)

    Themen, die in dem Arbeitskreis eine Rolle spielen könnten, gibt es mehr als genug, angefangen von der gottesdienstlichen Mahlgestaltung über religiöse Ausdrucksformen im alltäglichen Essen und Trinken zu sozialethischen Aspekten der Nahrungsherkunft und -herstellung; ein Beispiel bietet die Heilige, deren 800. Geburtstag derzeit groß gefeiert wird: „Wenn Elisabeth von Thüringen auf Speisen verzichtet, die den Bauern unrechtmäßig abgepresst wurden, zeigt das, wie solche Aspekte schon damals eine Rolle spielten, sagt Fuchs. „Gastlichkeit“ ist ein weiterer Punkt, der zum Beispiel im klösterlichen Alltag, aber auch in religiösen Bildungshäusern von großer Bedeutung ist. Oder Gastronomieseelsorge – das meint zwar die pastorale Sorge um die in der Gastronomie Tätigen, doch "gelegentlich übernimmt auch mancher Barkeeper oder Kneipenwirt die Funktion eines Seelsorgers seinen Gästen gegenüber“, schmunzelt Fuchs.

    Mit dem Arbeitskreis will der Theologe „Menschen ansprechen, Diskussionen anregen, das Thema ins Gespräch bringen, Beziehungen knüpfen“. Und so dem Verhältnis von Religion und Essen und Trinken die Bedeutung zukommen lassen, die ihm zusteht. „Denn schließlich“, so Fuchs, „war auch Jesus dort zu finden, wo die Menschen aßen und tranken, um ihnen in ihrem Alltag das Reich Gottes zu verkünden.“

    Dr. Guido Fuchs ist Liturgiewissenschaftler und apl. Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er leitet das „Institut für Liturgie- und Alltagskultur e. V.“ (Hildesheim), wo sich auch eine im Aufbau befindliche Spezialbibliothek zum Thema „Kulinaristik & Religion“ befindet, deren Bestand laufend erweitert wird. Die Titel sind über die Website des Instituts (www.liturgieundalltag.de) einsehbar. Über die „Deutsche Akademie für Kulinaristik“ kann man sich auf der Website www.kulinaristik.de informieren.

    Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Guido Fuchs; Tel.: (05121) 44630; E-Mail: guido.fuchs@theologie.uni-wuerzburg.de oder info@liturgieundalltag.de

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    An der Schnittstelle von Chemie, Biologie und Medizin

    Am kommenden Mittwoch, 18. Juli, wird Peter Schreier, Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelchemie der Universität Würzburg 65 Jahre alt.

    Peter SchreierAromastoffe haben es Peter Schreier angetan. Aus Grundstoffen der Natur attraktive natürliche Geruchs- und Geschmacksstoffe, sogenannte Bioflavours, zu entwickeln, diese zu charakterisieren und für den Anwendungsbereich aufzuarbeiten, war über Jahre eine seiner Zielsetzungen. „Von solchen spezifischen Problemen der Aromaforschung ausgehend, haben wir daran gearbeitet, instrumentell-analytische Entwicklungen voranzutreiben, mit denen sich diese und weiterführende Fragen klären lassen“, erklärt Schreier einen Teil seiner Forschungsarbeit in den vergangenen Jahren. Dazu habe er nach und nach fachübergreifende Forschungsaktivitäten aus Gebieten der Biologie und Medizin in seine Arbeit integriert. Der Rahmen spannt sich dabei heute von der Untersuchung von Wirkstoffen bei Insekten bis hin zu Studien der gesundheitlichen Bewertung von Lebensmittelinhaltsstoffen.

    Studierende sehr früh mit speziellen Forschungsaufgaben in Berührung zu bringen, war immer ein wichtiges Anliegen Schreiers. Sein Ziel: „Der Zugang zu ‚high-sophisticated’-Analysentechniken und eigenständiges Arbeiten sollten selbstverständlicher Teil des Studiums sein“, sagt Schreier. Unter der gleichen Prämisse steht für ihn der aktuell anstehende Wechsel vom traditionellen Hochschulabschluss zu den neuen Ausbildungsformen Bachelor und Master. „Es geht darum, junge Menschen auf solider chemischer Grundlage in interdisziplinärer Weiterführung im Hinblick auf Selbständigkeit, Kreativität und Kritikfähigkeit auszubilden“, so der Lebensmittelchemiker.

    Peter Schreier ist ‚highly cited’-Autor von über 450 Publikationen und von zwei Fachbüchern sowie Herausgeber von neun Monographien, neben anderem ist er Mitherausgeber der renommierten Chemie-Enzyklopädie „Römpp Online“. Seit drei Jahren ist er Editor-in-Chief der bei Wiley-VCH verlegten Zeitschrift ‚Molecular Nutrition and Food Research’, mit der er in dieser kurzen Zeit weltweit Rang 3 im Fachfeld ‚Food Science and Technology’ erreichte. Seit vielen Jahren ist er Mitglied der DFG-Senatskommission zur Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Lebensmitteln.

    Geboren wurde Peter Schreier 1942 in Bromberg (ehemals Westpreußen). Er studierte Pharmazie in Freiburg i.Br. und Lebensmittelchemie in Saarbrücken. Nach seiner Dissertation in Karlsruhe (1971) wechselte er an die TU München, dort erfolgte 1976 die Habilitation für das Fach „Chemie und Chemische Technologie der Lebensmittel“. Im Jahr 1980 wurde er auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Lebensmittelchemie berufen. Würzburg ist er trotz eines zwischenzeitlich an ihn ergangenen Rufes an die TU München treu geblieben.

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    Mit Modulen und Leistungspunkten an die Schule

    Grundschulpädagogen und -didaktiker tagen in Würzburg

    Das Studium für das Lehramt an Grundschulen wird reformiert. Die Details haben jetzt Grundschulpädagoginnen und –pädagogen an den Universitäten Bayerns gemeinsam in Würzburg diskutiert. Veranstalter der Konferenz war Margareta Götz, Inhaberin des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und -didaktik an der Universität Würzburg.

    Im Zuge des Bologna-Prozesses, der europaweit Studiengänge vereinheitlichen soll, ändert sich auch im Bereich des Lehramtsstudiums einiges. Zwar bleibt in Bayern das erfolgreich bestandene Staatsexamen weiterhin Zugangsvoraussetzung für den Beruf als Lehrerin oder Lehrer. Dennoch wird sich zumindest das Studium für das Lehramt an Grundschulen spürbar verändern. Damit dies bayernweit einheitlich passiert, haben die verantwortlichen Pädagoginnen und Pädagogen jetzt auf einer Konferenz in Würzburg das Vorgehen untereinander abgestimmt.

    „Wir werden das Studium in Zukunft modularisiert anbieten“, erklärt die Würzburger Grundschulpädagogin Margareta Götz den Stand der Pläne. Konkret bedeute dies: Das Studium der Grundschulpädagogik wird inhaltlich stärker strukturiert – in Absprache mit den jeweiligen Fachdidaktiken. Seminare und Vorlesungen wird es auch weiterhin geben; die folgen dann aber einem inhaltlich und zeitlich exakt aufeinander abgestimmten Programm. „Das Studium wird auf diese Weise etwas stärker verschult als bisher. Damit garantieren wir allerdings den Studierenden, dass es keine unnötigen Überschneidungen für sie gibt“, sagt Margareta Götz.

    Bereits auf der Vorgängertagung im vergangenen Jahr hatten sich die Grundschulpädagogen und -didaktiker bayerischer Universitäten auf ein landesweit einheitliches Kerncurriculum für die Modularisierung des Grundschullehramtes geeinigt. Bei der Konferenz in Würzburg ging es nun vorrangig um die Klärung einer ganzen Reihe von Einzelproblemen im Kontext der Modularisierung des Studienganges.

    „Wir haben darüber diskutiert, welche Veranstaltungen mit welcher Art von Prüfung abschließen, und wie viele Leistungspunkte es jeweils dafür geben soll“, schildert Margareta Götz die Arbeit. Leistungspunkte werden in Zukunft ein besonderes Gewicht erhalten, weil sie mit einem Anteil von 40 Prozent in die Staatsexamensnote eingehen werden. Deshalb ist es so wichtig, dass sämtliche Hochschulen in Bayern, die Grundschullehrerinnen und -lehrer ausbilden, gleiche Standards anlegen. Die einheitliche Bewertung garantiert zudem, dass Studierende problemlos während des Studiums von einer Uni an die andere wechseln können ohne Gefahr zu laufen, Prüfungen wiederholen zu müssen.

    Voraussichtlich im Wintersemester 2008/09 werden angehende Grundschullehrerinnen und –lehrer in Würzburg nach der neuen Studienordnung unterrichtet werden. „Die dafür notwendige neue Lehramtsprüfungsordnung ist zwar im Entwurf schon vorhanden. Der Minister hat sie aber noch nicht unterzeichnet“, sagt Margareta Götz. Und so lange, wie das nicht passiert ist, kann die Uni auch nicht den reformierten Studiengang anbieten.

    Rund 50 Teilnehmer waren aus neun bayerischen Universitätsstandorten zu der zweitägigen Konferenz nach Würzburg angereist, wo sie von Vizepräsident Prof. Dr. Wolf­gang Schneider im Universitätsgebäude Wittelsbacherplatz 1 begrüßt wurden. Die Konferenz endete mit der einstimmigen Wahl von Margareta Götz zur neuen Sprecherin der Grundschulpädagoginnen und –pädagogen an den bayerischen Universitäten.

    Ansprechpartner: Prof. Dr. Margareta Götz, Tel.: (0931) 888-4872, E-Mail: margareta.goetz@mail.uni-wuerzburg.de

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    Meisterliche Sportler

    Auf eine erfolgreiche Saison blickt das Sportzentrum der Uni Würzburg zurück: Sieben deutsche Hochschulmeister kommen in diesem Semester aus seinen Reihen. Stark vertreten sind darunter die Schwimmer, aber auch in anderen Sportarten haben Studierende erfolgreich Wettkämpfe bestritten.

    Erfolgreiche SchwimmerZwei Namen stehen für die Erfolge des Würzburger Sportzentrums in diesem Semester an oberster Stelle: Annika und Thomas Lurz. Die beiden Schwimmer konnten insgesamt neun Titel erringen. In drei Disziplinen wurde Annika Lurz deutsche Hochschulmeisterin, zwei Mal reichte es für die Vizemeisterschaft; zweimal Erster und zweimal Zweiter lautet die Statistik von Thomas Lurz.

    Erfolgreiche Schwimmer (v.l.): Thomas Lurz, Annika Lurz, Armin Greß, Stefanie Guth, Marcus Rosenmeier  (Foto Sportzentrum)

    Dass sportliche Leistungen auf diesem Niveau ihren Tribut fordern, zeigt sich gerade bei Annika Lurz. Sie lässt ihr Lehramtsstudium ruhen, um sich intensiv auf die Olympischen Spiele in Peking im Sommer 2008 vorbereiten zu können. Thomas Lurz hingegen hat sein Sozialpädagogikstudium an der Fachhochschule vor kurzem erfolgreich beendet.

    Dass auch die anderen Schwimmer im Würzburger Wettkampfteam gute Leistungen gebracht haben, zeigen die Erfolge von Stefanie Guth (FH) und dem gesamten Team. Guth wurde Zweite über 200 Meter Freistil hinter Annika Lurz;  das Würzburger Schwimm-Team mit Stefanie Guth (FH), Armin Greß (Uni), Markus Rosenmeier (Uni) und Svenja Bazlen (Uni) belegte Platz 2 in der Mannschaftswertung „Beste Hochschule“. „Dieser Erfolg ist umso höher zu bewerten, wenn man weiß, dass bei den deutschen Hochschulmeisterschaften die gesamte deutsche Spitze vertreten ist“, sagt Gernot Haubenthal, der sich um sämtliche organisatorische Fragen im Sportzentrum kümmert.

    Das Wettkampfteam der Mountainbiker

    Svenja Bazlen war auch noch in einer anderen Sportart erfolgreich: Im Triathlon hat sie die Deutschen Hochschulmeisterschaften gewonnen; im Team-Wettkampf landete sie gemeinsam mit Elisabeth Eisl und Laura Corsini (beide FH) auf Platz 3.

    Erfolgreiche Mountainbiker (v.l.): Constantin Weiler, Christian Schneidawind, Jürgen Seifert und Kerstin Kögler (Foto Martin Wördehoff)

    Für den siebten Titel bei Deutschen Hochschulmeisterschaften sorgte die Würzburger Wettkampfgemeinschaft der Mountainbiker. Jürgen Seifert, Constantin Weiler, Christian Schneidawind und Kerstin Kögler trugen im 4 x 5-Kilometer Cross Country-Rennen, das Anfang Juni in Gießen ausgetragen wurde, den Sieg nach Hause. Die Vorjahrs-Gesamtsiegerin „Radsport“, Kerstin Kögler, musste sich in einem spannenden Rennen über die Distanz von 120 Kilometer geschlagen geben und wurde in der Disziplin „Mountainbike-Marathon“ Deutsche Hochschulvizemeisterin.

    Weitere Erfolge für Würzburger Studierende im Überblick:

    ·         Fußball der Männer: 2. bei den bayerischen, 3. bei den deutschen Hochschulmeisterschaften

    ·         Basketball der Männer: Bayerischer Hochschulmeister

    ·         Diskuswurf: Christina Gerick (Uni) belegt den 3. Platz bei den Internationalen deutschen Hochschulmeisterschaften

    ·         Tennis: Daniel Lücken (Uni) wird mit seinem Partner, der von einer anderen Hochschule kommt, im Doppel Platz 2 bei den deutschen Hochschulmeisterschaften.

    ·         Ultimate Frisbee: Das Team aus Würzburg wird deutscher Vizemeister.

    Das Ultimate Frisbee-Team

    Nächste große Herausforderung für die Sportler ist die 24. Sommer-Universiade, die vom 8. bis 18. August in Bangkok stattfinden wird. Für diese „olympischen Spiele der Hochschulsportler“ haben sich aus Würzburg qualifiziert: Carina Breunig (Uni) im Fußball sowie Annika und Thomas Lurz im Schwimmen. Insgesamt werden über 10.000 Aktive aus rund 150 Ländern in Bangkok um Medaillen kämpfen; Deutschland wird mit ca. 115 Sportlerinnen und Sportlern vertreten sein.

    Deutsche Vize-Hochschulmeister - das Ultimate Frisbee-Team (Foto Sportzentrum)

    Rund 6000 Studierende und Beschäftigte der drei Würzburger Hochschulen nehmen zur Zeit die Angebote des Sportzentrums wahr. 76 Sportarten von Aikido bis Yogilates stehen für sie zur Verfügung – darunter 45 Wettkampf-Sportarten; um die Betreuung kümmern sich ca. 100 Übungsleiter und 25 studentische Hilfskräfte. Pro Woche finden bis zu 90 verschiedene Veranstaltungen statt.

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    Meister mit Maske

    Würzburger Unterwasserrugby-Mannschaft gewinnt Turnier                            

    Im Angebot des Würzburger Hochschulsports gibt es auch Disziplinen, die von den meisten Studierenden nicht so stark beachtet werden. Umso erfreulicher ist es dann, wenn es in diesen Sportarten Erfolge zu verzeichnen gibt. Das war am ersten Juli-Wochenende der Fall: Die Unterwasserrugby-Mannschaft der Uni Würzburg nahm in Mainz an einem privat organisierten Turnier teil und gewann es zum zum zweiten Mal in Folge.

    Anstoß beim Unterwasserrugby16 Mannschaften mussten am ersten Tag in vier Vorrundengruppen gegeneinander antreten. Für eine Platzierung unter den ersten Acht im Endklassement war Platz eins oder zwei in der jeweiligen Vorrundengruppe nötig. Und diese hatte es für die Titelverteidiger aus Würzburg bereits in sich, denn mit der Spielgemeinschaft Erlangen-München war ein weiterer Favorit mit dabei.

    "Anstoß" beim Unterwasserrugby (Foto privat)

    Ein 2:2 gegen diese Mannschaft zeigte, dass es schwer werden würde. Dafür konnte Würzburg dann aber im zweiten Spiel mit einem 10:0-Sieg ein Zeichen setzen und mit einem 8:1 gegen Bielefeld die Vorrunde als Gruppenzweiter beenden. Zum sportlichen Abschluss des Samstags gehörten dann noch die Viertelfinals. Die Mannschaft aus Darmstadt bereitete den Spielern von Trainer Markus Klein einige Probleme. Doch ein 2:0 als Ergebnis sicherte den Würzburger den Einzug ins Halbfinale.

    Am zweiten Turniertag standen dem Trainer zwei Spieler weniger zur Verfügung. Das erforderte eine grundlegende Umstellung der Taktik, hin zu einem offensiveren Spiel. Die Spielgemeinschaft Dresden-Köln als Halbfinalgegner bekam das auch zu spüren, ein 6:0 für Würzburg ermöglichte den Einzug ins Finale. Dort trafen die Titelverteidiger wieder auf Erlangen-München. Lange Zeit stand es 0:0 und erst nach fast zwei Dritteln der Spielzeit gelang der Führungstreffer für Würzburg. Zwei Minuten vor Schluss folgte dann der Treffer zum 2:0 Endstand und die "Titelverteidigung" war geglückt.

    Die Disziplin

    Unterwasserrugby gilt als die einzige dreidimensionale Mannschaftssportart. Gespielt wird in einer Wassertiefe von dreieinhalb bis fünf Meter mit einem Ball, der mit Salzwasser gefüllt ist. Das Ziel des Spiels besteht darin, den Ball im Korb der gegnerischen Mannschaft auf dem Grund des Schwimmbeckens zu versenken. Durch geschicktes Passspiel und mit ein wenig Durchsetzungsvermögen gelingt es, Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. Sechs Spieler pro Mannschaft und jeweils fünf fliegende Wechsler halten das Tempo hoch. Die Ausrüstung der Spieler besteht aus Maske, Schnorchel, Flossen, Badeanzug oder Badehose und Kappe. Gespielt wird in gemischten Mannschaften. Zusätzlich gibt es in Deutschland noch eine Damenliga.

    Das Team

    Die Unterwasserrugby-MannschaftDie Würzburger Uni-Mannschaft besteht derzeit aus etwa 20 Spielern (Studierende, Mitarbeiter und Fördermitglieder), sechs davon sind Frauen. Manche haben erst zwölf Monate Erfahrung, andere schon zehn Jahre. Wichtiger Bestandteil der Teams sind die Studenten Lukas Tadda und Andi Weissenberger, die Erfahrung als Nationalspieler haben.

    Deutsche Hochschulmeister: die siegreiche Unterwasserrugby-Mannschaft der Uni Würzburg  (Foto privat)

    Beim diesjährigen Turnier waren unter den 16 mitgereisten Spielern auch wieder zwei Anfänger, die ihr Können zeigen konnten. Die Mannschaft trainiert während des Semesters immer donnerstags von 20:15 bis 21:45 Uhr in der Schwimmhalle des Sportzentrums an der Mergentheimer Straße. Interessenten sind jederzeit willkommen. Sie sollten Freude am Spiel, Badeanzug oder Badehose, Tauchermaske, Schnorchel und, soweit vorhanden, Flossen.

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    Fränkis präsentieren ihre Forschungsergebnisse

    Mini-Kongress der jungen Dialektologen im Mensagebäude am Hubland

    Um grundlegende Kenntnisse über Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, plante im Frühjahr 2006 das Unterfränkische Dialektinstitut (UDI) gemeinsam mit zehn Schulen in Unterfranken das Projekt „Fränki - Schüler in Unterfranken erforschen ihren Dialekt“. Am Mittwoch, 18. Juli, findet von 9.00 bis 13.00 Uhr im Mehrzwecksaal des Mensagebäudes am Hubland die diesjährige Abschlussveranstaltung statt.

    „Fränki“ wird vom Denkwerk-Programm der Robert Bosch Stiftung gefördert und ist für die Laufzeit von drei Jahren bewilligt. Im Schuljahr 2006/07 waren zehn Klassen der achten Jahrgangsstufe aus acht unterfränkischen Gymnasien beteiligt.

    Im Rahmen des Mini-Kongresses stellen jeweils zwei Schülerinnen bzw. Schüler als Klassenvertretung ihre Forschungsergebnisse in einer 15-minütigen Präsentation vor. Eine Jury wird im Anschluss an die Vorträge die Arbeiten bewerten und die drei besten Präsentationen prämieren. Zur Jury zählen UDI-Projektleiter Prof. Dr. Norbert Richard Wolf, die UDI-Mitarbeiter, Projektleiterin Wissenschaft und Forschung der Robert Bosch Stiftung Atje Drexler, Bezirksrat Martin Umscheid sowie der Gymnasiallehrer Dr. Christian Grimm. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein gemeinsames Mittagessen aller Teilnehmer in der Frankenstube der Mensa.

    Das Unterfränkische Dialektinstitut (UDI) ist ein Projekt des Lehrstuhls für deutsche Sprachwissenschaft der Universität Würzburg und wird vom Bezirk Unterfranken finanziell unterstützt.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Dr. Norbert Richard Wolf, T (0931) 888-5626, E-Mail: nrwolf@germanistik.uni-wuerzburg.de, Internet: www.unterfraenkisches-dialektinstitut.de

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    Wissenschaftstag in Nürnberg

    Protagonisten aus der nordbayerischen Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft treffen sich am Montag, 23. Juli, zum ersten Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg. An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität in Nürnberg stellen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihr Zukunftspotenzial vor, diskutieren über ihre Entwicklung und mögliche Kooperationen. Universitätspräsident Axel Haase wird dort die Uni Würzburg präsentieren.

    Der Wissenschaftstag soll die Arbeit der wissenschaftlichen Einrichtungen in Nordbayern auch innerhalb bestehender Wissensnetzwerke in die Öffentlichkeit tragen. Das Zusammentreffen soll Platz für Kontakte und Kommunikation schaffen, Vernetzung und Synergien fördern, Kooperationen und gemeinsame Projekte ins Rollen bringen. In einer begleitenden Ausstellung präsentieren sich beteiligte Einrichtungen und Sponsoren.

    Weitere Informationen bietet der Internetauftritt www.em-n.eu/wissenschaft

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    Firmengründung mit fünf Euro

    Zehn Teams mit im Durchschnitt vier Teilnehmern: Die Würzburger Studierenden haben sich erneut rege am 5-Euro-Business-Wettbewerb beteiligt. Sie waren in diesem Sommersemester eifrig dabei, mit einem symbolischen Startkapital von fünf Euro Geschäftsideen zu entwickeln und umzusetzen. Ihre Ergebnisse stellen sie jetzt bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vor.


    Diese beginnt am Montag, 23. Juli, um 18.00 Uhr im Saalbau Luisengarten in der Martin-Luther-Straße 1. Auf die Begrüßung durch Rosalinde Baunach vom Regionalen Technologietransfer der Uni Würzburg folgt ein Eröffnungsinterview. Anschließend können die Gäste die Unternehmensideen der Studierenden an Info-Ständen kennenlernen und erfahren, wie weit die jungen Firmengründer mit ihren fünf Euro gekommen sind. Parallel dazu berät eine Jury, welche Teams ausgezeichnet werden. Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, der zweite mit 500 und der dritte mit 300 Euro. Die Siegerehrung ist für 20.30 Uhr vorgesehen.

    Der Wettbewerb fand in Würzburg bereits zum vierten Mal statt. Wie in den vorherigen Jahren haben sich nicht nur BWLer dafür interessiert, sondern Studierende aus allen möglichen Fachrichtungen, darunter Nanostrukturtechniker, Zahnmediziner oder auch Lehrämtler. 90 Prozent der 5-Euro-Unternehmer kamen diesmal von der Uni, die übrigen von der Fachhochschule. In München, Regensburg und Bayreuth gab es im Sommersemester gleichartige Wettbewerbe.

    Projektträger des Wettbewerbs (www.5-euro-business.de), der aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird, sind das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und das Hochschulprogramm für Unternehmensgründungen („Hochsprung“). Unterstützt wird das Projekt zudem von der Interessengemeinschaft süddeutscher Unternehmer, dem Bayerischen Unternehmensverband Metall und Elektro, dem Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie sowie regional von der Sparkasse Mainfranken Würzburg und der Initiative Chancen-Region Mainfranken.

    Weitere Informationen: Rosalinde Baunach, T (0931) 31-2654, rosalinde.baunach@uni-wuerzburg.de

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    Winnacker über den ERC

    Ernst-Ludwig WinnackerSeit Anfang 2007 ist in Brüssel der European Research Council (ERC) tätig, eine Forschungsagentur auf europäischer Ebene. Professor Ernst-Ludwig Winnacker (Foto privat), der frühere Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, wurde als erster Generalsekretär des ERC berufen. An der Uni Würzburg berichtet er nun über seine Erfahrungen mit der neuen Forschungsinstitution.

    Sein öffentlichen Vortrag beginnt am Dienstag, 24. Juli, um 17.15 Uhr im Hörsaal des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie in der Versbacher Straße 9. Veranstalter sind das Zentrum für Infektionsforschung und das Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin.

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    Vom neuen zum modernen Bayern

    2006 wurde die Bayerische Verfassung 60 Jahre alt, die Erhebung Bayerns zum Königreich jährte sich zum 200. Mal. Auf dieses Doppeljubiläum nimmt eine Wanderausstellung Bezug, die ab Samstag, 21. Juli, im Lichthof der Uni am Sanderring zu sehen ist.

    „Vom neuen zum modernen Bayern“, so heißt die Schau, die vom Haus der Bayerischen Geschichte und der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns konzipiert wurde. Die multimediale Präsentation, die auch Einblicke in Archivalien des Staatsarchivs Würzburg ermöglicht, bietet 200 Jahre bayerische Geschichte in zahlreichen Facetten. Der Schwerpunkt allerdings liegt auf der Darstellung des „modernen Bayern“: Die Ausstellung will nämlich den Besuchern den Wandel vom überwiegend agrarisch geprägten Nachkriegsbayern zum heutigen „High-Tech-Land und Spitzenstandort“ transparent machen.

    Erstmals wurde die Ausstellung Ende 2006 in der Bayerischen Staatskanzlei gezeigt. Als weitere Station auf ihrer Wanderschaft durch Bayern wurde nach der Oberpfalz und Mittelfranken nun der Regierungsbezirk Unterfranken ausgewählt. Hier wurde die Schau in Zusammenarbeit mit der Regierung von Unterfranken und dem Staatsarchiv Würzburg durch das Modul „Land mit Charakter: Unterfranken“ und durch Exponate aus der Region ergänzt.

    Öffnungszeiten: 21. Juli bis 16. September, Montag bis Freitag von 7.00 bis 20.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10.00 bis 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Kostenlose Führungen jeweils sonntags um 11.00 und um 15.00 Uhr. Kostenlose Gruppenführungen können angemeldet werden unter der Telefonnummer (0931) 37-2650 oder per E-Mail an fuehrungen@wuerzburg.de

    Mehr Informationen zur Ausstellung finden sich im Internet unter der Adresse www.vom-neuen-zum-modernen.bayern.de

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    Trends auf den Kapitalmärkten

    Für herausragend innovative Diplom- und Doktorarbeiten aus den Bereichen Finanzwirtschaft, Informatik und Wirtschaftswissenschaften vergibt die Reuters AG ihren Paul Julius Reuter Innovation Award. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Bewerbungen sind bis 1. November möglich. Das Thema heißt „Trends und Innovationen auf den Finanz- und Kapitalmärkten“. Ins Leben gerufen wurde die Auszeichnung 1999 anlässlich des 100. Todestags des Firmengründers Paul Julius Reuter. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.reuters.de/award

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    Kurz gemeldet

    Im Universitätsklinikum wurden einige Einrichtungen umbenannt oder aufgelöst:

    • Die Urologische Klinik und Poliklinik heißt jetzt Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie.
    • Die bisherige Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie (Chirurgische Klinik II) wurde zur Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie (Chirurgische Klinik II).
    • Der neue Name der früheren Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke lautet jetzt Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Plastische und ästhetische Operationen.
    • Die Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie trägt den neuen Namen Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie.
    • Aufgelöst wird die Abteilung für Pädiatrische Neurochirurgie in der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik. Der Bereich Pädiatrische Neurochirurgie soll für die Krankenversorgung als "Sektion"  bzw. "Schwerpunkt" fortgeführt werden.

    Aufgelöst wird auch die Abteilung für Röntgendiagnostik (Chirurgie), angesiedelt beim Institut für Röntgendiagnostik. Die Auflösung tritt mit dem Ausscheiden des derzeitigen Leiters am 1.10.07 in Kraft.

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    „Das Haus der Lerchen“

    Begegnungen mit der italienischen Schriftstellerin Antonia Arslan                             

    Antonia ArslanWas als autobiographische Erzählung beginnt und mit orientalischer Blumigkeit das verlorene Paradies der Heimat beschwört, wird unter der Hand zum historischen Werk, das von der systematischen Deportation und Ausrottung des armenischen Volkes während des Ersten Weltkriegs berichtet.

    Am 27. und 28. Juni war Antonia Arslan, italienische Schriftstellerin, Übersetzerin und Professorin für moderne italienische Literatur, in Würzburg, um ihr neues Buch „Das Haus der Lerchen“ vorzustellen. Auf dem Programm standen eine Lesung in der Buchhandlung „Neuer Weg“ und ein Workshop. Diskutiert wurden die Armenierfrage im Osmanischen Reich und Parallelen zwischen Antonia Arslans Roman und dem berühmten Text von Franz Werfel „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ aus dem Jahr 1933.

    Organisatorin der Doppelveranstaltung war Prof. Dr. Martha Kleinhans vom Lehrstuhl für romanische Philologie II.

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    Personalia

    Prof. Dr. Kassa Darge, Institut für Röntgendiagnostik, wird mit Ablauf des 31.07.2007 auf eigenen Antrag aus dem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Freistaat Bayern entlassen. Für den Zeitraum vom 01.07.2007 bis 31.07.2007 wurde ihm Sonderurlaub unter Fortfall der Leistungen des Dienstherrn gewährt.

    Dr. Thomas Müller, Institut für Physiologische Chemie, ist mit Wirkung vom 01.08.2007 zum Universitätsprofessor für Molekulare Pflanzenphysiologie im Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von fünf Jahren ernannt worden.

    Dr. Dr. Michael Stolberg, Universitätsprofessor, Lehrstuhl für Geschichte der Medizin, Medizinische Fakultät, ist mit Wirkung vom 01.07.2007 die Zweitmitgliedschaft in der Philosophischen Fakultät II verliehen worden.

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