Ehrenbürger der Universität

Aufgeführt werden alle Geehrten, die nicht länger als 10 Jahre verstorben sind (gemäß Entschluss der Hoschulleitung vom 26. März 2012).


 

Jochen Fricke
Jochen Fricke

Prof. Dr. Jochen Fricke (2012)

Seit 1975 ist Prof. Jochen Fricke an der Universität Würzburg als Professor für Physik tätig. Von 1992 bis 2005 übernahm er zusätzliche Verantwortung als Gründungssprecher, Vorstandsvorsitzender und Leiter des Zentrums für angewandte Energieforschung Würzburg (ZAE Bayern). Dieses blickt seit 1993 auf eine feste Zusammenarbeit mit dem Physikalischen Institut zurück. Erfolge feiert das Zentrum in der Entwicklung hochdämmender Vakuumisolationspaneele, der Realisierung eines schnellen Wärmespeichers und dem Aufbau einer Meerwasser-Entsalzungsanlage im Oman.

Otto G. Schäfer. Foto: Gunnar Bartsch
Otto G. Schäfer

Otto G. Schäfer (2011)

Seit den frühen 1980er-Jahren Mitglied im Universitätsbund, seit 2007 aktives Mitglied bei den Juristen-Alumni Würzburg. Otto G. Schäfer verleiht den Wolfgang-Kuhlen-Preis an die besten Absolventen des Ersten Juristischen Staatsexamens. Die Vergabe des jeweils mit 3.000 Euro dotierten Preises ist seit Jahren fester Bestandteil der Examensfeiern der Juristischen Fakultät.

Sabina Wullstein
Sabina Wullstein

Prof. Dr. Sabina Wullstein (2003)

Sie arbeitete seit 1964 als Ärztin an der Uni Würzburg, ab 1984 war sie Professorin für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Zusammen mit ihrem Mann, Professor Horst L. Wullstein, unterstützte sie die Universität beim Kauf des Hubland-Areals. Sie wirkte zudem an der konzeptionellen Entwicklung des Kopfklinikums mit. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie dessen Privatklinik am Oberen Neubergweg, übereignete sie dann aber im Jahr 1991 der Universität. Heute ist dort das Institut für Geschichte der Medizin beheimatet.

Jost Lemmerich. Foto: Robert Emmerich
Jost Lemmerich

Dr. Jost Lemmerich (1995)

für die Konzeption und Realisierung der Ausstellung zum 100. Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen (1995). Lemmerich, 1929 in Berlin geboren, studierte von 1956 bis 1962 Physik an der Technischen Universität Berlin. Später arbeitete er in der Industrie sowie am Deutschen und am Europäischen Patentamt in Berlin. Die Technische Universität seiner Heimatstadt verlieh ihm 1996 die Ehrendoktorwürde. An der Uni Würzburg realisierte er 2006 eine Ausstellung über die 13 Würzburger Nobelpreisträger.

Dr. Walter Brod (1992)

gestorben am 20.02.2010, Mediziner, leitete viele Jahre ehrenamtlich das Institut für Hochschulkunde und ist der Universität als Mäzen eng verbunden. Unter anderem überließ er der Universitätsbibliothek als unbefristete Leihgabe seine einzigartige Sammlung Würzburger Stadtansichten. Literaturgeschenke von ihm kamen dem Institut für Geschichte und der Medizingeschichte zu Gute. Auch das Martin-von-Wagner-Museum bedachte er mit graphischen Blättern und wertvollen Dauerleihgaben, darunter zwei flämische Tafelbilder aus dem 17. Jahrhundert.

Dr.-Ing. Hans-Bernhard Bolza-Schünemann (1990)

bemühte sich um ein besonders enges Verhältnis der Wirtschaft zu den Naturwissenschaftlichen Fachbereichen der Universität und engagierte sich im Universitätsbund. Bolza-Schünemann war von 1971 bis 1995 Vorstandsvorsitzender der Koenig & Bauer AG (Würzburg), des ältesten Druckmaschinenherstellers der Welt. Außerdem von 1983 bis 1986 Präsident der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt sowie stellvertretender Vorsitzender des Universitätsbundes.

Dr. Klaus Zeitler (1984)

war von 1968 bis 1990 Oberbürgermeister der Stadt Würzburg. In dieser Funktion engagierte er sich stark für die Belange der Universität. Zeitler war seit 1950 Mitglied der SPD, wechselte dann 1992 nach innerparteilichen Querelen zu den Republikanern. Aus diesem Grund forderte der Studentische Konvent 1997 die Hochschulleitung auf, Klaus Zeitler die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen. Diesem Antrag entsprach die Universität nicht, weil allein die "Zugehörigkeit zu einer vom Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig  erklärten politischen Partei" dies nicht rechtfertige.

Dr. Ernst Rietschel (1983)

gestorben am 02.04.2011, Werksarzt i.R. der Fa. SKF Kugellagerfabriken GmbH, für sein Engagement zu Gunsten der Universität als Schriftführer der Schweinfurter Tochtergesellschaft des Universitätsbundes.

Dr. Franz Gerstner (1982)

von 1951 bis 1971 Geschäftsführer des Studentenwerkes, von 1970 bis 1994 Bezirkstagspräsident von Unterfranken, wurde für seine Verdienste um die Universität und die Wissenschaften in Unterfranken geehrt.

 

 

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