Ägyptische Sammlung

Bereits Martin von Wagner sammelte altägyptische Objekte, die zum ältesten Bestand in der Antikensammlung gehören. Im Laufe des 19. und der ersten Hälfte des 20.  Jhs. erweiterten sich die altägyptischen Bestände durch Ankäufe und Schenkungen. Eine gravierende Zäsur war jedoch die Bombardierung Würzburgs 1945, bei der wichtige ägyptische Stücke verlorengingen. Vor allem durch die von Prof. Dr. Karl-Theodor Zauzich vermittelten großzügigen Stiftungen der Privatsammler Dr. Alexander Kiseleff und Friedrich Gütte wuchs aber in den 1980er und 1990er Jahren die ägyptische Sammlung wieder beträchtlich an.

Der Öffentlichkeit wird nun erstmals mit etwa 300 Exponaten aus vier Jahrtausenden der altägyptischen Kulturgeschichte dauerhaft ein repräsentativer Querschnitt durch die ägyptischen Bestände der Antiken-sammlung in einer geschlossenen Konzeption zugänglich gemacht.