Martin Lohse

Martin Lohse

Martin Lohse widmet sich vorrangig dem Bereich "Forschung" an der Universität.

Lebenslauf

Martin Lohse, 1956 in Mainz geboren, studierte Medizin und Philosophie in Göttingen, London und Paris. 1981 promovierte er in Neurobiologie am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen; anschließend war er an den Pharmakologischen Instituten in Bonn und Heidelberg tätig. Nach der Habilitation 1988 an der Universität Heidelberg zog es Lohse in die USA, an die Duke University in Durham (North Carolina). Dort blieb er bis 1990 und übernahm dann die Leitung einer Arbeitsgruppe am Genzentrum der Universität München und des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried. 1993 folgte er dem Ruf an die Universität Würzburg. 1999 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2000 den Ernst-Jung-Preis für Medizin.

Schwerpunkte

Martin Lohse hat seit 1993 den Lehrstuhl für Pharmakologie inne. Er war Gründungssprecher des Sonderforschungsbereichs 487 „Regulatorische Membranproteine“ im Jahr 2000 und die treibende Kraft, die zur Einrichtung des Rudolf-Virchow-Zentrums führte, des DFG-Forschungszentrums für experimentelle Biomedizin. Seit der Gründung des Zentrums im Jahr 2001 ist er dessen Sprecher. Seit 2003 ist er außerdem geschäftsführender Direktor der Graduiertenschulen der Universität Würzburg.