Alfred Forchel

Alfred Forchel

Der Präsident vertritt die Hochschule und ist Vorsitzender der Hochschulleitung. Er gibt Initiativen zur Entwicklung der Universität und entwirft die Grundsätze der hochschulpolitischen Zielsetzungen. In seinen Zuständigkeitsbereich gehört unter anderem die Stabsstelle Planung und Qualitätsmanagement.

Lebenslauf

Alfred Forchel (Jahrgang 1952) stammt aus Stuttgart; er hat dort an der Universität von 1972 bis 1978 Physik studiert. Auch die Promotion (1983) und die Habilitation (1988) schloss er in Stuttgart ab. In Stuttgart leitete er außerdem von 1984 bis 1990 das Mikrostrukturlabor der Universität.

Dem Ruf auf den Würzburger Lehrstuhl für Technische Physik folgte Forchel im Jahr 1990. Auch hier übernahm er die Leitung des Mikrostrukturlabors, das 1994 in Betrieb ging. Er ist einer der Väter des Studiengangs Nanostrukturtechnik, des ersten ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs der Universität Würzburg. Sein Arbeitsgebiet war die Nanotechnologie. Dabei geht es darum, winzige Strukturen für elektronische und photonische Bauelemente herzustellen.

Anfang Oktober 2009 übernahm Alfred Forchel das Amt des Präsidenten der Universität.

2011 erhielt Forchel die Ehrendoktorwürde der Universität Breslau.

Schwerpunkte

Für seine Amtszeit hat er sich vorgenommen, die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgänger fortzuführen. Hierbei will er den quantitativen Ausbau mit qualitätserhaltenden und - wo möglich – qualitätsverbessernden Maßnahmen in Forschung, Lehre und Verwaltung kombinieren.

In der Lehre wird es Hauptziel sein, die neu eingeführten Bachelor- und Masterstudiengänge wie auch die neuen modularisierten Lehramtsstudiengänge zu optimieren, beispielsweise durch Reduktion der Prüfungsbelastung für Studierende und Lehrende.

In der Forschung stellt ein erfolgreiches Abschneiden bei der kommenden Exzellenzinitiative ein wichtiges Ziel dar, aber auch die Förderung kleinerer Forschungsvorhaben in allen Bereichen.