Der große Löwenhof in einer Miniatur der Würzburger Bischofschronik von Lorenz Fries.
Sitz der ersten Würzburger Universität von 1402: Der große Löwenhof in einer Miniatur der Würzburger Bischofschronik von Lorenz Fries.

Tradition mit Perspektive

Nach einer kurzlebigen Erstgründung von 1402 wurde die Julius-Maximilians-Universität 1582 auf Initiative des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn gestiftet und eingerichtet.

Heute, über 400 Jahre später, kann sie auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Berühmte Wissenschaftler wie Rudolf Virchow, Carl Siebold und Franz Brentano lehrten und forschten an der Würzburger Universität.

Vierzehn Nobelpreisträger - darunter die Physiker Wilhelm Röntgen und Klaus von Klitzing sowie der Chemiker Hartmut Michel und der Mediziner Harald zur Hausen - waren in Würzburg tätig.

Nach ihrer fast vollständigen Zerstörung durch einen Bombenangriff auf Würzburg im März 1945 erholte sich die Universität rasch. Nach dem Wiederaufbau wurden seit den 1960er-Jahren weitreichende, bis heute andauernde Erweiterungsmaßnahmen durchgeführt.