
MENTORING
MENTORING med - Karriereförderung für Ärztinnen, Postdoktorandinnen und Habilitandinnen in der Medizin
Mentoringprogramme haben sich in vielen Bereichen als Maßnahmen zur Karriereförderung von Nachwuchskräften bewährt. MENTORING med soll Ärztinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Medizin darin unterstützen, ihr Potenzial in ihrer beruflichen Karriere optimal zu nutzen. Als Instrument der Förderung von Chancengleichheit sollen sie dazu beitragen, langfristig den Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Medizin sowohl im akademischen Bereich als auch in der Klinik zu erhöhen.
Ausgangslage
Obwohl mittlerweile fast zwei Drittel aller Studierenden der Medizin weiblich sind, erreichen nur sehr wenige Frauen Spitzen- und Führungspositionen in der wissenschaftlichen und der praktisch-klinischen Laufbahn.
MENTORING med, das Mentoringprogramm für Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen in der Medizin, setzt hier an.
Mentoringprogramme
Mentoring zielt in seiner klassischen Form auf die Karriereförderung von Nachwuchskräften ab.
Mentoring nennt man die Austauschbeziehung zwischen einer erfahrenen Führungskraft (Mentor/-in) und einer bzw. mehreren weniger erfahrenen Person/en (Mentee/s). Die Mentoringbeziehung mit nur einem/r Mentee wird als Tandem bezeichnet; im Gruppenmentoring dagegen betreut ein/e Mentor/in mehrere Mentees. Der Mentor bzw. die Mentorin bietet Beratung, Unterstützung, Zugang zu Netzwerken und informellen Informationen.
In einem Mentoringprogramm wird die Mentoring-Beziehung durch ein Begleitprogramm in eine feste Struktur integriert. Innerhalb dieser Struktur werden auch Workshops und Seminare zur Weiterentwicklung der persönlichen und fachlichen Kompetenz, Vorträge zu berufsrelevanten Themen und regelmäßige Treffen aller Teilnehmenden angeboten.
Mentoringprogramme bieten Vernetzungsmöglichkeiten, die den Mentees bessere Berufs- und Karrierechancen ermöglichen sollen.

