ERASMUS-Programm

Bewerbungsfristen

  • für Restplätze für das Akademische Studienjahr 2017/2018: 28.02.2017
  • für das Akademische Jahr 2018/2019: 12.01.2018

 

Bewerbungsvoraussetzungen

 

Bewerben können sich ausschließlich voll immatrikulierte Studierende der Universität Würzburg, die Staatsangehörige eines EU-Mitgliedsstaats, Islands, Norwegens oder Liechtensteins sind. Studierende anderer deutscher Hochschulen können sich nicht bewerben. Voll immatrikulierte Staatsbürger der EU, die ein gesamtes Studium an der Universität Würzburg absolvieren, können sich auch für ERASMUS-Plätze bewerben, nicht jedoch für ein Studium in ihrem Heimatland.

Bewerber müssen sich zu Beginn des Auslandsaufenthalts mindestens im fünften Fachsemester für den vertraglich vereinbarten Fachbereich befinden. 

Bewerbungsunterlagen:

  • ausgefüllter Bewerbungsbogen (erhältlich über den zuständigen Programmbeauftragten)
  • Motivationsschreiben, jeweils in Deutsch und der betreffenden Landessprache) - max. 1 Seite
  • tabellarischer Lebenslauf, jeweils in Deutsch und der betreffenden Landessprache
  • Abiturzeugnis
  • Zeugnis über den 1. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (Physikum)
  • Notenbescheinigung klinischer Abschnitt
  • Sprachnachweis
  • Gutachten eines Dozenten Ihrer Wahl (bitte direkt an den Programmverantwortlichen senden lassen)

Bitte verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und reichen alle Dokumente ohne Klammern ein. Kopien sind ausreichend. Bitte geben Sie Ihre Bewerbungsunterlagen persönlich bei Frau Moll/Studiendekanat ab.

Der an der Gasthochschule absolvierte Studienaufenthalt muss mindestens drei Monate dauern. Mehrfache Förderung über Erasmus+ ist möglich (je Studienzyklus eine Förderung). Bei Staatsexamensfächern können bis zu 24 Monate gefördert werden.

In einem ersten Schritt sollten sich Interessenten überlegen und überprüfen, welches Land und welche Hochschule aufgrund der eigenen Sprachkenntnisse und des Studienschwerpunkts für den geplanten Besuch besonders geeignet ist.

Die Unterrichtssprache muss nicht immer identisch mit der Landessprache sein: So können Sie beispielsweise in Breslau oder anderen osteuropäischen Universitätsstädten auch medizinische Kurse in englischer Sprache belegen. Spätestens, wenn es zum Patientenkontakt kommt, sind  jedoch Gundkenntnisse der Landessprache überaus wichtig.

Leistungen im Rahmen der EU-Förderung

Wesentliche Vorteile von ERASMUS liegen darin, dass

  • Studierende von der Zahlung von Studiengebühren an der Gasthochschule befreit sind (Versicherungskosten, studentische Sozialbeträge und Kosten für den Gebrauch von Materialien gelten nicht als Studiengebühren)
  • die Studierenden ein erleichtertes Zulassungsverfahren durchlaufen
  • die Gasthochschulen häufig Wohnplätze in Studentenwohnheimen anbieten oder bei der Unterkunftssuche behilflich sind
  • Studierende vor Antritt des Studienaufenthaltes im Ausland dank des Learning Agreements wissen, welche der vereinbarten Studienleistungen, die sie an der Gasthochschule erbringen werden, anerkannt werden

ERASMUS-Studierende können Mobilitätszuschüsse erhalten, die einen Beitrag zur Deckung der auslandsbedingten Mehrkosten darstellen sollen. In der Regel ist aber damit zu rechnen, dass die Europäische Kommission ERASMUS-Stipendien nicht mit dem Maximalbetrag fördert, um möglichst viele Studierende in dem Programm berücksichtigen zu können.

BAföG und ERASMUS

EU-Zuschüsse bleiben auf BAföG anrechnungsfrei. Es wird empfohlen, beide Förderungsmöglichkeiten zu beantragen. Interessenten sollten möglichst frühzeitig einen Antrag auf Auslandsförderung gem. BAföG bei den zuständigen Ämtern für Ausbildungsförderung stellen. Der Bewerber ist dafür verantwortlich, rechtzeitig abzuklären, ob er Auslands-BAföG erhält.

Krankenversicherung

Mit der Auslandsstudienbeihilfe ist keinerlei Versicherungsschutz verbunden. Teilnehmer sind verpflichtet, selbst für die Dauer ihres Auslandsaufenthalts für ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen. Die Universität Würzburg haftet nicht für Schäden, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigung von Sachen im Zusammenhang mit dem Auslandsaufenthalt entstehen.

Die gesetzlichen Krankenkassen stellen für ihre Versicherten in der Regel Versicherungsnachweise aus, die im europäischen Ausland Versicherungsschutz im Krankheitsfalle garantieren. Allen Studierenden, insbesondere auch solchen, die bei privaten Krankenkassen versichert sind, wird angeraten, sich rechtzeitig bei ihrer Versicherung nach den für sie geltenden Regelungen und den Leistungen im Krankheitsfall und der Art der Abrechnung der Leistungen zu erkundigen. Der Krankenversicherungsnachweis ist zum Gasthochschulort mitzubringen.

Grant Agreement

Um im ERASMUS-Programm gefördert zu werden, muss dem International Office ein vollständig ausgefülltes Grant Agreement des Kandidaten vorliegen, das jeweils bis spätestens Ende Mai beim International Office einzureichen ist. 

Berichtspflicht

Jeder Student ist verpflichtet, am Ende seines Studienaufenthalts einen Bericht über seine Erfahrungen im Ausland zu verfassen, der später ausreisenden Outgoings wertvolle Hilfestellungen bei der Vorberieitung ihres Auslandsstudiums gibt.