7. Semester

Wer sich überlegt hat, eine Promotionsarbeit parallel zum Studium laufen zu lassen, sollte dafür das 7. Semester nutzen – ein derart freies und insgesamt auch gut zu beherrschendes Semester wird im weiteren Studium nicht mehr auftauchen: Ist die Eingangsklausur der Inneren Medizin erstmal bestanden, läuft das restliche Semester eher gemütlich vor sich hin, benötigt wenig Zeitaufwand und auch die Prüfungen am Ende sind in aller Regel gut zu meistern – hier stellen am ehesten noch die Dermatologie- und die erste der „legendären“ Triple-Klausuren (Arbeits- und Sozialmedizin, Augen- und HNO-Heilkunde in einer Klausur) Stolpersteine dar.

Arbeits- und Sozialmedizin

Dieses Fach ist tatsächlich kaum wesentlich spannender als es der Titel schon befürchten lässt. In einer Ringvorlesung versuchen verschiedene Dozenten den Studenten Themen wie „Hautschutz“ oder „Krankenhaushygiene“ näher zu bringen, tun sich damit aber verständlicherweise schwer.

Einen kleinen „Höhepunkt“ stellt die freiwillige Exkursion dar, die immer am Anfang des Semesters zu einer Firma im Würzburger Raum führt und den Studenten vor Ort alle Facetten der Arbeitssicherheit darstellt – daneben gibt es am Ende der Führung auch eine kostenlose Brotzeit, so dass sich die Teilnahme allein schon aus kulinarischer Sicht lohnt.

Die Arbeitsmedizin ist neben der Augen- und HNO-Heilkunde Bestandteil der ersten fächerübergreifenden Prüfung (der so genannten „Triple-Klausur“) am Ende des Semesters, sollte den Studenten aber vor keine größeren Schwierigkeiten stellen – ein Buch ist absolut obsolet, die Vorlesungsfolien können weiterhelfen, doch am wichtigsten sind hier die Altklausuren.

Arbeitsmedizin/Augenheilkunde/Hals-, Nasen-, Ohren- Heilkunde

Die (Tripel-)Klausur findet regelmäßig in der zweiten Woche der Semesterferien, meistens Dienstag statt.

Chirurgie
Dermatologie
Interdisziplinäre Onkologie
Innere Medizin

Nachdem die erste Hälfte der Inneren Medizin im sechsten Semester absolviert wurde, folgt im siebten Semester der zweite Teil: Je nach Jahreszeit stehen dabei unterschiedliche Themen an: Im Sommersemester werden die Endokrinologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie behandelt, im Wintersemester stehen die Angiologie, Kardiologie, Nephrologie und Pulmonologie auf dem Programm.

Der relevante Stoff wird in einer in der Regel sehr lohnenswerten Vorlesung, die durch die Vorstellung von Patienten und deren Fällen sehr praxisorientiert ist, behandelt. Die Praxis soll dagegen im „KPIM“ (Klinisches Praktikum Innere Medizin) mit „SIM“ (Seminar Innere Medizin) ausreichend Raum finden. Dabei werden – in Abhängigkeit von dem begleitenden Arzt – zum Beispiel Patienten untersucht oder bestimmte Fälle besprochen.

Am Ende steht dann eine Multiple-Choice-Klausur, die am Anfang des achten Semesters stattfindet. Deren Punkte werden (wie aus der Physiologie schon bekannt) mit der ersten Klausur aus dem sechsten Semester addiert und ergeben dann insgesamt die Note für die Innere Medizin. Wenn man die Vorlesung eifrig besucht und sich mit einem ordentlichen Lehrbuch beschäftigt, ist diese aber sicherlich fair und auch gut zu bestehen.

Rezensionen zur Inneren Medizin

Naturheilverfahren, Physikalische Medizin, Rehabilitation
Orthopädie