Ersti-Lexikon
Weitere Stichworte unter www.zv.uni-wuerzburg.de/studentenkanzlei
BAföG:
Überlebenshilfe für Studenten. In Höhe und Form umstritten. Schließlich eine überzeugende Kompromisslösung des Gesetzgebers: BAföG wird zum großen Teil nur noch als Darlehen gewährt, dafür aber so weit wie möglich gekürzt. Auf diese Weise müssen die Studenten so wenig wie möglich zurückzahlen! Formulare gibt´s im Studentenwerk (Gebäude Stadtmensa, 1.Stock)
Bücherflohmarkt:
Am Anfang jedes Semesters findet in der Anatomie ein Flohmarkt statt, bei dem man von höheren Semestern gebrauchte Bücher kaufen kann. Mit etwas Glück kann man (vor allem, wenn man sehr früh da ist) so manches Schnäppchen machen. Am besten ist es natürlich, wenn man sich schon vorher über mögliche Bücher informiert und sich diese in Buchhandlungen oder der Uni Bibliothek einmal anschaut.
Copyshops:
Gibt es wie Sand am Meer, allerdings mit recht unterschiedlichen Preisen. So ziemlich der billigste dürfte der Copyshop CTP in der Gerberstraße 19 (gegenüber Maritim-Hotel) sein.
Fachschaft:
Zur Fachschaft gehört eigentlich jeder eingeschriebene Student einer bestimmten Fakultät. Da aber die wirklich aktiven Mitglieder im Moment immer noch an wenigen Händen abzuzählen sind, wäre hier dringend etwas Mithilfe nötig, denn schließlich profitiert jeder davon und ohne geht es gar nicht.
GEZ-Befreiung:
Der Versuch kann nicht schaden! Falls der von Deinen Eltern gezahlte Unterhalt unter dem derzeitigen Sozialhilfegesetz liegt, könnte es sein, daß Du von der Zahlung der GEZ-Gebühren vollkommen befreit wirst. Dazu mußt Du einen Mietvertrag bzw. eine Mietbescheinigung, den BAföG-Bescheid, eine formlose Unterhaltsbescheinigung Deiner Eltern, eine Nebenverdienstbescheinigung und den Studentenausweis bei den netten Leuten im Sozialamt vorlegen und noch einige Formulare ausfüllen. Viel Glück! Aber Vorsicht: Wird der Antrag abgelehnt ist man automatisch bei der GEZ gemeldet!
Sozialamt Würzburg, Karmelitenstraße 43
Öffnungszeiten: Mo/Mi: 08:30-13:00, Di/Do: 08:30-12:00 und 14:00-16:00, Fr 08:30-12:00)
Jobvermittlung:
Im Arbeitsamt Würzburg bekommst Du eine große Auswahl an Studentenjobs angeboten, meist auch recht gut bezahlt.
Arbeitsamt Würzburg, Ludwigkai 3, Öffnungszeiten: Mo-Fr 08:30-12:30 Uhr
Meldepflicht:
Nach deutschem Recht muß man sich innerhalb einer Woche an seinem neuen Wohnort registrieren lassen. Den ersten Wohnsitz muß man offiziell nur dann hier anmelden, wenn man mehr als die Hälfte des Jahres in Würzburg verbringt, auch wenn die Stadt Würzburg die Regeln sehr zu ihren Gunsten auszulegen versucht. Neuerdings bekommt man als Belohnung allerdings ein Jahr lang das Semesterticket bezahlt. Anmelden kann man sich im
Rathaus, Rückermainstraße 2, Zimmer 34
Öffnungszeiten: Mo/Mi: 08:30-13:00 Uhr, Di 08:30-12:00 Uhr und 14:00-16:00 Uhr, Do 08:30-12:00 und 14:00-18:00 Uhr, Fr 08:30-12:00 Uhr.
Nachklausur:
Treffen der armen Seelen.
Polizei:
Willkommen in der Stadt mit der vielleicht höchsten Polizeidichte Deutschlands. Gerüchten zufolge soll es Studenten gegeben haben, die ein ganzes Semester lang nicht angehalten worden sind; aber das ist wohl genauso unwahrscheinlich wie in Würzburg falsch zu parken und keinen Strafzettel zu bekommen (Polizeischule!). Auf die richtige Zahl an Katzenaugen achten!
Prüfungsangst:
Wahnvorstellung mancher Studenten, die nächste Klausur sei ihr sicherer Tod. Fixe Idee: Statistiken belegen, daß höchstens jede zweite Prüfung tödlich endet.
Rechenzentrum:
Preisfrage: Wo findet man Medizinstudenten von 9 bis 11 Uhr? Nein, nicht in der Physik- oder Chemievorlesung, sondern in der Cafeteria oder den heiligen Hallen des Rechenzentrums. Von 9:00 bis 11:30 Uhr und 13:00 bis 16:30 Uhr (Fr bis 14:00 Uhr) kann man sich in Zimmer 1 U 05 anmelden. Nötig sind Studenten- und Personalausweis und eine registrierte Mensakarte, mit der man Zugang in den Hochsicherheitstrakt des Rechenzentrums findet. Außerdem gibt es auch in der Uniklinik einen CIP-Pool.
Rechenzentrum, Öffnungszeiten: Mo-Do 07:30-21:30; Fr 07:30-20:00 Uhr
=> www.rz.uni-wuerzburg.de
Rückmeldung:
Es lebe die Bürokratie!!! Am Ende jedes Semesters musst Du dich rückmelden, um nicht exmatrikuliert zu werden. Seit Neuestem erfolgt das ganz einfach am PC. Den Termin findet man im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis, auf einem der zahlreichen Aushänge Mitte des Semesters bzw. er wird euch automatisch per mail zugeschickt, wenn ihr im Rechenzentrum registriert seid.
SEG-Med:
Die Studentische Einkaufsgenossenschaft Medizin. Mit einem Beitrag von 25 Euro kann man Mitglied dieser Institution werden und so billig medizinisches Instrumentarium (z.B. Präpset, Deckgläschen und Objektträger für das Biopraktikum im ersten Semester) beziehen. Den Eintrittsbeitrag benutzt die SEG-Med, um im Großhandel billig einzukaufen und diese Preisvorteile ohne Gewinn weiterzugeben. Bei einem Austritt erhält man die 25 Euro Startguthaben zurück. Die Verkaufszeiten und die Preise stehen im Schaukasten der Fachschaft (Anatomie)
Sportuni/Sportzentrum:
Im wilden Hinterland fern jeder Zivilisation gelegen (am Judenbühlweg, Straßenbahnlinie 3 oder 5), Sportzentrum in der Mergentheimer Str. 76. Gegen Vorlage des Studenten und Personalausweises bekommt ihr für 10 Euro einen Berechtigungsausweis, für 5 Euro die Semesterkarte. Das
Angebot ist sehr vielfältig, am Anfang des Semesters liegen überall Programme aus, ein Blick lohnt sich auf alle Fälle.
(Telefon-)Sozialtarif: Angebot der Telekom:
Gegen Vorlage Deines Bafög-Bescheids oder der GEZ-Befreiung bekommst Du bis zu etwa 6 Euro monatlich anteilig von Deiner Telefonrechnung verlassen.
Studieren:
Der vergebliche Versuch, schneller zu lernen als zu vergessen.
Vorsätze:
Klotz am Bein. Schwere Gehirnbehinderung, die vor allem auf den schlecht befestigten Wegen des Kneipenviertels zur Last fällt. Schleift sich erfahrungsgemäß beim Kontakt mit der Wirklichkeit schnell ab.
Zentrum für Sprachen und Mediendidaktik:
Hellblaues Gebäude (am Rechenzentrum vorbei über Theodor-Boveri-Weg drüber). Bietet Sprachkurse in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch - manchmal auch in noch exotischeren Sprachen - auf jedem Niveau an; die Dozenten sind häufig Muttersprachler.
