Über 22.000 Studierende an der Universität


Die 22.000ste Studierende an der Uni Würzburg heißt Eva Beckmann und kommt aus Bad Neustadt an der Saale. Uni-Vizepräsident Wolfgang Riedel (rechts) hieß sie am Freitag an der Universität willkommen. Eva Beckmann hat sich für den Zwei-Fächer-Bachelor Europäische Ethnologie/Volkskunde und Spanisch eingeschrieben. Viel Erfolg im Studium wünschte ihr auch Bernd-Stefan Vorderobermeier, Leiter der Abteilung Studium und Lehre (links). Foto: Robert Emmerich

Die 22.000ste Studierende an der Uni Würzburg heißt Eva Beckmann und kommt aus Bad Neustadt an der Saale. Uni-Vizepräsident Wolfgang Riedel (rechts) hieß sie am Freitag an der Universität willkommen. Eva Beckmann hat sich für den Zwei-Fächer-Bachelor Europäische Ethnologie/Volkskunde und Spanisch eingeschrieben. Viel Erfolg im Studium wünschte ihr auch Bernd-Stefan Vorderobermeier, Leiter der Abteilung Studium und Lehre (links). Foto: Robert Emmerich

Noch nie hatte die Universität Würzburg so viele Studierende: 22.128 junge Leute haben sich bislang fürs Wintersemester eingeschrieben. 3.606 davon sind Studienanfänger.

Ein kräftiger Zuwachs also für die Universität: Im vergangenen Wintersemester hatte sie 21.234 Studierende und 3.419 Studienanfänger. Im Vergleich dazu ist nun ein Plus von vier Prozent bei der Gesamtzahl der Studierenden und ein Zuwachs von 5,5 Prozent bei den Studienanfängern zu verbuchen.

Von den aktuell 22.128 Studierenden sind 12.830 Frauen; ihr Anteil beträgt unverändert 58 Prozent. Gleich geblieben ist mit rund sieben Prozent auch der Anteil der ausländischen Studierenden (1.522).

Neue Studiengänge gut angenommen

Gut angenommen wurden Studiengänge, die die Universität in diesem Wintersemester erstmals anbietet. Für die 70 Plätze im Bachelor-Studiengang Medienkommunikation hatten sich 1.260 Interessenten beworben.

Auf große Resonanz stießen beispielsweise auch die neuen Master-Studiengänge Business Management, Economics und Wirtschaftsinformatik der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät: Über 200 Studierende haben sich dafür eingeschrieben.

„Der große Zuspruch hat uns überwältigt. Wir freuen uns sehr, dass das neue Studienangebot der Fakultät so stark nachgefragt wird", so Studiendekan Professor Hansrudi Lenz. Über 30 Prozent der Master-Studierenden kommen von anderen deutschen Hochschulen. Lenz wertet das als Beweis für die Mobilität der Bachelor-Absolventen und die Attraktivität des Standortes Würzburg.

Studienanfänger nach Fakultäten

Die meisten Studienanfänger gibt es in den beiden Philosophischen Fakultäten: 978 sind es in der Phil I (Historische, Philologische, Kultur- und Geografische Wissenschaften), 624 in der Phil II (Philosophie, Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften).

Die Wirtschaftswissenschaften folgen mit 391 Anfängern, dann die Juristen mit 385 und die Fakultät für Mathematik und Informatik mit 377. Bei den Biologen sind es 242, in Chemie und Pharmazie 240, bei den Medizinern 227, in Physik und Astronomie 115, in der Katholischen Theologie 19.

Die stärksten Zuwächse verzeichnen die Bereiche Physik/Astronomie (22 Prozent), Chemie/Pharmazie (16,5 Prozent) sowie Mathe/Informatik und Jura mit je 15,6 Prozent.

Studierendenzahlen der Fakultäten

In den zehn Fakultäten der Universität Würzburg sind fürs Wintersemester bislang eingeschrieben: Katholische Theologie 198 Studierende, Jura 1.852, Medizin 2.876, Phil I 6.094, Phil II 3.744, Biologie 1.401, Chemie/Pharmazie 1.324, Mathe/Informatik 1.576, Physik/Astronomie 847, Wirtschaftswissenschaft 1.975.

Von: Robert Emmerich

15.10.2010, 11:52 Uhr