12.06.2013

No Limits! Sportfestival für Menschen mit und ohne Behinderung


„No Limits!“ heißt ihr Motto beim Sportfestival am 21. September auf dem Sportgelände der Universität Würzburg. Menschen mit und ohne  Behinderung kommen zusammen, um gemeinsam Sport zu treiben. Sitzend von links: Maximilian Kleber (s. Oliver Baskets),  Gerd Herold und Christian Staab (Rollstuhlbasketball) Stehend von links: Dieter Schneider, Olaf Hoos, Thomas Lurz, Enrico Göbel und Sebastian Schäfer (Blindenfußball), Universitätspräsident Alfred Forchel (Foto: Marco Bosch)

„No Limits!“ heißt ihr Motto beim Sportfestival am 21. September auf dem Sportgelände der Universität Würzburg. Menschen mit und ohne Behinderung kommen zusammen, um gemeinsam Sport zu treiben. Sitzend von links: Maximilian Kleber (s. Oliver Baskets), Gerd Herold und Christian Staab (Rollstuhlbasketball) Stehend von links: Dieter Schneider, Olaf Hoos, Thomas Lurz, Enrico Göbel und Sebastian Schäfer (Blindenfußball), Universitätspräsident Alfred Forchel (Foto: Marco Bosch)

Von links: Rita König-Römer (Fechterin Tauberbischofsheim), Maximilian Kleber (s. Oliver Baskets), Thomas Lurz, Gerd Herold und Christian Staab (Rollstuhlbasketball) sowie Enrico Göbel und Sebastian Schäfer (Blindenfußball). (Foto: Marco Bosch)

Von links: Rita König-Römer (Fechterin Tauberbischofsheim), Maximilian Kleber (s. Oliver Baskets), Thomas Lurz, Gerd Herold und Christian Staab (Rollstuhlbasketball) sowie Enrico Göbel und Sebastian Schäfer (Blindenfußball). (Foto: Marco Bosch)

Am 21. September laden Schwimmer Thomas Lurz und Dieter Schneider mit ihrer Sportstiftung zum Sportfestival „No Limits“ ins Sportzentrum der Universität Würzburg. Menschen mit und ohne Behinderung können an dem Tag gemeinsam Sport treiben – die Besucher sind ausdrücklich zum Mitmachen aufgerufen.

Als Gewinner von zwei olympischen Medaillen (Silber 2012 in London und Bronze 2008 in Peking) kennt sich Schwimmer Thomas Lurz mit körperlichen Höchstleistungen aus. Von dem, was auf Grund einer Behinderung eingeschränkte Menschen leisten, ist er zutiefst beeindruckt: „Von außen sieht Sport immer erst einmal einfach aus. Aber wenn man mal selbst etwas ausprobiert hat, merkt man erst, wie schwer das eigentlich sein kann“, sagt Lurz. Die Leistungen der beeinträchtigten Sportler seien daher noch höher einzuschätzen. „Bei unserem Sportfest ist das Schöne, dass man durch das Ausprobieren den Respekt für die Leistungen verstärk“, sagt der mehrfache Welt- und Europameister.

Rollstuhlbasketballer messen sich mit Profis von den s.Oliver Baskets

Das „No Limits!“-Sportfestival lädt die Besucher am 21. September beim Sportzentrum der Universität Würzburg am Hubland ausdrücklich zum Mitmachen ein. Auch Unipräsident Alfred Forchel ist von der Idee begeistert: „Inklusion ist ein Thema, das alle angeht. Und es wird sicher ganz Würzburg bewegen.“ Dieter Schneider, der die Stiftung mit Lurz im vergangenen Jahr gemeinsam ins Leben gerufen hat, sagt: „Wir hoffen, dass das ganze einen Modellcharakter hat und in Zukunft auch in anderen Städten Nachahmer findet.“ Es ist das erste große Projekt der Stiftung.

Als Highlight der Veranstaltung gibt es am Abend ein Basketball-Match zwischen Profis der s.Oliver Baskets und Behindertensportlern im Rollstuhl. „Da haben wir beim letzten Mal wohl nicht gut ausgesehen“, sagt Maximilian Kleber von den s.Oliver Baskets, der bei einem ähnlichen Vergleich seines Teams in der Vergangenheit passen musste. Thomas Lurz machte deutlich, wie professionell auch gehandicapte Sportler heute leben und trainieren: „Es ist alles denkbar. Sie können alles machen, vom intensiven Training bis zum professionellen Wettkampf. Wir sind im Trainingslager schon gegen komplett beinamputierte Sportler geschwommen, die waren fast trainierter als wir.“

Prominente Unterstützung durch Kati Wilhelm und Birgit Kober

Vor dem abendlichen Basketballspiel finden über den Tag verteilt auf dem Sportgelände der Universität am Hubland Wettkämpfe in Blindenfußball, Fechten, Leichtathletik und Schwimmen statt. Daneben gibt es Showdown (eine Tischtennis-Variante), Biathlon, Tanzen und für Kinder einen Abenteuerparcours zum Turnen. Rollstühle und andere Sportgeräte werden vor Ort bereitgestellt. Neben Lurz und den Baskets kommen zu der Veranstaltung die ehemalige Biathletin Kati Wilhelm und die Fechterin Simone Briese-Baetke vom Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim.

Zudem wird die zweifache Goldmedaillengewinnerin der Paralympics in London 2012, Birgit Kober, Kostproben ihres Könnens im Speerwurf und Kugelstoßen geben. „Im Sport stehen immer Toleranz und Respekt im Mittelpunkt“, sagt Thomas Lurz. Aspekte, die unter dem Schlagwort Inklusion eine immer größere Bedeutung bekommen. „Mit ‚No Limits!‘ schlagen wir ein neues Kapitel auf, in dem der gemeinsame Sport von Menschen mit und ohne Behinderung im Vordergrund steht“, sagt Olaf Hoos, der wissenschaftliche Leiter des Sportzentrums.

Kontakt:

Website der Thomas Lurz und Dieter Schneider Sport-Stiftung: Opens external link in new windowwwww.sport-stiftung.de

Dieter Schneider, T: 0931-66633-0, E-Mail: Opens window for sending emailds@tailorwork.de

Von: Marco Bosch

12.06.2013, 12:32 Uhr