
Zwei neue Masterstudiengänge der Universität Würzburg beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Chinas Wirtschaft: China Business and Economics und Chinese and Economics. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester endet am 15. Juli.
Vor 30 Jahre beobachtete die Welt fasziniert, wie China begann, mit ökonomischen Reformen und einer außenwirtschaftlichen Öffnung seine sozialistische Wirtschaftsordnung zu verändern. Vor 20 Jahre nahm China den Aufbau einer sozialistischen Marktwirtschaft in Angriff. Vor etwa zehn Jahren trat China der Welthandelsorganisation bei. Heute, nach 30 Jahren beeindruckender wirtschaftlicher Entwicklung, erkennt die Welt Chinas große Bedeutung für die Weltwirtschaft und diskutiert über die Möglichkeit, dass China im 21. Jahrhundert zur führenden Wirtschaftsnation der Welt werden könnte.
In Reaktion auf diese Entwicklung startet die Sinologie der Universität Würzburg in enger Kooperation mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zwei Masterstudiengänge, in deren Mittelpunkt Chinas Wirtschaft steht. Beide Studiengänge sind nicht konsekutiv, das heißt, Absolventen unterschiedlicher Bachelor-Studiengänge haben die Möglichkeit, sich dafür zu bewerben.
Der Masterstudiengang „China Business and Economics“
Der Masterstudiengang „China Business and Economics“ richtet sich an Studierende mit einem Bachelor in Sinologie oder einem vergleichbaren Abschluss. Inhalt des zweijährigen Studienprogramms (120 ECTS) sind Vorlesungen und Seminare in chinesischer Wirtschaft, Volkswirtschaft und Betriebswirtschaftslehre, fortgeschrittenem Chinesisch und China-Studien. Der Unterricht erfolgt in deutscher, englischer und chinesischer Sprache.
Der Masterstudiengang „Chinese and Economics“
Der Masterstudiengang „Chinese and Economics“ richtet sich an Studierende mit einem Bachelor in Wirtschaftswissenschaften oder einem vergleichbaren Abschluss. Bestandteil des Studiums sind: Chinesische Wirtschaft, chinesische Sprache (beginnend auf Anfängerniveau), allgemeine Wirtschaftswissenschaften und China-Studien. Als Teil der Sprachausbildung wird in diesem Studiengang ein Auslandssemester an der Peking-Universität absolviert. Der Unterricht erfolgt in Englisch und Chinesisch (Sprachausbildung).
In beiden Studiengängen umfassen die Module zur chinesischen Wirtschaft binnen- und außenwirtschaftliche Themen. Methodische und forschungsorientierte Inhalte sind ebenso Bestandteil des Programms wie praxisorientierte Fallstudien. Die Zulassung zum Studiengang erfolgt über ein Zulassungsverfahren. Die Bewerbungsfrist endet für beide Studiengänge am 15. Juli 2012.
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Kontakt
Dr. Michael Leibold, T: (0931) 31-85971, E-Mail:
michael.leibold(at)uni-wuerzburg.de
10.07.2012, 10:47 Uhr