12.02.2016

Alumnus wird Außenminister


Jean-Marc Ayrault (links) bei seinem Besuch in Würzburg 2013 mit Universitätspräsident Alfred Forchel. (Foto: Rudi Merkl)

Jean-Marc Ayrault (links) bei seinem Besuch in Würzburg 2013 mit Universitätspräsident Alfred Forchel. (Foto: Rudi Merkl)

Der französische Sozialist Jean-Marc Ayrault (66) wird neuer Außenminister seines Landes. Der Politiker ist Alumnus und Ehrenbürger der Universität Würzburg.

Universitätspräsident Alfred Forchel ist hoch erfreut, dass mit Jean-Marc Ayrault ein Alumnus und Ehrenbürger der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zum Außenminister Frankreichs ernannt wurde. Die Auszeichnung als Ehrenbürger erhielt Ayrault 2013 bei einem Besuch in Würzburg – in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Sprache und für seine große Verbundenheit mit der Universität.

Ayrault verbrachte im Rahmen seines Germanistikstudiums das Wintersemester 1969/70 an der Julius-Maximilians-Universität. „Natürlich sind wir keineswegs so vermessen zu glauben, dass die Grundlagen für seine Karriere hier in Würzburg gelegt wurden“, so Forchel. „Aber vielleicht haben die Kolleginnen und Kollegen und die Kommilitoninnen und Kommilitonen von damals ein bisschen dazu beigetragen, dass er, wie wir wissen, die deutsche Sprache und Kultur sehr schätzt und dass ihm die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland ein besonderes Anliegen ist.“ Gerade Sprachgewandtheit und Verbundenheit mit anderen Ländern sei ja für das neue Amt von besonderer Bedeutung.

Als Ayrault die Universität im Jahr 2013 besuchte, war er der Premierminister Frankreichs. Dieses Amt hatte er von 2012 bis 2014 inne. Zuvor war er 23 Jahre lang Bürgermeister von Nantes. Von 1997 bis 2012 hatte er zudem den Fraktionsvorsitz der Sozialisten in der französischen Nationalversammlung inne.

Opens external link in new windowBericht der Pressestelle vom Ayrault-Besuch 2013

Von: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

12.02.2016, 08:01 Uhr