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		<title>Uni Würzburg: Neuigkeiten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten</description>
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			<title>Uni Würzburg: Neuigkeiten</title>
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			<description>Aktuelle Nachrichten</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 10:26:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Die Frauen und die Quote</title>
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			<description>In der CSU ist das Thema heftig umstritten: die Frauenquote. Was sie von dieser Idee hält, erklärt D...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vor knapp zwei Jahren hat sie in einem Interview mit der Berliner Zeitung gesagt: „Wir haben leider Gottes noch immer keine echte Gleichberechtigung. Wenn Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden, wenn in den Vorständen und Aufsichtsräten kaum Frauen sitzen, dann ist das nicht in Ordnung.“ Daran dürfte sich in der Zwischenzeit nicht viel geändert haben. In ihren Vorträgen stellt sie außerdem gerne mal fest: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist gar nicht mehr das ganz große Problem, sondern die Vereinbarkeit von Karriere und Familie.“ </p>
<p class="bodytext">Dorothee Bär weiß, wovon sie spricht. Die 33-jährige Diplom-Politologin ist verheiratet, Mutter zweier Kinder, Bundestagsabgeordnete, stellvertretende Generalsekretärin der CSU und Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Wie sie mit der Doppelbelastung „Familie und Karriere“ umgeht, lässt sich einem Artikel der Süddeutschen Zeitung entnehmen. Dort heißt es: „Wer mit Dorothee Bär nach Abendveranstaltungen noch sprechen möchte, bekommt schon mal gesagt, sie müsse nach Hause. Sie wolle ihr Kind sehen. Sie bittet auch um Verständnis dafür, am Wochenende mal nicht gestört werden zu wollen, weil sie mit ihrem Mann und der Tochter Kindergeburtstag feiern möchte.“ </p>
<h4><b>Der Vortrag </b></h4>
<p class="bodytext">Ob die Frauenquote Frauen einen Ausweg aus dem Minenfeld „Beruf – Familie – Karriere“ bietet, darüber spricht Dorothee Bär am Dienstag, 14. Februar, um 18.15 Uhr im Hörsaal 2 der Juristischen Fakultät, Domerschulstraße 16. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. </p>
<p class="bodytext">Der Vortrag bildet den Abschluss der Ringvorlesung „Gender und Recht“, die die Juristische Fakultät und das Projekt GSiK – Globale Systeme und interkulturelle Kommunikation in diesem Wintersemester organisiert haben. Zentrales Thema war die Frage, welche Rolle das Recht bei der Regulierung der Verhältnisse zwischen Männern und Frauen spielt. </p>
<h4><b>Links </b></h4>
<p class="bodytext"><a href="http://www.jura.uni-wuerzburg.de/forschung/gsik" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />Zur Homepage von GSiK</a>&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.dorothee-baer.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />Dorothee Bärs Homepage</a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:26:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Neue Methoden im Englischunterricht</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/neue-metho/</link>
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			<description>Mit Unterstützung des Ergon-Verlags hat die Universität Würzburg in diesem Jahr zum ersten Mal den B...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wer jemals Englisch an der Schule hatte, wird sich vielleicht noch daran erinnern: Das Simple Past – <i>Yesterday I watched TV</i> – kommt beispielsweise immer dann zum Einsatz, wenn eine Handlung in der Vergangenheit abgeschlossen wurde. Anders das Present Perfect – <i>I have just watched TV</i>: Es findet unter anderem dann Verwendung, wenn eine Handlung gerade im Moment abgeschlossen wurde.  </p>
<p class="bodytext">Mit diesem grundlegenden Problem der Grammatikvermittlung im Englischunterricht hat sich Theresa Summer in ihrer Doktorarbeit auseinandergesetzt. Sie hat dafür neun aktuelle Schulbücher für alle Schularten der 6. Jahrgangsstufe analysiert und dabei die verwendeten Methoden auf ihre theoretischen und lernpsychologischen Grundlagen hin unter die Lupe genommen. </p>
<p class="bodytext"> In ihrer Arbeit hat es Theresa Summer allerdings nicht bei der Beschreibung der Befunde belassen. Die angehende Realschullehrerin liefert auch eine ganze Reihe von Vorschlägen, wie sich der Sprachunterricht in den weiterführenden Schulen verbessern lässt und wie die diesbezüglichen Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien dafür verändert werden müssen. „So kann diese Doktorarbeit mit Recht beanspruchen, zu einem Paradigmenwechsel in der Fachdidaktik beizutragen“, lobt Summers Doktorvater, der Anglist Professor Rüdiger Ahrens. Summer habe die methodischen Regeln „entscheidend revidiert und revolutioniert“, so Ahrens. Zu Recht habe die Arbeit deshalb die Bestnote „summa cum laude“ erhalten. </p>
<h4><b>Zur Person </b></h4>
<p class="bodytext">Theresa Summer wurde 1983 in Füssen geboren; 2001 legte sie an der European School in Culham/Oxford (Großbritannien) das Europäische Baccalauréat ab. Nach zwei Semestern Geographie-Studium am King’s College in London wechselte sie 2002 nach Würzburg. Hier studierte sie an der Universität und der Hochschule für Musik Anglistik und Musik für das Lehramt an Realschulen. 2007 schloss sie dies Studium mit dem ersten Staatsexamen ab. Ihre Promotion beendete sie im November 2010. Der Titel ihrer Arbeit lautet: „An Evaluation of Methodological Options for Grammar Instruction in EFL Textbooks: Are Methods Dead?“. Seit September 2010 ist Theresa Summer als Studienreferendarin an Realschulen in Lohr und Aschaffenburg tätig. </p>
<h4><b>Der Bildungsforschungspreis </b></h4>
<p class="bodytext">Auf Anregung des Vorstandes des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung hat die Hochschulleitung der Universität Würzburg  im vergangenen Jahr beschlossen, einen Bildungsforschungspreis zu etablieren, der im zweijährigen Rhythmus vergeben wird. In diesem Jahr hat ihn die Universität zum ersten Mal verliehen, im Rahmen der Akademischen Abschlussfeier für Lehramtsabsolventen und –absolventinnen am 3. Februar in der Neubaukirche. </p>
<p class="bodytext">Mit dem Bildungsforschungspreis sollen herausragende Promotionen in  den lehrerbildenden Disziplinen der Universität Würzburg ausgezeichnet werden, insbesondere in den Fachdidaktiken und im erziehungswissenschaftlichen Bereich der Lehramtsstudiengänge. </p>
<p class="bodytext">Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Gespendet hat diese Summe Dr. Hans-Jürgen Dietrich, Geschäftsführer des Würzburger Ergon-Verlags. Dietrich wolle auf diesem Weg „ meiner Universität, an der ich promoviert habe, etwas zurückzugeben, was ich von ihr in vielfältiger Weise erhalten habe.“  </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 09:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Umfrage: Prüfungsangst und Prokrastination</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/umfrage-p/</link>
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			<description>Wer wichtige Arbeiten immer wieder aufschiebt oder unter Prüfungsangst leidet, kann im Studium schne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Den Themen Prüfungsangst und Prokrastination geht die Würzburger Medizinstudentin Natalie Poppe für ihre Dissertation nach. Prokrastination ist der Fachausdruck für ein Verhalten, bei dem wichtige Arbeiten immer wieder aufgeschoben werden. Betreut wird die Dissertation von den Psychologen Jochen Müller und Professor Hermann Faller vom Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie sowie vom Medizinprofessor Jürgen Deckert von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. </p>
<p class="bodytext"><b>Details zur Online-Umfrage</b></p>
<p class="bodytext">Was Natalie Poppe herausfinden will: Wie häufig sind Prüfungsangst und Prokrastination bei den Studierenden der Uni Würzburg? Inwieweit bringen diese Verhaltensweise und die Ängste Probleme für die Studierenden mit sich? Unter welchen Umständen treten sie gehäuft auf, was kann man dagegen tun? </p>
<p class="bodytext">Zur Klärung dieser Fragen sind alle Studierenden aufgerufen, an einer Online-Befragung teilzunehmen. Die Bearbeitung dauert 15 bis 20 Minuten, die Auswertung erfolgt anonym. Alle Teilnehmer können die Auswertung voraussichtlich ab dem Sommersemester 2012 auf der Homepage des Uni-Projekts „Effiziente Prüfungsvorbereitung“ ansehen. </p>
<p class="bodytext"><b><a href="https://evasys.zv.uni-wuerzburg.de/evasys_03/indexstud.php?typ=html&amp;user_tan=Prokrastination" target="_blank" class="external-link-new-window" >Zur Umfrage über Prüfungsangst und Prokrastination</a></b>&nbsp; </p>
<p class="bodytext"><b>Effiziente Prüfungsvorbereitung für Studierende</b> </p>
<p class="bodytext">Die Dissertation von Natalie Poppe läuft im Rahmen des fakultätsübergreifenden Modellprojekts „Effiziente Prüfungsvorbereitung“, das aus Studienbeiträgen finanziert wird. In dem Projekt werden Studierende aller Fächer in Sachen Planung, Zeitmanagement, Lernstrategien und Umgang mit Prüfungsstress geschult. </p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.pruefungsvorbereitung.uni-wuerzburg.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Zum Projekt „Effiziente Prüfungsvorbereitung“</a></b></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 09:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>einBLICK: Nachrichten aus der Uni</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/</link>
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			<description>Antike und Angst: Neue Professoren – Grammatik und Schule: Bildungsforschungspreis vergeben – Herzsc...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Antike und Angst: Neue Professoren – Grammatik und Schule: Bildungsforschungspreis vergeben – Herzschwäche und Therapie: Millionen für neuen Wirkstoff – Studium, Sport und Engagement: Empirische Bildungsforschung ist Ort im Land der Ideen – Studium und Praxis: Studentinnen entwickeln Museumsbox</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Moleküle im Rampenlicht</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/molekuele-i/</link>
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			<description>An der Schnittstelle zwischen Chemie und Physik untersucht Patrick Nürnberger mit Laserblitzen chemi...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Zeiträume, mit denen sich Patrick Nürnberger beschäftigt, sind so kurz, dass die Bezeichnung „Räume“ definitiv nicht angebracht ist. Der Physiker erforscht Prozesse, die sich im Femtosekundenbereich vollziehen. Eine Femtosekunde, das ist der milliardste Teil des Millionstels einer Sekunde. Zum Vergleich: Licht, das mit 300.000 Kilometern pro Sekunde schnellste Objekt im Universum, legt in einer Femtosekunde nicht einmal einen Tausendstel Millimeter zurück. Licht übernimmt in Nürnbergers Experimenten allerdings eine tragende Rolle. </p>
<p class="bodytext">„Wir schicken Laserlicht auf bestimmte Moleküle und untersuchen dann deren Reaktion“, beschreibt Nürnberger das Prinzip seiner Forschung. Was so einfach klingt, ist in Wirklichkeit mit einem enormen technischen Aufwand verbunden, langen Sitzungen im Labor und ausgiebigem Grübeln über den Messdaten. Nürnberger arbeitet mit Molekülen, die eine photochemische Reaktion zeigen, wenn Licht auf sie fällt. Beispielsweise können Photolacke reagieren, wenn Licht auf sie trifft – eine Eigenschaft, die in der Mikrochip-Herstellung Verwendung findet. Photochemische Reaktionen begegnen einem auch im Alltag, so etwa wenn der Aufkleber auf der Heckklappe eines Autos mit den Jahren verblasst. </p>
<h4><b>Ein genaues Bild einer chemischen Reaktion </b></h4>
<p class="bodytext">Nürnberger und sein Team interessieren sich dafür, was genau in den jeweiligen Molekülen vor sich geht. Dafür schicken sie für wenige Femtosekunden einen Laserpuls auf diese Substanzen, der die Reaktion in Gang setzt. Ein zweiter Laserpuls folgt im Abstand von ebenfalls wenigen Femto- bis Nanosekunden und liefert den Physikern eine Art Bild über die Vorgänge in dem Molekül.  </p>
<p class="bodytext">„Solch ein Molekül besteht ja in der Regel aus vielen Bausteinen. In der Photolyse brechen möglicherweise einer oder mehrere davon ab, der Rest orientiert sich neu, kurzzeitig tauchen reaktive Zwischenprodukte auf“, erklärt Nürnberger. Wann genau solche Zwischenprodukte auftauchen, wie lange sie existieren, was anschließend mit ihnen passiert – das ist ein Teil der Forschung von Nürnbergers Arbeitsgruppe. </p>
<h4><b>Reaktionen gezielt beeinflussen </b></h4>
<p class="bodytext">Der zweite Teil geht einen Schritt weiter. Dabei begnügen sich die Wissenschaftler nicht damit, die Reaktion zu beobachten; in diesem Fall wollen sie sie auch noch beeinflussen. Dabei setzen sie auf unterschiedliche Techniken, die ganz nach Bedarf miteinander kombinierbar sind. Beispielsweise teilen sie den Laserpuls in Licht unterschiedlicher Wellenlänge auf: So trifft etwa erst blaues Licht auf das Molekül und regt es an; kurz darauf folgt ein grüner Lichtblitz, der eine weiterführende Reaktion in Gang setzt.  </p>
<p class="bodytext">Eine andere Variante sieht so aus: „Mit einem Lichtpuls im Infrarotbereich wollen wir selektiv bestimmte Teile des Moleküls in Schwingung versetzen“, erklärt Nürnberger. Weil der nächste Laserpuls wiederum nur wenige Femtosekunden später folgt, hat das Molekül keine Chance, diese Energie vorher abzugeben. „Solche Versuche können nützlich sein, wenn man wissen will, nach welchem Mechanismus ein bestimmtes Zwischenprodukt überhaupt entsteht“, sagt der Physiker. Auch hoffen die Wissenschaftler, auf diese Weise irgendwann einmal den Ablauf der Reaktion gezielt beeinflussen und so mit Licht kontrollieren zu können. </p>
<h4><b>Grundlagenforschung zwischen Physik und Chemie </b></h4>
<p class="bodytext">Die Forschung auf diesem Gebiet steht noch ziemlich am Anfang; vor rund 15 Jahren gab es die ersten Experimente zur sogenannten „Quantenkontrolle“. Grundlagenforschung sei seine Arbeit, sagt Nürnberger – auch wenn natürlich immer der Hintergedanke eine Rolle spielt, dass die Erkenntnisse dieser Untersuchungen von Nutzen sein können, wenn es darum geht, Moleküle zu finden, die bestimmte Eigenschaften besitzen. „Natürlich hoffen wir auch, dass es uns gelingt, durch die richtige Kombination von Laserpulsen die chemische Reaktion in eine gewünschte Richtung zu lenken“, sagt er. </p>
<p class="bodytext">Patrick Nürnberger hat Physik studiert, forscht jetzt am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie und ist Mitglied der Fakultät für Chemie und Pharmazie. Ihm gefällt es, an der Schnittstelle dieser beiden Wissenschaften zu arbeiten – mit Methoden aus der Physik chemische Prozesse zu untersuchen.  </p>
<h4><b>Zur Person </b></h4>
<p class="bodytext">Patrick Nürnberger wurde 1978 in Hof geboren; 1999 hat er in Würzburg das Physikstudium begonnen. Noch bevor er das Diplom in der Tasche hatte, ist er an die State University of New York at Stony Brook gegangen, um dort einen Master zu machen. Seine Suche nach einem Thema brachte ihn in Kontakt mit einem jungen Professor, der ebenfalls neu an der State University war. Dieser bot ihm an, gemeinsam mit ihm seinen Laser aufzubauen. Er überzeugte Nürnberger, indem er erklärte, der Nachteil an dieser Arbeit sei: „Du fängst bei null an.“ Und der Vorteil: „Du fängst bei null an“. „Wir haben also die Komponenten gekauft und den Laser selbst aufgebaut. Danach hatte ich die Technik der Laserspektroskopie von Grund auf verstanden und bin dann voller Begeisterung bei dem Thema geblieben“, erinnert sich Nürnberger. </p>
<p class="bodytext">Zurück aus Stony Brook legte er im Jahr 2004 in Würzburg sein Diplom ab; 2007 promovierte er mit einer Arbeit auf dem Gebiet der adaptiven Quantenkontrolle von Molekülen. Von 2008 bis 2010 forschte er als Stipendiat der Leopoldina am Laboratoire d'Optique et Biosciences der Ecole Polytechnique in Paris. Dort untersuchte er die primären Reaktionsschritte unmittelbar nach der Photolyse von angelagerten Gasmolekülen in sogenannten Hämproteinen, zu denen auch der Blutfarbstoff Hämoglobin gehört. </p>
<h4><b>Das Emmy-Noether-Programm </b></h4>
<p class="bodytext">Seit dem vergangenen Jahr baut Nürnberger an der Universität Würzburg seine eigene Nachwuchsgruppe auf. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt ihn dabei im Rahmen des Emmy-Noether-Programms in den kommenden fünf Jahren mit rund 1,2 Millionen Euro. Das Programm soll „jungen Nachwuchswissenschaftlern einen Weg zu früher wissenschaftlicher Selbständigkeit eröffnen“; durch die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe sollen promovierte Forscher „die Befähigung zum Hochschullehrer erwerben“, wie es in der Beschreibung der DFG heißt. </p>
<p class="bodytext">Dass Patrick Nürnberger sich für die Universität Würzburg entschieden hat, kommt nicht von ungefähr. „Das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie ist hervorragend mit den Apparaten ausgestattet, die ich für meine Arbeit benötige“, sagt er. Ein gewichtiges Argument; immerhin kann der Laser, den er bei seinen Untersuchungen einsetzt, gut und gerne eine halbe Million Euro kosten. Die Apparate allein machen es jedoch nicht aus. Auch das Umfeld stimme in Würzburg: „Als Nachwuchswissenschaftler ist man hier sehr gut integriert“. </p>
<h4><b>Kontakt </b></h4>
<p class="bodytext">Dr. Patrick Nürnberger, T: (0931) 31-86336<br />E-Mail: <a href="mailto:nuernberger@phys-chemie.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />nuernberger@phys-chemie.uni-wuerzburg.de</a> </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 12:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Transgener Mais schadet Bienenlarven nicht</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/transgener/</link>
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			<description>Wie gut vertragen Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung? Diese Frage ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Erhalten Bienenlarven mit ihrer Nahrung Pollen von gentechnisch veränderten Maissorten verabreicht, hat das keine Konsequenzen für sie. Der Vergleich mit Larven, die mit konventionellen Maispollen aufgezogen wurden, zeigt jedenfalls keine Unterschiede: Weder steigt die Sterblichkeitsrate an, noch weisen die Larven Entwicklungsstörungen auf. Auch die Gewichtszunahme verläuft absolut identisch.  </p>
<p class="bodytext">Das ist – in aller Kürze – das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern vom Biozentrum der Universität Würzburg. Professor Ingolf Steffan-Dewenter, Inhaber des Lehrstuhls für Zoologie III, sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Stephan Härtel und der Doktorand Harmen Hendriksma haben dafür eine Technik eingesetzt, die es erlaubt, Bienenlarven unter kontrollierten Bedingungen im Labor zu züchten und zu untersuchen. </p>
<h4><b>Das Laborexperiment </b></h4>
<p class="bodytext">Fünf Tage lang haben die Wissenschaftler Bienenlarven mit einer speziellen Diät ernährt. Dem verabreichten Futtersaft gaben sie dabei exakt die Menge an Pollen mit, die auch in der Natur in dem speziellen Futtersaft der Ammenbienen zu finden ist. Drei Larvengruppen erhielten die Pollen konventioneller Maissorten. Eine Gruppe bekam als Nahrungszusatz Pollen der gentechnisch veränderten Maissorte MON810, die ein für den Maiszünsler giftiges Protein bildet. Eine weitere Gruppe von Bienenlarven erhielt die Pollen einer Maissorte, die gleich drei Gene zur Bekämpfung von Maisschädlingen enthält: Unter anderem gegen den Maiszünsler und den Maiswurzelbohrer. </p>
<p class="bodytext">„Diese Gene sorgen dafür, dass die Maispflanzen Proteine produzieren, die Schädlinge bereits im Larvenstadium töten“, erklärt Harmen Hendriksma. Bt-Toxin heißen diese Proteine in der Fachsprache. Über die Nahrung aufgenommen, üben sie ihre toxische Wirkung im Darm aus. Dort sollten sie auch aktiv werden, wenn sie der Bienenlarve zur Bedrohung werden. „Zumindest eine geringere Gewichtszunahme müssten dann die Konsequenz sein“, sagt Hendriksma. </p>
<p class="bodytext">Dafür fanden die Wissenschaftler in ihren Experimenten allerdings keinerlei Hinweise. Die Bienenlarven entwickelten sich völlig normal. Für die Bienenforscher ist das ein starker Hinweis, dass das Protein aus dem gentechnisch veränderten Mais ohne Probleme im Darm von Bienenlarven verdaut wird. </p>
<h4><b>Gentechnisch veränderter Pollen – eine globale Realität für Honigbienen </b></h4>
<p class="bodytext">„Dieses Ergebnis geht konform mit dem Stand der Wissenschaft“, sagt Stephan Härtel. Eine Überraschung war es deshalb nicht. Dennoch sei die Arbeit von internationaler Relevanz: „Wir betreiben Sicherheitsforschung, um mögliche Risiken der Grünen Gentechnik für die Honigbiene zu minimieren. Unsere Motivation liegt also im Schutz der Bienen“.  </p>
<p class="bodytext">Weltweit kommen Honigbienen in allen wichtigen Anbaugebieten gentechnisch veränderter Kulturpflanzen vor. Neuentwicklungen aus der Pflanzenzucht müssen deshalb auf ihre Bienengefährlichkeit mit zeitgemäßen Methoden getestet werden. Die innovative Studie der Würzburger Forscher ist eine der wenigen unabhängigen Risikobewertungen von gentechnisch veränderten Pflanzen für Honigbienen. „Der Ansatzpunkt der Studie, die theoretisch empfindlichste Phase – das Larvenstadium der Bienen – gegenüber dem Bt-Pollen zu testen, erhöht die Sicherheit des weltweit bedeutendsten Bestäubers“, sagt Härtel. </p>
<h4><b>Die  Untersuchungsmethode </b></h4>
<p class="bodytext">Für ihre Untersuchungen haben die Bienenforscher auf eine von Imkern entwickelte Technik zurückgegriffen, die auf einer künstlichen Wabe basiert, in die die Bienenkönigin ihre Eier legt. Die Wabenböden sind abnehmbar und können samt Larven von den Wissenschaftlern schonend ins Labor getragen werden. Eine direkte Berührung mit den empfindlichen Larven entfällt. Im Labor können die Wissenschaftler anschließend – anders als im Stock – unter kontrollierten Bedingungen den Einfluss von transgenen Pollen auf das Larvenwachstum untersuchen.  </p>
<p class="bodytext">Für ihr neues Testverfahren sehen die Bienenforscher noch weitere Einsatzmöglichkeiten. „Unsere Pollenfütterungsmethode eignet sich beispielsweise auch sehr gut dafür, die Wirkung von Insektiziden zu testen“, sagt Hendriksma. Sie biete sich deshalb als ein Standardverfahren für die Risikoforschung an Bienen an. Für die Würzburger Bienenforscher ist die Arbeit mit dem transgenen Mais übrigens nicht beendet. In einem neuen von der EU geförderten Projekt (AMIGA) werden in den nächsten vier Jahren die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Kartoffeln und Maispflanzen auf Honigbienen und Wildbienen untersucht.  </p>
<p class="bodytext"><i>Testing Pollen of Single and Stacked Insect-Resistant Bt-Maize on In vitro Reared Honey Bee Larvae. Harmen P. Hendriksma, Stephan Härtel, Ingolf Steffan-Dewenter. PLoS ONE 6(12): e28174. doi:10.1371/journal.pone.0028174 </i></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0028174" target="_blank" >http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0028174</a></p>
<h4><b>Kontakt </b></h4>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Ingolf Steffan-Dewenter, T: (0931) 31-86947  <br />E-Mail: <a href="mailto:ingolf.steffan-dewenter@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />ingolf.steffan-dewenter@uni-wuerzburg.de</a> </p>
<p class="bodytext">Dr. Stephan Härtel, T: (0931) 31-81269 <br />E-Mail: <a href="mailto:stephan.haertel@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />stephan.haertel@uni-wuerzburg.de</a> </p>
<p class="bodytext">Harmen Hendriksma, T: (0931) 31-82385 <br />E-Mail: <a href="mailto:harmen-pieter.hendriksma@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />harmen-pieter.hendriksma@uni-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 08:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Physiker entwickeln neuartige Lichtquelle</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/physiker-e-1/</link>
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			<description>Winzige Bauelemente, die einzelne Lichtteilchen abgeben können, sind für verschiedene technische Neu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Warum strebt die Forschung nach Lichtquellen, die einzelne Lichtteilchen abgeben können? „Solche Quellen sind eine Grundvoraussetzung für neue Technologien zur Datenverschlüsselung“, erklärt Professor Jens Pflaum vom Physikalischen Institut der Uni Würzburg.</p>
<p class="bodytext">Entsprechend ausgestattete Bauteile würden es möglich machen, dass sich Daten bei ihrer Übertragung nicht mehr unbemerkt „fischen“ lassen. Zum Beispiel könnten dadurch Online-Bezahlsysteme noch sicherer werden – weil eine Manipulation sofort auffiele und schnelle Gegenmaßnahmen möglich wären. Mit herkömmlichen Lichtquellen wie Lasern sei das nicht zu erreichen, denn sie geben stets sehr große Mengen von identischen Lichtteilchen oder Photonen ab, wie es in der Fachsprache der Physiker heißt. </p>
<p class="bodytext"><b>Vorteile der neuartigen Lichtquelle </b></p>
<p class="bodytext">Eine innovatives Bauelement, das einzelne Photonen ausschickt, stellen Pflaum und seine Kooperationspartner aus Stuttgart und Ulm jetzt in der Top-Zeitschrift „Nature Communications“ vor. Die neuartige Lichtquelle hat gleich mehrere Vorteile: Sie besteht aus Standardmaterialien für organische Leuchtdioden, ist relativ einfach herzustellen und lässt sich elektrisch betreiben. </p>
<p class="bodytext">Das Wichtigste: Sie funktioniert bei Raumtemperatur. Denn vergleichbare optische Bauelemente aus Halbleitermaterialien, wie etwa aus Galliumarsenid, können bislang nur bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt betrieben werden. </p>
<p class="bodytext"><b>Einzelne Farbmoleküle in einer Matrix</b> </p>
<p class="bodytext">Wie das neue Bauteil konstruiert ist? „Im Prinzip ähnlich wie der Pixel eines Displays, das jeder von seinem Handy kennt“, erklärt Pflaum: Auf ein Trägermaterial – in diesem Fall ein Glasplättchen – wird eine elektrisch leitfähige Schicht aufgebracht. Darauf kommt eine Matrix aus organischem Kunststoff, in die einzelne Moleküle eines Farbstoffs eingebettet sind. Auf der Matrix wiederum werden elektrische Kontakte angebracht. Schließt man diese an eine Batterie an, fließt Strom zu den Farbstoffmolekülen und regt diese dazu an, beständig einzelne Lichtteilchen abzufeuern. Das haben die Physiker mit Photonenkorrelationsmessungen nachgewiesen. </p>
<p class="bodytext"><b>Drei entscheidende Kniffe</b> </p>
<p class="bodytext">Für diesen Fortschritt waren drei Kniffe entscheidend. Nummer eins: „Wir haben die richtigen Farbstoffmoleküle gewählt“, sagt Maximilian Nothaft von der Universität Stuttgart. Es handelt sich dabei um chemische Strukturen, bei denen jeweils drei organische Komplexe um ein Iridium-Atom gruppiert sind. </p>
<p class="bodytext">Kniff Nummer zwei: Die Physiker haben für die richtige Verteilung der Farbstoffmoleküle in der Matrix gesorgt. Lägen die Moleküle zu eng beieinander, würden sie sich gegenseitig beeinflussen und keine einzelnen unabhängigen Photonen abgeben. </p>
<p class="bodytext">Kniff Nummer drei: „Wir haben die Grenzfläche zwischen den elektrischen Kontakten und der Matrix gut gestaltet“, erklärt Professor Jörg Wrachtrup von der Universität Stuttgart. Das sei wichtig, damit die erforderlichen Elektronen, die Träger der elektrischen Ladung, überhaupt in die Polymermatrix injiziert werden können. In diesem Fall hatten die Wissenschaftler mit einem Kontakt aus einer Doppelschicht Aluminium und Barium Erfolg. </p>
<p class="bodytext"><b>Blick in die Zukunft</b> </p>
<p class="bodytext">Was die Physiker als nächstes planen? „Wir werden versuchen, die Matrix mit den Farbmolekülen und den elektrischen Kontakten auf verschiedene Trägermaterialien aufzubringen, um dadurch auch flexible Unterlagen wie etwa Folien einsetzen zu können“, so Professor Pflaum. </p>
<p class="bodytext">Gelingen dürfte das mit einer Apparatur, die ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker arbeitet und die seit Jahren standardmäßig in den Labors zum Einsatz kommt. Ein Vorteil dabei: Die Lichtquellen könnten noch besser auf einer Oberfläche positioniert werden. </p>
<p class="bodytext"><b>Arbeiten von der DFG gefördert</b> </p>
<p class="bodytext">Geglückt ist dieser Erfolg unter dem Dach der Forschergruppe 730 („Positioning of single nanostructures – Single quantum devices“), die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Sprecher der Gruppe ist Professor Peter Michler von der Universität Stuttgart. </p>
<p class="bodytext"><i>„Electrically driven photon antibunching from a single molecule at room temperature”, Maximilian Nothaft, Steffen Höhla, Fedor Jelezko, Norbert Frühauf, Jens Pflaum &amp; Jörg Wrachtrup, Nature Communications 3 (628), 17. Januar 2012, doi:10.1038/ncomms1637</i> </p>
<p class="bodytext"><b>Kontakt</b> </p>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Jens Pflaum, Physikalisches Institut der Universität Würzburg,<br />T (0931) 31-83118, <a href="mailto:jpflaum@physik.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />jpflaum@physik.uni-wuerzburg.de</a> </p>
<p class="bodytext">Maximilian Nothaft und Prof. Dr. Jörg Wrachtrup, 3. Physikalisches Institut der Universität Stuttgart, T (0711) 685-65273, <a href="mailto:m.nothaft@physik.uni-stuttgart.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />m.nothaft@physik.uni-stuttgart.de</a>  </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Perspektiven für die deutsche Wirtschaft</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/perspektiv-5/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/perspektiv-5/</guid>					-->
			<description>Welche Perspektiven bieten sich der deutschen Wirtschaft im Jahr 2012? Mit dieser Frage befasst sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Sorge über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ist derzeit außergewöhnlich groß. Die Krise der Staatsfinanzen in einigen Ländern des Euro-Gebiets ruft Verunsicherung hervor, und das dämpft - zusammen mit der allgemeinen wirtschaftlichen Abschwächung - die Konjunkturaussichten. Gelingt es in naher Zukunft, die Krise mit den vorgesehenen Reformen zu überwinden? </p>
<p class="bodytext"> Antworten auf diese und andere Fragen gibt Professor Peter Bofinger in einem Benefiz-Vortrag in der Universität am Sanderring. Bofinger gehört dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an und hat an der Universität Würzburg den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Geld und Internationale Wirtschaftsbeziehungen inne. Seinen Vortrag hält er am Donnerstag, 26. Januar, um 18 Uhr im Audimax. </p>
<p class="bodytext"><b>Wo es Eintrittskarten gibt</b> </p>
<p class="bodytext">Eintrittskarten für den Benefizvortrag können per Telefon unter der Nummer (0931) 31-82025 bestellt werden oder per E-Mail an die Adresse <a href="mailto:gremien@zv.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />gremien@zv.uni-wuerzburg.de</a>. Die Karten kosten im Vorverkauf 20 Euro, an der Abendkasse 25 Euro. </p>
<p class="bodytext"><b>Erlös für herausragende Studierende </b></p>
<p class="bodytext">Der Erlös des Benefiz-Vortrags kommt dem Deutschlandstipendium an der Universität Würzburg und damit herausragenden und gesellschaftlich besonders engagierten Studierenden zugute. Für Spenden zu Gunsten des Deutschlandstipendiums stellt die Universität Spendenbescheinigungen aus. </p>
<p class="bodytext"> <b>Kontakt</b> </p>
<p class="bodytext">Bettina Dempewolf, Referentin für Universitätsentwicklung,  <br />T (0931) 31-83331, <a href="mailto:bettina.dempewolf@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />bettina.dempewolf@uni-wuerzburg.de</a> </p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/unternehmen_und_foerderer/deutschlandstipendium/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Das Deutschlandstipendium an der Universität Würzburg</a></b></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zellen machen keinen Blödsinn</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/zellen-mac/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/zellen-mac/</guid>					-->
			<description>Was muss passieren, damit Stammzellen sich zu reifen Zellen differenzieren? Diese Frage beschäftigt ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Neuronale Stammzellen tragen in ihrem Erbgut Informationen, die die Zellen benötigen, wenn sie sich zu reifen Nervenzellen entwickeln. Damit diese Gene aber nicht zum falschen Zeitpunkt aktiviert werden, sorgen andere Moleküle dafür, dass sie stillgelegt bleiben. Im Fall der neuronalen Stammzellen ist dies ein Proteinverband, der als REST-Komplex bezeichnet wird. </p>
<p class="bodytext">Das Stilllegen kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen: Zum einen kann die Zelle daran gehindert werden, die auf dem DNA-Strang vorliegende Information überhaupt abzulesen. Bei der zweiten Variante wird die Information zwar abgelesen und verlässt dann als so genannte mRNA den Zellkern. Bevor die Zelle jedoch damit ein Protein bauen kann, das den Differenzierungsvorgang reguliert, greift ein weiterer Akteur ins Geschehen ein und verhindert die Proteinsynthese – die so genannte microRNA. </p>
<h4><b>Forschung am Lehrstuhl für Biochemie </b></h4>
<p class="bodytext">Ob mRNAs, microRNAs oder andere Formen: Die vielseitigen RNA-Moleküle stehen im Mittelpunkt der Forschung am Lehrstuhl für Biochemie der Universität Würzburg. Am Beispiel von Zebrafischen und Mauszellen untersuchen hier Professor Utz Fischer und seine Mitarbeiter die komplexen Vorgänge in den Zellen. Über das jüngste Ergebnis ihrer Arbeiten berichtet die Fachzeitschrift <i>Genes &amp; Development</i> in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Entdeckung war den Herausgebern sogar einen eigenen Übersichtsbericht wert. </p>
<p class="bodytext">Fischer und seine Mitarbeiter Holger Dill, Bastian Linder und Alexander Fehr haben untersucht, welche Vorgänge ablaufen, wenn sich die Stammzelle zur Nervenzelle umwandelt. Dafür muss zunächst der REST-Komplex in seiner Aktivität gehemmt werden. Nur dann kann die genetische Information, die für die Differenzierung benötigt wird, ausgelesen werden und den Vorgang starten. Die Wissenschaftler sind dabei auf einen Regelkreis gestoßen, an dem überraschend wenige Akteure beteiligt sind. </p>
<h4><b>Ein Wechselspiel aus Aktivierung und Hemmung </b></h4>
<p class="bodytext">In diesem Fall stößt nämlich das Gen im Erbgut der neuronalen Stammzelle einerseits die Umwandlung in eine Nervenzelle an, andererseits blockiert es diesen Prozess sofort wieder. Oder, wie Utz Fischer erklärt: „Das Gen, das für die Stilllegung der Differenzierung in neuronalen Stammzellen verantwortlich ist, kodiert sowohl die dafür notwendige mRNA als auch gleichzeitig eine microRNA der miR-26 Familie.“ Und diese microRNA blockiert just die parallel mit ihr gebildete mRNA. </p>
<p class="bodytext">„Das ergibt auf den ersten Blick keinen Sinn. Aber wir wissen ja, dass Zellen normalerweise keinen Blödsinn machen“, sagt Utz Fischer. Die Wissenschaftler haben sich deshalb auf die Suche nach weiteren Faktoren begeben, die diese Blockade regulieren können. Fündig wurden sie bei einem Mechanismus, der die Entstehung der aktiven miR-26 microRNA solange unterdrückt, bis diese von der Zelle benötigt werden. </p>
<p class="bodytext">Wieso muss eine Stammzelle eigentlich daran gehindert werden, sich in eine Nervenzelle umzuwandeln? Schließlich ist das doch ihr eigentliches Ziel. „Weil man dann nur wenige Nervenzellen hätte und nicht die benötigten mehreren zig Milliarden“, sagt Linder. Stammzellen müssen sich also teilen und vermehren, bevor sie sich differenzieren. Das können sie allerdings nur, solange der Umwandlungsprozess blockiert ist.</p>
<h4><b> Vielversprechender Ansatz für die Krebstherapie </b></h4>
<p class="bodytext">Die Tatsache, dass die miR-26 microRNA Zellen zur Differenzierung anregt und somit den Teilungsprozess stoppt, ist auch aus medizinischer Sicht interessant – beispielsweise für eine potenzielle Krebstherapie. Schließlich ist die ungebremste Zellteilung das Hauptmerkmal von Krebs. Tatsächlich hat eine Forschergruppe von der Johns Hopkins Universität in Baltimore vor Kurzem auf diesem Gebiet einen vielversprechenden Erfolg verbucht: Sie konnte bei Mäusen mit einer bestimmten Form von Leberkrebs durch die Gabe von miR-26 microRNA das Tumorwachstum stoppen. </p>
<p class="bodytext">Das ist allerdings nicht die Richtung, in die Fischer und sein Team forschen. Sie betrachten ihre Arbeit eher als Grundlagenforschung: „Uns geht es darum, das Netzwerk der Regulation in einer Zelle und die zu Grunde liegenden Mechanismen zu verstehen“, sagt Linder. Und das sei mit der jüngsten Publikation perfekt gelungen: „Es wurde schon seit Längerem vorhergesagt, dass es Regelkreise geben muss, bei denen sich Gene quasi selbst hemmen. Wir konnten sie jetzt im lebenden Organismus nachweisen.“ </p>
<p class="bodytext">Beendet ist die Suche damit noch lange nicht. „Es muss andere Faktoren geben, die die Bildung der aktiven microRNA regulieren“, sagt Linder. Die zu kennen, wäre „ein wichtiger Fortschritt“. </p>
<p class="bodytext"><i>“Intronic miR-26b controls neuronal differentiation by repressing its host transcript, ctdsp2”, Holger Dill, Bastian Linder, Alexander Fehr and Utz Fischer. Genes &amp; Development; doi:10.1101/gad.177774.111 </i></p>
<p class="bodytext"><i>„The enemy within: intronic miR-26b represses its host gene, ctdsp2, to regulate neurogenesis” Jinju Han, Ahmet M. Denli and Fred H. Cage. Genes &amp; Development; doi:10.1101/gad.184416.111 </i></p>
<h4>Kontakt </h4>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Utz Fischer, T: (0931) 31-84029<br />E-Mail: <a href="mailto:utz.fischer@biozentrum.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />utz.fischer@biozentrum.uni-wuerzburg.de </a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 09:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erfolgreiche Nachwuchsarbeit</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/erfolgreic-23/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/erfolgreic-23/</guid>					-->
			<description>Zuletzt hat Viktoria Däschlein-Gessner in Kalifornien geforscht. Dann hat sie sich für die Universit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ihr Lehrer am Gymnasium hatte ihr ja vom Chemiestudium abgeraten. Das sei nichts für Frauen. Wenn’s aber doch sein müsse, dann wenigstens fürs Lehramt. Das hat Viktoria Däschlein-Gessner allerdings nicht davon abgehalten, sich an der Universität Marburg für Chemie einzuschreiben. Auf Diplom. </p>
<p class="bodytext">Jetzt lehrt und forscht die 29-Jährige am Institut für Anorganische Chemie der Universität Würzburg. Am Lehrstuhl von Professor Holger Braunschweig baut sie gerade ihre eigene Nachwuchsgruppe auf und arbeitet an ihrer Habilitation. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG unterstützt sie dabei im Rahmen des Emmy-Noether-Programms in den kommenden fünf Jahren mit rund einer Million Euro. Das Programm soll „jungen Nachwuchswissenschaftlern einen Weg zu früher wissenschaftlicher Selbständigkeit eröffnen“; durch die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe sollen promovierte Forscher „die Befähigung zum Hochschullehrer erwerben“, wie es in der Beschreibung der DFG heißt. </p>
<p class="bodytext">Viktoria Däschlein-Gessner arbeitet mit Molekülen, in deren Zentrum in der Regel ein reaktives Kohlenstoff-Atom sitzt, das eine hohe negative Ladung aufweist. Dies kombiniert sie mit sogenannten „Elektronen ziehenden Gruppen“ unterschiedlicher Art, die eine Stabilisierung und anschließend die Erforschung der Eigenschaften der Produkte ermöglichen. </p>
<h4><b> Auf der Suche nach stabilen Systemen</b> </h4>
<p class="bodytext">„Wir betreiben Grundlagenchemie“, sagt sie. „Uns geht es darum, reaktive Substanzen handhabbar zu machen, um damit weiterarbeiten zu können.“ Das ist mitunter nicht ganz einfach, eben weil diese Substanzen so schnell mit Stoffen aus ihrer Umgebung reagieren und dabei unter Umständen Richtungen einschlagen, die für neue Überraschungen sorgen. In solchen Fällen muss die Chemikerin schon mal in die Trickkiste greifen. Dann laufen die Experimente in einer speziellen Glovebox, abgeschottet von der normalen Umgebungsluft in einer reinen Schutzgas-Atmosphäre, oder bei extremen Minusgraden.</p>
<p class="bodytext"> „Unser Ziel ist es dabei, Systeme zu entwickeln, die stabil sind“, sagt Viktoria Däschlein-Gessner. Ist das gelungen, fängt die Suche nach den Reaktionen an, die dort stattfinden – verbunden mit der Frage: „Wohin kann man diese Reaktionen steuern? War die Arbeit erfolgreich, könnte beispielsweise ein Metallkomplex das Ergebnis sein, der als Katalysator dient und deshalb in die Anwendung wandert. Prinzipiell geht es der Forscherin jedoch um das „Verständnis der Reaktivität“. Die Anwendung ist im Idealfall eine Folge der gewonnen Erkenntnisse. </p>
<h4><b>Zur Person </b></h4>
<p class="bodytext">Viktoria Däschlein-Gessner ist in der Nähe von Würzburg aufgewachsen; die Schule hat sie in Lauda-Königshofen besucht. 2002 hat sie das Chemiestudium in Marburg begonnen; 2004 ist sie für das Hauptstudium an die Universität Würzburg gewechselt. An der TU Dortmund promovierte sie mit einer Arbeit über lithiumorganische Verbindungen; ein Postdoc-Aufenthalt führte sie an die University of California in Berkeley (USA). Und nun also wieder Würzburg. </p>
<p class="bodytext">„Die Würzburger Chemie genießt auch international einen guten Ruf“, sagt sie. Und in ganz Deutschland gebe es keinen Lehrstuhl für Anorganische Chemie, der so groß sei wie der von Holger Braunschweig. Außerdem sei die Ausstattung des Instituts hervorragend, vor allem was die Großgeräte betrifft. Eine Spektralanalyse mit Hilfe der Kernspinresonanz-Spektroskopie, eine Röntgenstrukturanalyse – kein Problem am Institut für Anorganische Chemie. </p>
<p class="bodytext">Allzu viel Zeit für die Arbeit im Labor bleibt Viktoria Däschlein-Gessner momentan allerdings nicht. Der Aufbau der eigenen Forschergruppe fordert seinen Tribut. Jede Menge Besprechungen, Papierkram und Verwaltungsarbeit führen dazu, dass die Chemikerin bisweilen ein Experiment in der Abzugshaube zwar vorbereitet, dann aber nicht zu Ende führen kann, weil sie wegen dringender anderer Angelegenheiten weggerufen wird. Das wird sich bald wieder geben, hofft sie. Wenn das Team sich erst einmal etabliert hat und die „Gründungsphase“ abgeschlossen ist. Immerhin muss sie ja auch für ihre Habilitation forschen. </p>
<p class="bodytext">Warum hat sie sich eigentlich für Chemie entschieden? „Ich habe schon immer gerne Fragen gestellt. Und in der Chemie erhält man am meisten Antworten“, sagt Viktoria Däschlein-Gessner. Und auch heute noch, nach gut zehn Jahren Studium und Forschung, findet sie die Welt der Atome und Moleküle faszinierend. „Man stößt in der Chemie immer wieder auf neue Überraschungen“, sagt sie.  </p>
<h4><b>Kontakt </b></h4>
<p class="bodytext">Dr. Viktoria H. Däschlein-Gessner, T: (0931) 31-84163<br />E-Mail: <a href="mailto:VGessner@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />VGessner@uni-wuerzburg.de </a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 08:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Wirkstoffe gegen die Pest</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/neue-wirks-1/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/neue-wirks-1/</guid>					-->
			<description>In Europa gilt die Pest als besiegt. Doch in anderen Teilen der Welt taucht sie immer wieder auf – i...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Schöner Erfolg für Wissenschaftler von den Universitäten Würzburg und Stony Brook (USA): Sie haben den Bindungs- und Wirkmechanismus von zwei neuen Hemmstoffen aufgeklärt, die den Erreger der Pest, das Bakterium <i>Yersinia pestis</i>, angreifen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Structure“ stellen sie die beiden Stoffe vor, die aus der Gruppe der Pyridone stammen.</p>
<p class="bodytext">Die neuen Hemmstoffe lagern sich an das Bakterienenzym FabV an und behindern es bei seiner Arbeit. Dieses Enzym vollzieht bei der Produktion der bakteriellen Fettsäuren den letzten Arbeitsschritt. Wird es blockiert, stirbt der Pesterreger ab. Denn ohne Fettsäuren kann er seine schützende Umhüllung, die Zellmembran, nicht instand halten. </p>
<p class="bodytext">„Noch aber hemmen die beiden Stoffe das Enzym nicht gut genug“, sagt Professorin Caroline Kisker vom Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg. Darum sollen die neuen Hemmstoffe und ihre Wechselwirkungen mit dem Enzym jetzt weiter analysiert und verbessert werden. </p>
<p class="bodytext"><b>Wie die Hemmstoffe weiter verbessert werden</b> </p>
<p class="bodytext">Strukturbiologin Kisker, ihre Doktorandin Maria Hirschbeck und Postdoc Jochen Kuper kooperieren dabei mit den Würzburger Chemikern und Pharmazeuten Professor Christoph Sotriffer und Steffen Wagner sowie mit Peter Tonge von der Stony Brook University. In ihren Labors hantieren die Wissenschaftler nicht mit Pesterregern, sondern mit dem isolierten Enzym. Im Verbund mit den Hemmstoffen bringen sie es in eine kristalline Form – denn in diesem Zustand können sie bis in molekulare Details hinein analysieren, wie die Hemmstoffe sich an das Enzym anlagern. </p>
<p class="bodytext">Christoph Sotriffer, ein Experte für die Modellierung von Molekülen am Computer, und seine Mitarbeiter sehen sich dann die Kristallstrukturen an und schlagen Veränderungen an den Hemmstoffen vor, die diese noch effektiver machen könnten. Die abgewandelten Hemmstoffe werden schließlich synthetisiert und erneut getestet: In Reagenzglasversuchen zeigt sich, ob sie das für den Pesterreger so lebenswichtige Enzym tatsächlich noch mehr schwächen. </p>
<p class="bodytext">„Dieser Zyklus muss in der Regel mehrere Male wiederholt werden, bis im Idealfall am Ende ein hoch aktiver Hemmstoff vorliegt“, sagt Caroline Kisker. Ob sich der Hemmstoff auch als Medikament eignet, stehe dann allerdings noch lange nicht fest. Dazu seien zahlreiche weitere Tests nötig. </p>
<p class="bodytext">Diese Forschung ist im Würzburger Sonderforschungsbereich 630 (Erkennung, Gewinnung und funktionale Analyse von Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten) angesiedelt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Arbeiten. </p>
<p class="bodytext"><b>So verläuft eine Infektion mit dem Pesterreger </b></p>
<p class="bodytext">Die Erreger der Pest leben normalerweise in Nagetieren, vor allem in Ratten. Durch die Stiche infizierter Rattenflöhe können sie auf den Menschen übertragen werden. Nach einem bis sieben Tagen stellen sich dann unter anderem hohes Fieber und Schüttelfrost ein. Dazu kommen schmerzhafte Schwellungen der Lymphknoten, die dadurch wie Beulen auf der Haut hervortreten. In seltenen Fällen platzen die Beulen laut Robert-Koch-Institut nach außen auf. </p>
<p class="bodytext">Im weiteren Verlauf können die Erreger auch innere Organe befallen, vor allem die Lunge. Blutiger Husten ist dann eine typische Folge. In diesem Stadium können die Erreger durch ausgehustete Flüssigkeitströpfchen auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Ohne Behandlung mit Antibiotika endet die so genannte Lungenpest fast immer mit dem Tod. Bei der Beulenpest dagegen besteht auch ohne Behandlung eine Überlebenschance von 50 Prozent. Generell gilt: Wird die Pest frühzeitig erkannt, lässt sie sich gut mit Antibiotika behandeln – sofern diese noch wirksam sind. </p>
<p class="bodytext"><b>Resistente Pesterreger gefunden</b> </p>
<p class="bodytext">Wissenschaftler vom Institut Pasteur in Paris haben 2010 zwei Pesterreger-Stämme gefunden, die nicht mehr auf Antibiotika reagieren. Beide stammten aus Madagaskar. Die südöstlich von Afrika gelegene Insel ist ein Schwerpunkt der weltweiten Pestausbrüche: Im Jahr 2010 wurden dort 313 Krankheitsfälle bekannt, so die Statistik der Weltgesundheitsorganisation WHO. Am zweithäufigsten trat die Infektion im Kongo auf (152), gefolgt von Peru mit 27 Fällen. </p>
<p class="bodytext"><i>“Structure of the Yersinia pestis FabV Enoyl-ACP Reductase and its Interaction with two 2-Pyridone Inhibitors”, Maria W. Hirschbeck, Jochen Kuper, Hao Lu, Nina Liu, Carla Neckles, Sonam Shah, Steffen Wagner, Christoph A. Sotriffer, Peter J. Tonge, and Caroline Kisker. Structure, Vol. 20, Issue 1, 89-100, 11. Januar 2012, DOI 10.1016/j.str.2011.07.019</i> </p>
<p class="bodytext"><b>Kontakt</b> </p>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Caroline Kisker, Lehrstuhl für Strukturbiologie, Rudolf-Virchow-Zentrum / DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin, T (0931) 31-80381,<br /><a href="mailto:caroline.kisker@virchow.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />caroline.kisker@virchow.uni-wuerzburg.de</a> </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Millionen für die Infektionsbiologie</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/millionen-4/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/millionen-4/</guid>					-->
			<description>Für junge Spitzenforscher aus dem Ausland ist die Universität Würzburg sehr attraktiv: Gleich zwei v...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Biosystemforschung – dahinter verbirgt sich unter anderem der Ansatz, zur Beschreibung von Krankheitserregern und anderen Organismen mehrere Methoden miteinander zu kombinieren. „Für bestimmte Forschungsfragen untersucht man zum Beispiel das Erbgut und alle Proteine eines Bakteriums und gleicht die dabei anfallenden Datensätze miteinander ab“, erklärt Professor Jörg Vogel, Leiter des Instituts für Molekulare Infektionsbiologie (IMIB) an der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg. </p>
<p class="bodytext">Zwei junge ausländische Biosystemforscher haben jetzt das Angebot bekommen, ihre Nachwuchsgruppen am IMIB aufzubauen: die Portugiesin Ana Eulalio und der Tscheche Martin Jinek. Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat zugesagt, jede Gruppe fünf Jahre lang mit 1,5 Millionen Euro zu fördern. </p>
<p class="bodytext">Ana Eulalio (34) hat das Angebot bereits angenommen. Nach einigen Jahren an Max-Planck-Instituten in Tübingen und Berlin ist sie zurzeit als Postdoc am International Centre for Genetic Engineering and Biotechnology in Triest (Italien) tätig. Ihre Nachwuchsgruppe an der Uni Würzburg wird sie ab 1. April aufbauen und hier die Rolle von RNA-Molekülen bei bakteriellen Infektionen erforschen. </p>
<p class="bodytext"><b>Neues Forschungsnetzwerk für Bayern</b> </p>
<p class="bodytext">Durch die Nachwuchsgruppen in Würzburg und zwei weitere solche Gruppen in München sei der Grundstein für das neue Bayerische Forschungsnetzwerk für Molekulare Biosysteme (BioSysNet) gelegt, so das Ministerium in einer Pressemitteilung. Ausgewählt wurden die jungen Wissenschaftler in einem Wettbewerbsverfahren durch ein international besetztes Gutachtergremium. </p>
<p class="bodytext">Das Forschungsnetzwerk BioSysNet zielt darauf ab, in Bayern die Kompetenzen auf dem innovativen Gebiet der Biosystemforschung zu bündeln. In dem Programm wird schwerpunktmäßig die Regulation des Genoms erforscht. Zusätzlich zu den vier Nachwuchsgruppen sollen in den kommenden Wochen bis zu 20 bestehende Forschungsgruppen an bayerischen Hochschulen für eine Förderung ausgewählt werden. </p>
<p class="bodytext"><b>Kontakt</b> </p>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Jörg Vogel, Institut für Molekulare Infektionsbiologie der Universität Würzburg, <br />T (0931) 31-80898, <a href="mailto:joerg.vogel@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />joerg.vogel@uni-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Professor Horst Pfrang gestorben</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/professor-11/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/professor-11/</guid>					-->
			<description>Der Leiter des Referats „Planung und Qualitätsmanagement“ in der Zentralverwaltung der Universität W...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Horst Pfrang wurde am 17. September 1955 im Bad Kissinger Ortsteil Poppenroth geboren. Im Juni 1974 schloss er seine Schulausbildung mit dem Abitur am Schönborn-Gymnasium in Münnerstadt ab und begann im selben Jahr an der Universität Würzburg ein Studium in den Fächern Pädagogik und Psychologie. 1980 schloss er sein Studium als Diplom-Psychologe erfolgreich ab. </p>
<p class="bodytext">Nachdem Horst Pfrang seinen Zivildienst am Psychiatrischen Landeskrankenhaus Weissenhof in Weinsberg abgeleistet hatte, arbeitete er als Psychologe in der Saaletalklinik in Bad Neustadt. 1982 zog es ihn an die Universität Würzburg zurück: Im Institut für Psychologie begann er seine Doktorarbeit, die er drei Jahre später mit Auszeichnung (summa cum laude) abschloss. 1993 habilitierte er sich dann für das Fach Psychologie. </p>
<p class="bodytext"><b>Wechsel in die Zentralverwaltung im Jahr 1997 </b></p>
<p class="bodytext">Dem Institut für Psychologie gehörte Horst Pfrang zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als Oberassistent bis 1997 an. Danach führte ihn sein Berufsweg in die Zentralverwaltung der Universität Würzburg, wo er im Referat „Organisation und Controlling“ Aufgaben im Bereich der Hochschulplanung übernahm. </p>
<p class="bodytext">Der Wissenschaft und der Lehre blieb er auch nach seinem Wechsel in die Verwaltung verbunden. Er publizierte weiterhin sehr erfolgreich seine Forschungsergebnisse und wirkte an der Ausbildung der Studierenden mit. Dieses Engagement würdigte die Philosophische Fakultät III im Jahr 2005: Sie bestellte Horst Pfrang zum außerplanmäßigen Professor. </p>
<p class="bodytext"><b>Herausragender Beitrag zum Ausbau der Universität </b></p>
<p class="bodytext">Zuletzt stand Horst Pfrang, der 2007 zum Akademischen Direktor ernannt worden war, in der zentralen Universitätsverwaltung dem Referat „Planung und Qualitätsmanagement“ vor. Diesen Bereich leitete er mit hoher Sachkompetenz und unermüdlichem Einsatz. Zum Ausbau der Universität leistete er in dieser Funktion einen herausragenden Beitrag: Er war einer der Ideengeber für die Ausbauplanung und die Erweiterung der Universität auf dem Campus Nord, die mit der offiziellen Campuseröffnung im Sommer 2011 ihr erstes Etappenziel erreicht hat. </p>
<p class="bodytext">Mit seinem großen Engagement, seiner steten Hilfsbereitschaft und seiner zuvorkommenden Art hat sich Horst Pfrang in außergewöhnlicher Weise um die Universität verdient gemacht. Hierfür ist die Universität ihm und seiner Familie in Dank und Anerkennung verbunden. Die Universität wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>pressesprecher@uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 17:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Allianz gegen Krebs und Infektionen</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/neue-allia/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/neue-allia/</guid>					-->
			<description>Immuntherapien effizienter entwickeln und schneller zur Anwendung bringen: Dieses gemeinsame Ziel ve...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Immuntherapien zielen darauf ab, das Immunsystem von Patienten zu beeinflussen. Wird es gestärkt, kann der Körper manche Krebserkrankungen oder Infektionen besser bekämpfen. Wird es geschwächt, kann sich das beispielsweise bei Autoimmunkrankheiten wie Rheuma oder Diabetes günstig auswirken. </p>
<p class="bodytext"><b>Würzburger Forschungen zur Immunmedizin</b> </p>
<p class="bodytext">„Vorgänge im Immunsystem sind auch die Ursache für Krankheiten, bei denen man das lange Zeit gar nicht vermutet hat – zum Beispiel beim chronischen Herzversagen“, sagt Professor Martin Lohse, Biomediziner von der Universität Würzburg. „Zusammen mit Professor Roland Jahns haben wir in Würzburg Antikörper gefunden, die den Verlauf dieser Herzkrankheit viel schlimmer machen. Jetzt wollen wir ein Mittel dagegen entwickeln.“ </p>
<p class="bodytext">Anderes Beispiel: Auch bei Kindern mit einer speziellen Form von Diabetes wurden schädliche Antikörper gefunden. Unbekannt ist bislang aber, welche Strukturen im Organismus sie angreifen. Auf diesem Gebiet forscht in Würzburg das Team von Stephan Kissler. Zudem werden in der Würzburger Universitätsmedizin auch neuartige Antikörper gegen Krebs entwickelt. Damit befassen sich die Arbeitsgruppen der Professoren Ralf Bargou und Hermann Einsele an der Medizinischen Klinik II. </p>
<p class="bodytext"><b>Kooperationsvertrag unterzeichnet</b> </p>
<p class="bodytext">Auf dem Gebiet der Immunmedizin sind in Würzburg, Regensburg und Erlangen-Nürnberg hohe wissenschaftliche Kompetenzen und modernste Infrastrukturen vorhanden. Die Universitäten dieser Städte haben sich darum zur „Forschungsallianz Immunmedizin“ zusammengeschlossen: Sie wollen Immuntherapien effizienter entwickeln und schneller in die Anwendung bringen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben die Präsidenten der drei Universitäten am Mittwoch, 21. Dezember, gemeinsam mit dem bayerischen Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch in Regensburg unterzeichnet. </p>
<p class="bodytext"><b>Kompetenzen ergänzen sich</b> </p>
<p class="bodytext">In der neuen Allianz konzentrieren sich die drei Universitäten auf unterschiedliche Schwerpunkte, die sich gegenseitig sehr gut ergänzen: Translationale Immunologie in Erlangen-Nürnberg, Interventionelle Immunologie in Regensburg und Systemimmunologie in Würzburg. Dazu Minister Heubisch: „Ich begrüße die Bündelung der immunologischen Potentiale und Kompetenzen der einzelnen Standorte, denn die internationale Konkurrenz schläft nicht.“ </p>
<p class="bodytext"><b>Worin die Kooperation besteht</b> </p>
<p class="bodytext">Sprecher der Allianz ist zunächst Professor Reinhard Andreesen von der Universität Regensburg. Er beschreibt, wie die Kooperation aussehen soll: „Ganz konkret geht es uns darum, den wissenschaftlichen Austausch zu intensivieren, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler standortübergreifend auszubilden, gemeinsam Fördermittel einzuwerben und klinische Studien durchzuführen.“ Darüber hinaus wolle die Allianz eng mit der Pharma- und Biotechnologiebranche zusammenarbeiten: „Eine breitere wissenschaftliche Kompetenz trifft auch auf breiteres Echo in der Wirtschaft.“ </p>
<p class="bodytext"><b>Außeruniversitäre Einrichtungen als Fernziel</b> </p>
<p class="bodytext">Ein Lenkungsausschuss mit Vertretern aller drei Universitäten steuert die Zusammenarbeit der Allianz. Deren Aktivitäten finanzieren die Universitäten aus eigenen Forschungsmitteln. Langfristig sollen die Forschungsschwerpunkte in der Immunmedizin zu außeruniversitären Einrichtungen ausgebaut werden, wie die Universität Regensburg als Sprecherhochschule der Allianz mitteilt. Hierzu habe das Bayerische Kabinett bereits erste Finanzierungsschritte beschlossen. </p>
<p class="bodytext"><b>Ansprechpartner für die Medien</b></p>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Universität Regensburg, Sprecher der Forschungsallianz Immunmedizin, T (0941) 944-5501, <a href="mailto:reinhard.andreesen@ukr.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />reinhard.andreesen@ukr.de</a> </p>
<p class="bodytext"><b>Geschäftsstelle der Forschungsallianz</b> </p>
<p class="bodytext">Forschungsallianz Immunmedizin, c/o Universitätsklinikum Regensburg, Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053 Regensburg, T (0941) 944-5340, <a href="mailto:info@fa-immunmedizin.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />info@fa-immunmedizin.de</a> </p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.fa-immunmedizin.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Homepage der Forschungsallianz Immunmedizin</a></b></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 16:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hilfsaktion für den Kongo</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/hilfsaktio/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/hilfsaktio/</guid>					-->
			<description>Jungen Menschen im Kongo eine Perspektive geben, die Universitäten des Landes wieder auf den Standar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Die Demokratische Republik Kongo ist ein riesiges Land, reich an kostbaren Mineralien und mit einer unglaublichen Biodiversität. Gleichzeitig steht der Kongo am untersten Ende des „Human Development Index“. Damit beurteilen die Vereinten Nationen die Gesundheits-, Bildungs- und Einkommenssituation in 187 Staaten und Gebieten der Erde. </p>
<p class="bodytext">Unter den sozio-ökonomischen Problemen im Kongo leiden auch dessen Universitäten. Wer ihnen hilft, leistet einen zentralen Beitrag zum Aufbau des afrikanischen Landes. Dieser Aufgabe stellt sich der Förderverein Uni Kinshasa, der 2009 auf Initiative von Professor Gerhard Bringmann (Universität Würzburg) gegründet wurde. </p>
<p class="bodytext"><b>Aktivitäten des Fördervereins Uni Kinshasa</b> </p>
<p class="bodytext">Die inzwischen über 250 Mitglieder des Vereins unterstützen den Wiederaufbau der Universität Kinshasa und der Katholischen Universität Graben in der Stadt Butembo im Osten des Kongo. Beide sind Partnerhochschulen der Universität Würzburg. Der Verein fördert Forschung und Lehre, wissenschaftliche Tagungen und das Exzellenzstipendien-Programm (BEBUC), das dem wissenschaftlichen Nachwuchs zu Gute kommt. Außerdem spendet er Bücher und Geräte. </p>
<p class="bodytext"><b>Spenden für Bücher- und Gerätetransport </b></p>
<p class="bodytext">Dem Förderverein ist es nun gelungen, für den Chemieunterricht an den kongolesischen Partneruniversitäten hochwertige Glasgeräte und Bücher einzuwerben. Um den rund 8.000 Euro teuren Transport in den Kongo bezahlen zu können, ist der Verein jedoch auf Hilfe angewiesen. </p>
<p class="bodytext">Die Universitätsleitung würde sich sehr freuen, wenn Universitätsangehörige sowie Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Region sich bereitfänden, diesen Betrag für die Verbesserung der Situation an den Partneruniversitäten im Kongo aufzubringen. Darum hat die Universität gemeinsam mit dem Förderverein die „Hilfsaktion Partneruniversitäten im Kongo“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die finanziellen Mittel für den Transport bis 31. Dezember 2011 aufzubringen. </p>
<p class="bodytext"><b>Spendenkonto der Universität</b> </p>
<p class="bodytext">Spenden werden erbeten auf das Konto der Universität Würzburg bei der Staatsoberkasse Bayern in Landshut, Bayerische Landesbank München, BLZ 700 500 00, Kontonummer 1190315, Verwendungszweck „Universität Würzburg / Hilfsaktion Partnerunis Kongo“. Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig. </p>
<p class="bodytext">Die Spende trägt dazu bei, jungen Menschen im Kongo eine Perspektive zu geben sowie Forschung und Lehre an den zwei Würzburger Partneruniversitäten im Kongo wieder auf den internationalen Standard zu bringen, den sie vor Diktatur und Kriegswirren einmal hatten. </p>
<p class="bodytext"><b>Informationen über den Förderverein und die Uni-Partnerschaften</b> </p>
<p class="bodytext">Förderverein Uni Kinshasa:&nbsp;<a href="http://www.foerderverein-uni-kinshasa.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.foerderverein-uni-kinshasa.de</a> </p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/kongoproje/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Kooperationen der Uni Würzburg im Kongo</a>&nbsp; </p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick_archiv/archiv2011/einblick1137/bebuc0/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Exzellenz-Stipendiensystem BEBUC</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 08:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HIV: Neue Probleme für Afrika</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/hiv-neue/</link>
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			<description>Sprechen die gängigen Medikamente bei HIV-Infizierten in Afrika sehr viel häufiger nicht mehr an als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Für die Region um den Viktoriasee in Tansania sind die Zahlen eindeutig: Rund 19 Prozent der Erwachsenen über 25, die sich mit HIV infiziert haben, tragen Viren in ihrem Körper, die gegen die in Afrika gängigen Medikamente resistent sind. Das haben Forscher der Universität Würzburg und der Missionsärztlichen Klinik gemeinsam mit Kollegen aus Tansania und Südafrika herausgefunden. Die Wissenschaftler haben dafür Patienten des Bugando Medical Center in Mwanza, der Partnerstadt Würzburgs in Tansania, untersucht.</p>
<p class="bodytext">Was die Zahl so brisant macht: Die Weltgesundheitsorganisation WHO, die verantwortlich ist für die Richtlinien einer HIV-Behandlung auf dem afrikanischen Kontinent, geht bisher von einem deutlich niedrigeren Wert aus. Sie rechnet aufgrund ihrer Erhebungen mit Resistenzen in weniger als fünf Prozent der Fälle. Der Grund für die unterschiedlichen Zahlen könnte einfach sein: Die derzeitigen Richtlinien der WHO schließen einen Großteil der Bevölkerung von den Stichproben-Untersuchungen aus.</p>
<h4><b>HIV-Therapie in Tansania</b></h4>
<p class="bodytext">Seit dem Jahr 2004 gibt es in Tansania ein landesweites Therapieprogramm für HIV-Infizierte. Die Patienten erhalten ihre Medikamente in rund 200 Therapiezentren. Ende 2007 waren mehr als 165.000 Patienten in das Programm aufgenommen. HIV-positive Schwangere bekommen zusätzlich das Angebot einer speziellen Behandlung, um eine Übertragung auf das Neugeborene zu verhindern. </p>
<p class="bodytext">Anders als in den industrialisierten Ländern, wo für HIV-Infizierte eine ganze Batterie von Medikamenten für eine maßgeschneiderte Therapie in den Apotheken steht, müssen sich die Mediziner in Afrika mit wenigen Medikamenten begnügen, die aus unterschiedlichen Hilfsprogrammen finanziert werden. </p>
<p class="bodytext">Die Gefahr dabei: Unter der Therapie können sich leicht resistente Viren bilden, die sich dann in der Bevölkerung ausbreiten. Wer sich mit solchen Viren infiziert, hat deutlich schlechtere Chancen, später selbst erfolgreich therapiert werden zu können. Der Anteil an Patienten, die sich mit resistenten Viren infiziert haben, wird damit zum Gradmesser des Therapieerfolgs der kommenden Jahre. Um diese Erfolgschancen zu kontrollieren, hat die WHO dazu aufgerufen, Teile der Bevölkerung Afrikas regelmäßig auf Resistenzen zu untersuchen.</p>
<h4><b>Bei welchen Patienten wird gemessen?</b></h4>
<p class="bodytext">Allerdings: „Die WHO empfiehlt in ihren Richtlinien, dass nur Patienten unter 25 in diese Untersuchungen aufgenommen werden“, sagt Carsten Scheller. Scheller ist Privatdozent und Gruppenleiter am Institut für Virologie und Immunbiologie der Universität und maßgeblich beteiligt an der Würzburger Studie. Der Grund für diese Beschränkung in der Auswahl klingt plausibel: Da es erst seit wenigen Jahren überhaupt eine Therapie gegen die HI-Viren in Tansania gibt, sollte man die Übertragung resistenter Viren lediglich bei den Patienten beobachten, die sich erst vor Kurzem mit HIV infiziert haben. Und diese frischen Infektionen – so die Überlegung der WHO – sollte man am ehesten in der jüngeren Bevölkerungsgruppe finden. „Unsere Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass mit dieser Auswahl die tatsächliche Verbreitung therapieresistenter Viren in der Bevölkerung dramatisch unterschätzt wird“, sagt Scheller.</p>
<p class="bodytext">Den ersten Verdacht, dass die WHO-Zahlen zu optimistisch sein könnten, haben Kliniker aus Afrika geäußert. „Sie mussten feststellen, dass in manchen Gegenden beinahe jeder dritte Patient nicht mehr auf die Medikamente anspricht“, sagt der Virologe. Deshalb beschlossen die Würzburger Wissenschaftler, eine Studie durchzuführen, in die sie auch Patienten älter als 25 Jahre aufnahmen. </p>
<h4><b>Würzburg: enge Kontakt zu Afrika</b></h4>
<p class="bodytext">Würzburg bietet sich als Standort für solche eine Untersuchung an: Hier hat im Oktober 2008 das erste deutsch-afrikanische Graduiertenkolleg unter Federführung von Professor Axel Rethwilm, dem Leiter des Instituts für Virologie in Würzburg, die Arbeit aufgenommen. Im Mittelpunkt der Forschung dort stehen HIV, Aids und damit verbundene Infektionskrankheiten. Innerhalb des Kollegs arbeiten mehrere Würzburger Arbeitsgruppen mit verschiedenen Forscherteams an der Universität Stellenbosch in Südafrika zusammen. Darüber hinaus kooperiert schon seit etlichen Jahren das Tropeninstitut der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg unter Leitung des Privatdozenten Dr. August Stich mit der Medizinischen Hochschule Bugando University College of Health Sciences und dem dazugehörigen Krankenhaus Bugando Medical Center in Mwanza.</p>
<h4><b>Die Studie</b></h4>
<p class="bodytext">88 bisher unbehandelte Patienten haben die Wissenschaftler untersucht; 68 von ihnen waren älter als 25 Jahre. Während bei den unter 25-Jährigen nicht eine einzige Resistenz gegen die in Tansania verwendeten Medikamente gefunden wurde, waren bei den älteren Patienten erschreckende 19 Prozent mit resistenten Viren infiziert. Insgesamt entspricht dies einer Häufigkeit von rund 15 Prozent in der gesamten Stichprobe. „Besonders schlimm ist, dass fast 90 Prozent der Patienten, die mit resistenten Viren infiziert sind, auch bereits Resistenzen gegen die Reservetherapie tragen. Wenn diese erst einmal nicht mehr wirkt, gibt es nichts, was die Ärzte den Patienten noch anbieten können“, sagt Scheller. </p>
<p class="bodytext">Die Ursache für diese hohe Resistenzrate ist bisher noch ein großes Rätsel. Neben der Übertragung bereits resistenter Viren bei der Ansteckung könnten eventuell auch andere Mechanismen eine Rolle spielen. So fanden die Forscher in zwei Proben Rückstände von HIV-Medikamenten, obwohl die Studienteilnehmer erklärt hatten, zuvor noch nie gegen HIV behandelt worden zu sein. „Das deutet darauf hin, dass sich zumindest einige Patienten selbst mit Medikamenten versorgen“, so Scheller. Die Dunkelziffer könnte allerdings deutlich höher liegen, so die Vermutung der Forscher. Schließlich sei bei diesen Untersuchungen ein Verfahren zum Einsatz gekommen, das die Medikamenteneinnahme nur dann nachweist, wenn sie innerhalb der vorherigen zwei Wochen stattgefunden hat. „Manche Menschen könnten den Gang zum Therapiezentrum aus Angst vor einer Stigmatisierung scheuen und lieber Medikamente unter der Hand kaufen“, vermutet Scheller.</p>
<p class="bodytext">„Auch die Altersverteilung der Resistenzen hat uns überrascht“, sagte Scheller. Vielleicht spiegele sich hierin die Tatsache wider, dass ältere Menschen im Durchschnitt auch ältere Partner haben, die möglicherweise bereits therapiert werden. „Und wenn der Partner behandelt wird und die Therapie misslingt, ist das Risiko der Ansteckung mit resistenten Viren besonders hoch“, sagt Scheller. Tatsächlich konnten die Forscher in zwei Fällen die Übertragung von resistenten Viren nachweisen, in denen die Resistenz von einem Partner mit Therapie auf den anderen übertragen wurde. </p>
<h4><b>Die Konsequenzen</b></h4>
<p class="bodytext">Noch ist nicht klar, ob die Zahlen aus Mwanza auf ganz Afrika hochgerechnet werden können. Dafür wollen die Forscher in einer weiteren Studie zusätzliche Regionen in das Untersuchungsprogramm aufnehmen. Klar ist allerdings: „Wenn unsere Zahlen flächendeckend gelten, stehen wir in Zukunft vor einem gewaltigen Problem“, sagt Scheller. Dann müsse das bisherige Therapiekonzept für Afrika neu überdacht und um wichtige Elemente aufgestockt werden. Nach Meinung der Forscher sei aber bereits jetzt eine Ausweitung der WHO-Richtlinien hin zu einer altersübergreifenden Kontrolle der Verbreitung von resistenten Viren sinnvoll.</p>
<p class="bodytext">In Europa stehen HIV-Patienten unter ständiger medizinischer Kontrolle. Die behandelnden Ärzte sehen sehr schnell, ob ein Medikament wirkt oder nicht und können dementsprechend die Therapie anpassen. Das ist in Afrika anders: „Dort erhält ein Patient die Standardmedikamente über einen langen Zeitraum hinweg. Eine Kontrolle der Virenlast im Blut kann in den meisten Therapiezentren allein schon aus Kostengründen nicht stattfinden“, sagt Scheller. Monatelang könne der Betroffene so eine wirkungslose Therapie erhalten, die jedoch die fatale Folge hat, dass sich resistente Viren hervorragend vermehren können.</p>
<p class="bodytext">„Im Prinzip bräuchten wir mehr Geld für eine bessere Therapie in Afrika“, sagt Scheller. Dann könnten die Patienten dort vor Beginn der Behandlung auf potenzielle Resistenzen untersucht und anschließend mit den geeigneten Medikamenten behandelt werden. Das allerdings sei ein „frommer Wunsch“. Derzeit zeichne sich eher ab, dass die Hilfsprogramme gekürzt anstatt ausgebaut werden.</p>
<p class="bodytext">Die Forscher hoffen allerdings, dass ihre Ergebnisse bei politischen Entscheidungsträgern dazu beitragen, die Anstrengungen für eine bessere HIV-Therapie in Afrika zu intensivieren. Immerhin: Die WHO ist auf die Würzburger Studie aufmerksam geworden und überlegt momentan gemeinsam mit den Forschern, ob sie die Ergebnisse zur Grundlage neuer Empfehlungen für Resistenzuntersuchungen machen soll. </p>
<h4><b>Unterstützt vom DAHW</b></h4>
<p class="bodytext">Finanziert wurde die Studie mit Mitteln der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe DAHW sowie mit Unterstützung des Graduiertenkollegs 1522 „HIV/AIDS and associated infectious diseases in Southern Africa“. Publiziert haben die Wissenschaftler ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Plos One:</p>
<p class="bodytext"><i>HIV Drug Resistance (HIVDR) in Antiretroviral Therapy-Naïve Patients in Tanzania Not Eligible for WHO Threshold HIVDR Survey Is Dramatically High. Christa Kasang, Samuel Kalluvya, Charles Majinge, August Stich, Jochen Bodem, Gilbert Kongola, Graeme B. Jacobs, Mathias Mlewa, Miriam Mildner, Irina Hensel, Anne Horn, Wolfgang Preiser, Gert van Zyl, Hartwig Klinker, Eleni Koutsilieri, Axel Rethwilm, Carsten Scheller, Benedikt Weissbrich. Plos One doi/10.1371/journal.pone.0023091</i></p>
<h4><b>Kontakt</b></h4>
<p class="bodytext">PD Dr. Carsten Scheller, T: (0931) 201-49928, E-Mail: <a href="mailto:scheller@vim.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />scheller@vim.uni-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 11:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weitere Doktorarbeiten unter Plagiatsverdacht</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/weitere-do/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/weitere-do/</guid>					-->
			<description>Zwei weitere Doktorarbeiten aus dem Institut für Geschichte der Medizin stehen unter Plagiatsverdach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Im März 2011 ging der Universität Würzburg ein 40-seitiges anonymes Schreiben zu. Darin werden massive Vorwürfe zur Promotionspraxis in der Medizingeschichte erhoben. Die Vorwürfe beziehen sich auf mehrere Jahre alte Doktorarbeiten, die alle vom 2002 emeritierten Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin betreut worden waren. </p>
<p class="bodytext">Diese Doktorarbeiten waren bereits von 2005 bis 2007 Gegenstand einer universitären Untersuchung, die zur Übergabe des Verfahrens an die Staatsanwaltschaft führte. Dieses Verfahren endete mit einem Strafbefehl gegen den früheren Institutsleiter. </p>
<p class="bodytext">In den vergangenen Monaten hat die Universität 25 Doktorarbeiten, die der ehemalige Institutsleiter betreut hatte, durch externe Fachgutachter prüfen lassen. In den bislang eingegangenen Gutachten wird bei mehreren der untersuchten Arbeiten ein Plagiatsverdacht beschrieben. </p>
<p class="bodytext">Schon im Oktober haben Universität und Medizinische Fakultät zu zwei der bereits untersuchten Arbeiten Prüfverfahren zur Aberkennung der Doktortitel eingeleitet. Solche Verfahren werden nun gegen zwei weitere Doktorarbeiten eröffnet, die ebenfalls unter Plagiatsverdacht stehen. Verdachtsmomente zu weiteren der extern begutachteten Arbeiten werden derzeit von der Universität geprüft.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Studie beschreibt Schüler mit geistiger Behinderung</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/studie-bes/</link>
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			<description>In der Diskussion um Inklusion geht es verstärkt auch um die Frage, inwieweit Schüler mit geistiger ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sind die jüngste Schulart im deutschen Bildungssystem. Sie haben sich seit den 1970er-Jahren rasch und intensiv entwickelt. Heute werden in ihnen deutschlandweit rund 80.000 Schüler unterrichtet. Zuerst standen in dieser Schulart Aspekte der Alltags- und Lebensbewältigung im Vordergrund. Doch heutzutage hat die Vermittlung komplexer Bildungsinhalte einen genau so großen Stellenwert. </p>
<p class="bodytext">Angesichts der bildungspolitischen Forderung nach einer inklusiven Schule wird diskutiert, wie es um die Eingliederungsfähigkeit geistig behinderter Schüler in Regelschulen bestellt ist. „Dabei ist es wichtig, fundiertes Wissen über die Zielgruppe und ihre Lernausgangslage zu besitzen“, sagt <b>Dr. Christoph Ratz vom Institut für Sonderpädagogik</b> der Universität Würzburg. Auf wen muss sich die Pädagogik oder Didaktik einstellen? Was sind das für Schüler, unter welchen Bedingungen wachsen sie auf? Wie lernen sie und wie verhalten sie sich im Unterricht? „Sehr relevante Fragen, die sich aus der bisherigen Literatur aber nur schlaglichtartig beantworten ließen“, so Ratz. </p>
<p class="bodytext"><b>Studie liefert repräsentative Daten </b></p>
<p class="bodytext">Der Würzburger Sonderpädagoge hat darum mit Fachkollegen von der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Koblenz-Landau seit 2008 eine Studie durchgeführt. Insgesamt wurden 1.629 Kinder und Jugendliche einbezogen, die Ergebnisse liegen jetzt als Buch vor. Somit gibt es erstmals aktuelle, repräsentative Daten über Schüler im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Bayern. </p>
<p class="bodytext">Die Studie liefert medizinische, sozio- und bildungsbiografische Hintergründe und enthält weitere unterrichtsrelevante Aspekte. „Für die Planung und Organisation von Förder- und Bildungsprozessen sowohl in Förderschulen als auch inklusiven Klassen sind diese Informationen sehr wichtig“, so die Autoren. Finanziell gefördert wurde ihr Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. </p>
<p class="bodytext"><b>Ergebnisse aus der Studie</b> </p>
<p class="bodytext">An Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sind mehr Jungs, mehr Schüler mit Migrationshintergrund und häufiger Kinder aus Familien in schwierigen sozialen Lagen zu finden. Für rund 40 Prozent der Schüler können die Lehrkräfte genaue medizinische Diagnosen über die Art der Behinderung angeben; Down-Syndrom und Autismus werden dabei am häufigsten genannt. Rund 30 Prozent der Kinder haben zusätzlich eine körperliche Behinderung oder eine Sinnesschädigung. Für fast 60 Prozent von ihnen beschreiben die Lehrkräfte einen Pflegebedarf im Lauf eines Schulvormittags. </p>
<p class="bodytext"><b>Sprachförderung sehr wichtig </b></p>
<p class="bodytext">Rund 90 Prozent der Schüler mit geistiger Behinderung können komplexe Sätze verstehen; bis zu 80 Prozent können sich sprachlich ausdrücken. Sprach- und Sprechstörungen werden allerdings bei rund zwei Drittel benannt. Bei etwa einem Drittel der Schüler sind die Artikulationsmöglichkeiten so stark eingeschränkt, dass sie von Fremden nicht verstanden werden. Circa 20 Prozent verfügen über gar keine Lautsprache. Sprachförderung sei also besonders wichtig, wie die Autoren der Studie schreiben. </p>
<p class="bodytext">Auskunft geben die Wissenschaftler auch über die Fähigkeiten der Schüler im Lesen, Schreiben und Rechnen. Zudem thematisieren sie den Bereich „problematisches Verhalten“, wie beispielsweise Hyperaktivität, Selbst- oder Fremdaggression, aber auch Depressionen und Angst. </p>
<p class="bodytext"><b>Zielgruppen der Studie </b></p>
<p class="bodytext">Sowohl im Zusammenhang mit der Inklusion als auch für die Frage nach der Gestaltung von Bildungsprozessen bei Schülern mit geistiger Behinderung seien die Studienergebnisse spannend für alle Lehrkräfte und Lehramtsstudierenden, aber auch für Politik und Schulverwaltung. „Gerade außerhalb des Förderschwerpunkts geistige Entwicklung stellen wir immer wieder fest, dass kaum etwas darüber bekannt ist, wer hier wie und unter welchen Bedingungen was lernt“, so die Autoren. </p>
<p class="bodytext"><b>Präsentation in München </b></p>
<p class="bodytext">Der Öffentlichkeit wird die Studie am heutigen Freitag, 9. Dezember, erstmals vorgestellt, und zwar bei einer Präsentation (14 - 17 Uhr) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. </p>
<p class="bodytext"><i>Wolfgang Dworschak, Sybille Kannewischer, Christoph Ratz und Michael Wagner (Hgg.): „Schülerschaft mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (SFGE) – eine empirische Studie“, Band 25 der Reihe „Lehren und Lernen mit behinderten Menschen“, Athena-Verlag Oberhausen 2012, 172 Seiten, 16,50 Euro, ISBN 978-3-89896-441-8 </i></p>
<p class="bodytext"><b>Kontakt </b></p>
<p class="bodytext">Dr. Christoph Ratz, Institut für Sonderpädagogik der Universität Würzburg, <br />T (0931) 31-84851, <a href="mailto:christoph.ratz@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />christoph.ratz@uni-wuerzburg.de</a> </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schöne Bedingungen zum Start</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/schoene-bed/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/schoene-bed/</guid>					-->
			<description>Jetzt liegen die offiziellen Zahlen vor: 24.306 Studierende sind in diesem Semester an der Universit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anfang Dezember hat die Universität Würzburg ihre offizielle Studentenstatistik nach München gemeldet. Demnach sind im Wintersemester 2011/12 insgesamt 24.306 Studierende an der Julius-Maximilians-Universität eingeschrieben – 13.799 Frauen und 10.507 Männer. Diese Zahl stellt einen neuen Rekord dar: Ein Jahr zuvor konnte die Uni 22.279 Studierende vermelden; der Blick zehn Jahre zurück zeigt gerade einmal 16.635 Studierende. </p>
<h4><b>Der doppelte Abiturjahrgang ist da </b></h4>
<p class="bodytext">Zum ersten Mal ein Studium aufgenommen haben in diesem Jahr 5691 Studenten und Studentinnen– ein Plus von gut 35 Prozent im Vergleich zu 2010. Der doppelte Abiturjahrgang, der 2011 die bayerischen Gymnasien verlassen hat, ist dafür in erster Linie verantwortlich. Auch wenn die Universität Würzburg schon im Sommersemester mit zahlreichen speziellen Angeboten den letzten Absolventen des neunjährigen Gymnasiums den Einstieg ins Studium möglich machte: Der Großteil kam zum Wintersemester. 4580 Erstimmatrikulierte bilden auch in dieser Kategorie einen Rekord. </p>
<h4><b>Gute Bedingungen für das Studium </b></h4>
<p class="bodytext">Die Vorbereitungen der Universität Würzburg auf diesen Zuwachs waren immens: Ein komplett neuer Campus am Hubland-Nord, neue Hörsaal- und Praktikumsgebäude, ein Neubau am Wittelsbacherplatz und jede Menge neues Personal sorgen dafür, dass die Studierenden auch in diesem Semester beste Bedingungen für ihr Studium vorfinden. </p>
<p class="bodytext">Unipräsident Alfred Forchel sieht die Julius-Maximilians-Universität somit in einer guten Position: „Mit über 200 zusätzlichen Stellen und der Campuserweiterung konnten wir für die neuen Studierenden sehr schöne Startbedingungen bieten. Das versetzt uns in die Lage, auch für weiter steigende Studierendenzahlen adäquat vorbereitet zu sein.“ </p>
<p class="bodytext">Seinen Dank richtete Forchel vor allem an die bayerische Staatsregierung: „Es ist erfreulich, dass die Universität, unterstützt durch den Freistaat, rechtzeitig umfangreiche Vorkehrungen schaffen konnte, um den doppelten Abiturjahrgang gut aufnehmen zu können“, so der Unipräsident. </p>
<h4><b>Zahlen und Fakten </b></h4>
<p class="bodytext">Das Geschlechterverhältnis an der Universität Würzburg ist eindeutig: 43,2 Prozent der Studierenden sind männlich; 56,8 Prozent weiblich. Das ändert sich wohl auch nicht so schnell: 43,6 Prozent beträgt der Anteil der Studenten unter denen, die sich in diesem Semester zum ersten Mal eingeschrieben haben; 56,4 Prozent stellen Studentinnen. </p>
<p class="bodytext">Die meisten Studienanfänger gibt es in der Philosophischen Fakultät I, unter deren Dach historische, philologische, Kultur- und geografische Wissenschaften arbeiten: 1087 sind es dort. Auf Platz 2 folgt die Philosophische Fakultät II (Philosophie, Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften) mit 861 Studierenden. </p>
<p class="bodytext">Auf den weiteren Plätzen folgen dichtauf die Wirtschaftswissenschaftliche (549) und die Juristische Fakultät (518) sowie die Fakultät für Mathematik und Informatik (515).  </p>
<p class="bodytext">Im aktuellen Wintersemester sind 1709 ausländische Studierende an der Universität Würzburg eingeschrieben – 894 Männer und 815 Frauen. </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 08:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auf die Art des Ehrenamts kommt es an</title>
			<link>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/auf-die-ar/</link>
		    <!-- <guid>http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/auf-die-ar/</guid>					-->
			<description>Fast die Hälfte der 14- bis 15-Jährigen in Deutschland waren oder sind in ihrer Freizeit ehrenamtlic...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Manche Jugendliche organisieren Workshops zur politischen Bildung oder suchen Sponsoren für Hilfsprojekte zu Weihnachten. Andere betreuen Jugendgruppen bei den Pfadfindern oder helfen älteren Menschen beim Einkaufen. Die Bandbreite ehrenamtlichen Engagements von Jugendlichen in Deutschland ist groß. Knapp 45 Prozent der 14- bis 15-Jährigen waren oder sind in ihrer Freizeit ehrenamtlich aktiv, wie eine bundesweite Studie zur gemeinnützigen Tätigkeit Heranwachsender des Lehrstuhls Empirische Bildungsforschung der Universität Würzburg belegt. Ein Ergebnis, das selbst den Projektleiter, Professor Heinz Reinders, überrascht hat. </p>
<p class="bodytext">Noch mehr überrascht die Bildungsforscher allerdings ein zweites Ergebnis ihrer Untersuchungen: Demnach beeinflusst die Zusammenarbeit mit bedürftigen und benachteiligten Personen das Weltbild Jugendlicher stärker als andere Formen des Engagements. So hilft etwa ein Drittel aller engagierten Jugendlichen in der Freizeit sozial benachteiligten Menschen wie Senioren, Migranten oder Menschen mit Behinderungen. „Im Vergleich zu Gleichaltrigen, die in ihrem Engagement keinen Umgang mit Hilfsbedürftigen haben, berichten diese Jugendlichen häufiger, dass sie einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten“, sagt Reinders. Immerhin 47 Prozent stimmten dieser Aussage voll zu. Bei der Vergleichsgruppe seien es nur 33 Prozent. </p>
<h4><b>Menschen direkt zu helfen stärkt das Selbstbewusstsein </b></h4>
<p class="bodytext">Auch führe der direkte Umgang mit hilfsbedürftigen Personen stärker zu dem Gefühl, Menschen in Not helfen zu können. Gut zwei Drittel der befragten Mädchen und Jungen teilen diese Einschätzung, wenn sie beim Ehrenamt persönlichen Kontakt haben. Diese Jugendlichen erleben sich als aktiv Handelnde, die einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten. Bei den Engagierten ohne direkten Umgang mit Hilfsbedürftigen stellt sich dieses Gefühl nur bei etwa einem Drittel der Befragten ein. </p>
<p class="bodytext">Häufige Gespräche und Hilfe für sozial Schwächere erweitern zudem den Erfahrungshorizont der Jugendlichen. Ebenfalls etwa zwei Drittel sagen, dass sie durch ihre gemeinnützige Tätigkeit neue Dinge erlebt und kennengelernt haben. Besteht ein solcher persönlicher Umgang mit Hilfsbedürftigen nicht, sinkt der Anteil auf knapp 50 Prozent.</p>
<p class="bodytext"> „Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass Jugendliche, die persönlichen Kontakt zu Hilfsbedürftigen haben, mehr Zeit für ihr Engagement aufwenden“, so Reinders. Zwischen zwölf und 15 Stunden im Monat sind sie im Durchschnitt im Einsatz. Bei den übrigen engagierten Jugendlichen sind es hingegen meist zwischen acht und elf Stunden. </p>
<h4><b>Die Welt mit anderen Augen sehen</b>  </h4>
<p class="bodytext">„Wir sehen an den Ergebnissen ganz deutlich, dass nicht jede Form von ehrenamtlichen Engagement die gleichen positiven Auswirkungen auf die Entwicklung von Jugendlichen hat“, erläutert die Psychologin Gabriela Christoph die Befunde. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. Was sie bei der Auswertung der Daten besonders erstaunt: Zwischen Jugendlichen, die sich unter dem Dach einer gemeinnützigen Organisation ehrenamtlich engagieren, und solchen, die das außerhalb eines solchen Rahmens tun, zeigt sich dieser Unterschied nicht. Die Forscher führen dieses Ergebnis darauf zurück, dass eher die Art der Tätigkeit entscheidend ist und nicht, ob Jugendliche für eine Organisation tätig sind.  </p>
<p class="bodytext">„Die Welt mit den Augen von Bedürftigen zu sehen“, nennt das Reinders. „Wer als Jugendlicher sieht, wie schwierig der Alltag für alte Menschen ist oder welche Barrieren sich Rollstuhlfahrern in den Weg stellen, der denkt schon mal darüber nach, was soziale Gerechtigkeit bedeutet.“ Solche intensiven Erfahrungen seien eben nicht daran gebunden, ob eine Organisation dahinter stecke, sondern daran, welche neuen Lebenswelten Jugendliche durch ihr Engagement kennen lernen. </p>
<h4><b>In Organisationen sind vor allem Jungen tätig </b></h4>
<p class="bodytext">Immerhin zeigt die Studie, dass die Bindung an eine Organisation wichtig für ein langfristiges Engagement ist. So sind Jugendliche, die in einer Organisation wie Kirche, Jugendfeuerwehr oder Sportverein aktiv sind, in der Regel bereits seit zwei bis drei Jahren engagiert. Jugendliche mit ehrenamtlichen Tätigkeiten außerhalb einer Organisation können auf ein zumeist nur zweijähriges Engagement zurückblicken. Ein Klischee konnte die Studie übrigens bestätigen: Vor allem Jungen engagieren sich in Organisationen, während Mädchen eher den direkten Umgang mit Menschen suchen. </p>
<h4><b>Der Rat für gemeinnützige Organisationen </b></h4>
<p class="bodytext">Die Bildungsforscher schließen daraus, dass es weniger darauf ankomme, ob Jugendliche sich eigeninitiativ betätigen oder Mithelfende in einer Organisation sind. „Jugendliche erleben ihr Engagement vor allem dann als sinnstiftend, wenn sie Menschen unmittelbar helfen können“, kommentiert Reinders die Befunde. Dies vermittele ihnen das wichtige Gefühl, sich aktiv zum Wohle anderer einsetzen und etwas durch ihr Handeln verändern zu können. Diese positiven Erfahrungen motivieren Jugendliche dann wiederum auch in Zukunft ehrenamtlich aktiv zu sein, vermuten die Autoren der Studie. Daher sei es besonders wichtig für karitative Institutionen, Jugendlichen wichtige Erfahrungen des aktiven Helfens zu ermöglichen. </p>
<h4><b>Die Studie </b></h4>
<p class="bodytext">2.408 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 15 Jahren haben die Bildungsforscher im Zeitraum von Oktober 2010 bis Januar 2011 für ihre Studie befragt. 84,6 Prozent von ihnen sind deutscher Herkunft. Die Stichprobe umfasst jeweils zur Hälfte Mädchen (46,9 Prozent) und Jungen (53,1 Prozent). Die Befragten sind Schüler an Gymnasien (48,1 Prozent), Realschulen (26,3 Prozent) sowie Hauptschulen (20,4 Prozent). Die meisten Jugendlichen besuchten zum Befragungszeitpunkt die 8. bis 10. Klasse (96 Prozent). </p>
<h4><b>Kontakt </b></h4>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Heinz Reinders, T: (0931) 31-85563, E-Mail: <a href="mailto:heinz.reinders@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />heinz.reinders@uni-wuerzburg.de</a> </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@zv.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:36:00 +0100</pubDate>
			
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