Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

24.01.2013 Gelenkknorpelschäden: Hilfe aus dem Drucker

Ein mehrschichtiges Implantat: So könnte der Knorpelersatz aussehen, den die Wissenschaftler des Forschungsverbunds HydroZONES entwickeln wollen.  (Grafik HydroZONES)

Knorpeldefekte heilen: Das ist das Ziel eines neuen internationalen Forschungsverbunds. Implantate, die ähnlich wie das natürliche Gewebe aufgebaut sind, sollen Schäden im Gelenk dauerhaft reparieren. Die EU finanziert das Projekt mit fast zehn Millionen Euro; koordiniert wird es von Würzburg aus.


22.01.2013 Optogenetik-Pioniere ausgezeichnet

Georg Nagel, mehrfach ausgezeichneter Forscher und Pionier auf dem Gebiet der Optogenetik. (Foto: Christian Wiese)

Erneut hat der Würzburger Pflanzenphysiologe Professor Georg Nagel eine hohe Auszeichnung erhalten: den Louis-Jeantet-Preis für Medizin. Nagel teilt sich den mit 700.000 Schweizer Franken dotierten Preis mit dem Berliner Biophysiker Peter Hegemann.


17.01.2013 Zerstörerische Umarmung

Damit das Spleißosom arbeiten kann, muss zuvor in der dargestellten ringförmigen Funktionseinheit das Assembly-Chaperon (grau) entfernt werden. Diese Aufgabe übernimmt der SMN-complex (lila und braun).  (Grafik: Clemens Grimm)

Proteine, die ihre Partner umklammern und mit thermischen Bewegungen eine Sollbruchstelle induzieren: Damit Zellen ihren Aufgaben nachgehen können, haben sie im Laufe der Evolution viele Tricks entwickelt. Forscher der Uni Würzburg haben jetzt erstaunliche Details eines solchen Vorgangs aufgeklärt.


09.01.2013 Tuberkulose: Wirkstoffe im MycPermCheck

Mycobacterium-tuberculosis-Bakterien in einer gefärbten elektronenmikroskopischen Aufnahme. Quelle: Public Health Image Library / Janice Haney Carr

Weltweit sterben jedes Jahr rund zwei Millionen Menschen an der Tuberkulose. Neue Medikamente sind dringend nötig, und die Suche danach dürfte künftig einfacher werden – dank des neuen Modells MycPermCheck, das an der Uni Würzburg entwickelt wurde.


02.01.2013 Besser als Diamant

Eine Kombination aus Licht- und Radiowellen kann benutzt werden, um Information in Silizium-Fehlstellen zu speichern und auszulesen. Grafik: Georgy Astakhov

Physiker der Universität Würzburg haben Siliziumkarbid-Kristalle so verändert, dass sie neue, überraschende Eigenschaften zeigen. Das macht sie interessant für den Bau leistungsfähiger Computer oder für die Datenübertragung.