Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

27.09.2012 Die Evolution der sexuellen Fortpflanzung

Der Süßwasserpolyp Hydra. In seinem Erbgut stießen Wissenschaftler auf den Hinweis, dass die sexuelle Fortpflanzung ein einmaliges Ereignis in der Evolution war. (Foto: Johanna Fraune)

Wie ist die sexuelle Fortpflanzung entstanden? Über diese Frage gibt es in der Wissenschaft unterschiedliche Ansichten. Jetzt haben Forscher aus Würzburg, Kiel und Lyon Spuren entdeckt, die der Diskussion ein Ende setzen könnten.


25.09.2012 Licht auf atomaren Dimensionen

Künstlerische Darstellung zweier Goldnanostäbchen mit einem stark lokalisierten Lichtfeld im atomar-kleinen Luftspalt.(Grafik Thorsten Feichtner)

Physikern der Universität Würzburg ist es gelungen, Licht auf einen unvorstellbar kleinen Bereich zu konzentrieren. Geholfen hat ihnen dabei ein Effekt, der auch dann auftritt, wenn Kaffee verschüttet wird.


25.09.2012 MS: Umbau im Gehirn

Forscher der Uni Würzburg haben mit Hilfe der transkraniellen Magnetstimulation Gehirne von Gesunden und an Multipler Sklerose erkrankten Patienten miteinander verglichen. Die Technik erlaubt, gezielt Bereiche kurzfristig „stillzulegen“. (Grafik: Eric Wassermann /NIH)

Bei Patienten, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, ist das Gehirn in der Lage, bestimmte Störungen zu einem gewissen Grad zu kompensieren. Wie es das macht, haben Mediziner der Würzburger Uniklinik genauer untersucht. Ihre Erkenntnisse können dazu beitragen, die Therapie zu verbessern.


21.09.2012 Drei neue Kooperationen mit Indien

Vertragsunterzeichnungen in Indien

Mit gleich drei führenden Forschungseinrichtungen in Indien hat die Universität Würzburg soeben Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Sie vertieft damit bereits bestehende Kooperationen in den Bereichen der Lebenswissenschaften, der Raumfahrttechnik und der Mathematik.


19.09.2012 ADHS: Ein Gen macht Fischlarven hyperaktiv

Wenn bei Zebrafischlarven ein bestimmtes Gen blockiert wird, zeigen sie typische ADHS-Symptome: Sie bewegen sich schneller und legen weitere Strecken zurück. (Grafik: Molekulare Psychiatrie)

Viele Gene stehen im Verdacht, an der Entstehung der Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung ADHS beteiligt zu sein. Eine deutsch-französische Forschergruppe hat jetzt die Rolle eines von ihnen genauer untersucht und deutliche Hinweise für dessen Mittäterschaft entdeckt.


14.09.2012 Vorkurse für Geisteswissenschaftler

Studentische Tutoren im Gespräch mit Studienanfängern. Foto: Marie Isabell Schilk

Als erste Hochschule in Bayern bietet die Uni Würzburg in vielen geisteswissenschaftlichen Fächern zurzeit Vorkurse für Erstsemester an. Sie sollen den Uni-Neulingen den Start ins Studium erleichtern; der Einstieg ist jederzeit möglich.


14.09.2012 Feinsteuerung von Rezeptoren gelungen

Viele Medikamente wirken im Körper an den GPC-Rezeptoren. Foto: Andrea Damm / Pixelio.de

Viele Medikamente gegen Herzschwäche, Bluthochdruck und andere Krankheiten wirken, weil sie die Funktion von Rezeptoren verändern. Wissenschaftler aus Würzburg, Bonn und Mailand haben jetzt neue Wirkstoffe designt, mit denen sich Rezeptoren in bislang nicht gekannter Weise feinsteuern lassen.


13.09.2012 Was Kinder zappelig macht

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft Diabetes entwickeln, tragen ein höheres Risiko, an ADHS zu erkranken. Foto: Jutta Wieland / pixelio.de

Es gibt einen Zusammenhang zwischen ADHS, Schwangerschaftsdiabetes und Armut. Diesen bereits vor wenigen Monaten veröffentlichten Befund haben Mediziner aus Würzburg und Dresden jetzt bestätigt. Sie haben dafür die Daten von mehr als 13.000 Kindern und Jugendlichen ausgewertet.


12.09.2012 Drastisch wirksam gegen Schlaganfälle

Bei Mäusen, denen das Blutprotein Kininogen fehlt (untere Bildreihe), sind nach einem Schlaganfall viel weniger Blutgefäße (grün) im Gehirn verstopft (weißer Pfeil), so dass die Hirndurchblutung besser ist. Bild: Christoph Kleinschnitz

Alle zwei Minuten erleidet in Deutschland ein Mensch einen Schlaganfall, doch es gibt kaum wirksame Therapien. Wissenschaftler der Universität Würzburg verfolgen jetzt einen neuen Ansatz: Die Blockade eines Blutproteins scheint die negativen Folgen von Schlaganfällen drastisch abzuschwächen.


10.09.2012 Studienabbruch? Karriere im Handwerk!

Junge Leute heben die Daumen - fürs Karriereprogramm Handwerk. Foto: Karriereprogramm Handwerk

In vielen mittelständischen Handwerksbetrieben fehlen Fach- und Führungskräfte. Oft sind auch keine Nachfolger in Sicht, wenn sich die Besitzer aus dem Geschäft zurückziehen wollen. Aus diesen Gründen gibt es ein neues Angebot für Studierende: eine Karriere im Handwerk zu besonderen Konditionen.