Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

Bienenpuppen

Wie gut vertragen Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung? Diese Frage haben Wissenschaftler der Universität Würzburg zum ersten Mal unter kontrollierten Bedingungen im Feld und im Labor untersucht. Ein erstes Ergebnis liegt jetzt vor.

Das neuartige Bauteil, mit dem sich bei Raumtemperatur einzelne Photonen (roter Pfeil) erzeugen lassen, ist unten schematisch gezeigt und oben im Betrieb. Durch die kreisförmigen Kontakte fließt Strom, der die darunterliegenden Farbstoffmoleküle zum Leuchten anregt. Der optisch aktive Bauteilbereich beträgt circa zwei Millimeter im Durchmesser. Foto: Benedikt Stender

Winzige Bauelemente, die einzelne Lichtteilchen abgeben können, sind für verschiedene technische Neuerungen wichtig. Bei der Herstellung solcher Strukturen ist Physikern von den Universitäten Würzburg, Stuttgart und Ulm ein entscheidender Fortschritt gelungen.

Neurone im Rückenmark von Zebrafischen

Was muss passieren, damit Stammzellen sich zu reifen Zellen differenzieren? Diese Frage beschäftigt Forscher weltweit. Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg haben jetzt wichtige Details des komplexen Geschehens aufgeklärt. Sie sind dabei auf eine neuartige Form der Genregulation gestoßen.

Viktoria Däschlein-Gessner

Zuletzt hat Viktoria Däschlein-Gessner in Kalifornien geforscht. Dann hat sie sich für die Universität Würzburg entschieden. Mit einem Emmy-Noether-Stipendium ausgestattet, baut sie am Institut für Anorganische Chemie ihre eigene Nachwuchsgruppe auf und sucht nach neuen interessanten Substanzen.

Ein neu entwickelter Hemmstoff (magenta) aus der Gruppe der Pyridone bindet an ein lebenswichtiges Enzym des Pesterregers. Blau dargestellt ist der Cofaktor des Enzyms, NADH, der wesentlich zur Wirkung des Hemmstoffs beiträgt. Bild: Maria Hirschbeck

In Europa gilt die Pest als besiegt. Doch in anderen Teilen der Welt taucht sie immer wieder auf – in Madagaskar, im Kongo, in Peru. Weil die Erreger gegen gängige Antibiotika resistent werden, müssen dringend neue Wirkstoffe entwickelt werden. Dabei ist jetzt ein Fortschritt gelungen.

Am Institut für Molekulare Infektionsbiologie auf dem Medizin-Campus der Universität Würzburg sollen neue Nachwuchsgruppen für Biosystemforschung angesiedelt werden. Foto: Uni Würzburg

Für junge Spitzenforscher aus dem Ausland ist die Universität Würzburg sehr attraktiv: Gleich zwei von bayernweit vier neuen Nachwuchsgruppen für Biosystemforschung sollen in der Würzburger Infektionsbiologie angesiedelt werden. Der Freistaat fördert jede Gruppe mit 1,5 Millionen Euro.

Prof. Dr. Horst Pfrang. Archivfoto

Der Leiter des Referats „Planung und Qualitätsmanagement“ in der Zentralverwaltung der Universität Würzburg, Prof. Dr. Horst Pfrang, ist am 28. Dezember 2011 nach kurzer Krankheit im Alter von nur 56 Jahren gestorben.