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... des aktuellen Monats.

Elektronen im Kraftffeld

Wann finden Physiker den ersten Supraleiter, der seine verblüffenden Eigenschaften bereits bei Zimmertemperatur zeigt? Noch scheint der Weg dahin weit zu sein. Eine Entdeckung, an der Forscher der Universität Würzburg beteiligt waren, zeigt jetzt immerhin die Richtung deutlich an.

Holger Braunschweig

Am Montag, den 30. März, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preise in Berlin verliehen. Unter den elf Trägern des mit 2,5 Millionen Euro dotierten Preises war der Würzburger Chemiker Holger Braunschweig.

Hautzellen sind im Normalfall eng miteinander verbunden (A). Setzt man der Zellkultur Antikörper von einem Patienten mit Pemphigus zu, fällt der Zellverband auseinander (C). Gibt man gleichzeitig mit dem Antikörper das an der Uni Würzburg entwickelte Peptid zu, ist der Zerfall vermindert (D). Aufnahmen: Institut für Anatomie und Zellbiologie

Erst wirft die Haut Blasen. Die platzen dann auf und hinterlassen wunde Stellen – wahre Einfallstore für Infektionserreger. Die Rede ist von einer Krankheit namens Pemphigus, die ohne Behandlung lebensbedrohlich ist. Wissenschaftler von der Uni Würzburg sind bei ihrer Erforschung weitergekommen.

Professor Helge Hebestreit und Dr. Kristina Roth von der Kinderklinik der Uni Würzburg zeigen einige der Karten, auf denen Bewegungsspiele für Kindergartenkinder beschrieben sind. Foto: Robert Emmerich

Computer, TV & Co. sorgen dafür, dass sich viele Kinder kaum bewegen – mit negativen Folgen für die Gesundheit. Um mehr Aktivität in den Alltag von Kindergartenkindern zu bringen, hat ein Team von der Kinderklinik der Uni Würzburg ein Bewegungsprogramm entwickelt. Die Ergebnisse sind ermutigend.

Hauptgebäude der Uni Würzburg am Sanderring. Foto: Robert Emmerich

Mit Unternehmen in Kontakt kommen, an Firmenpräsentationen und Workshops teilnehmen, die Möglichkeiten für Praktika, Diplomarbeiten und die Karrierechancen erörtern. All das können Studierende und Absolventen am 10. und 11. März in der Uni am Sanderring tun.

Ein "synthetischer" Zellkern (blau), angefärbt mit Antikörpern gegen Vaults (grün) und Kernporen (rot).  Fotos: Christian Hacker

Sie sehen aus wie kleine Fässer und es gibt sie tausendfach in fast jeder Zelle: Vault-Partikel. Obwohl sie schon vor rund dreißig Jahren beschrieben wurden, war ihre Funktion bislang unbekannt. Einem Forschungsteam der Universität Würzburg ist es jetzt gelungen, das Rätsel um die Vaults zu lösen.

Zellen unter dem Mikroskop

Forscher der Universität Würzburg haben neue Signalwege identifiziert, die bei der Zellteilung von Bedeutung sind. Ihre Entdeckung kann als Angriffspunkt für neue Medikamente dienen.

Biene mit Mikro-Chip

Eine Lernplattform über Bienen – davon träumt Professor Jürgen Tautz schon lange. Jetzt wurde die Projektidee der Würzburger BEEgroup in einem Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als eine der innovativsten zur Vermittlung von Wissenschaft ausgezeichnet.