Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

24.08.2009 Signalfeuer in der Zelle

Schilddrüsenfollikel, versehen mit einem fluoreszierenden Sensor für sekundäre Botenstoffe. Nach der Stimulierung des TSH-Rezeptors verfärbt sich der Follikel (rechts), die sekundären Botenstoffe sind aktiviert. Nach einer anhaltenden Stimulierung (bis zu 30 Minuten) geht die Aktivierung der Botenstoffe nicht wieder zurück. (Quelle: PLoS Biol doi:10.1371/journal.pbio.1000172)

Eine bisherige Lehrbuchmeinung stellen Forscher vom Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrum jetzt auf den Kopf: Ein spezieller Typ von Oberflächenrezeptoren leitet Signale nicht nur von außen in die Zelle hinein – auch in der Zelle selbst kann er aktiv sein.


21.08.2009 Neues über Prion-Erkrankungen

Nervenzellen leuchten unter dem Fluoreszenz-Mikroskop rot, wenn man sie wie hier mit einem Farbstoff markiert. So können Transportvorgänge in Nervenzellen verfolgt werden. Bild: Vladimir Ermolayev

Für den Ausbruch des Rinderwahnsinns oder der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit beim Menschen sind möglicherweise gestörte Transportvorgänge in den Nervenzellen entscheidend. Das berichten Würzburger Forscher in PLoS Pathogens.


07.08.2009 Seehofer besucht Leightons

Horst Seehofer (l.) im Gespräch mit Axel Haase. (Foto Barbara Herbert)

Auf seiner Reise durch Unterfranken hat Ministerpräsident Horst Seehofer das Erweiterungsgelände der Universität in den Leightons besucht. Seehofer versprach, dass sich der Freistaat dort auch über das Jahr 2011 hinaus engagieren werde.


05.08.2009 Trennung nach Maß

Carsten Deibel und Vladimir Dyakonov

Dass organische Solarzellen Licht in Strom umwandeln können, ist bekannt. Ein Rätsel war jedoch, wie sie das machen – zumindest aus physikalischer Sicht. Forschern der Uni Würzburg ist es nun gelungen, den Prozess aufzuklären. Die Fachzeitschrift Physical Review Letter berichtet über ihre Arbeit.


03.08.2009 Neuer Sternsensor für Satelliten

Ein Sternenhimmel. Fotos von Sternbildern helfen Satelliten dabei, ihre Lage im Raum zu regeln. Foto: NASA

Kleine Satelliten sind für Weltraumprojekte interessant – weil ihre Startkosten niedrig liegen. Doch bevor man sie zur Beobachtung der Erde oder für andere Aufgaben einsetzen kann, gibt es noch technische Herausforderungen zu meistern. Daran arbeiten Wissenschaftler der Uni Würzburg.