Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

03.11.2010 Offener Brief an Ministerpräsident Seehofer

Demonstrationszug: Gegen Kürzungen im Bildungsbereich protestierten am 23. Oktober 2010 in Würzburg Studierende, Mitglieder der Hochschulleitung, Professoren, Dekane und zahlreiche Mitarbeiter der Uni. Foto: Robert Emmerich

Der Hochschulbereich solle von den Sparbeschlüssen der Staatsregierung verschont bleiben. Das fordern die Dekane der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der bayerischen Hochschulen. In einem Offenen Brief wenden sie sich an Ministerpräsident Horst Seehofer.


28.10.2010 Etappensieg mit Antikörpern

Staphylococcus aureus-Bakterien

Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, stellen vor allem für kranke und geschwächte Menschen eine Bedrohung dar. Bei der Suche nach neuen Medikamenten haben Wissenschaftler der Universität Würzburg einen ersten Erfolg erzielt.


27.10.2010 Physiker und Biologen sind exzellent

Logo CHE-Ranking

Sie sind im europäischen Vergleich besonders forschungsstark und international orientiert: Deshalb stehen die Physiker und Biologen der Universität Würzburg in einem aktuellen CHE-Ranking in der „Excellence Group“.


25.10.2010 Protestlauf zum Luisengarten

Gegen die Kürzung der staatlichen Mittel für die Universität haben am Samstag rund 700 Studierende, Professoren, Dozenten und Uni-Mitarbeiter demonstriert. Vertreter der Hochschulleitung liefen an der Spitze des Protestzuges mit.


23.10.2010 Präsident Forchel zur Kürzung der staatlichen Mittel

Von den Mittelkürzungen der bayerischen Staatsregierung ist auch die Universität Würzburg betroffen. Im Bild das Hauptgebäude der Universität am Sanderring. Foto: Robert Emmerich

Die bayerische Staatsregierung hat den Hochschulen das Geld gekürzt - "im denkbar ungeeignetsten Moment", so Universitätspräsident Alfred Forchel. Die Studierenden sehen das offenbar auch so: Sie rufen für Samstag zu einer Demonstration auf.


22.10.2010 Antikörper auf Abwegen

Die krank machenden Antikörper (rot) von Patienten, die am Stiff-Person-Syndrom leiden, richten sich gegen das Protein Amphiphysin. Sie können Strukturen innerhalb von Nervenzellen erreichen, wie Würzburger Wissenschaftler nachgewiesen haben. Die Antikörper wurden mit Nanokristallen im Fluoreszenzmikroskop sichtbar gemacht. Bild: Christian Geis

Stiff-Person-Syndrom: So heißt eine seltene Nervenerkrankung, deren Ursachen der Wissenschaft noch Rätsel aufgeben. Ein Forschungsteam aus der Neurologischen Uniklinik hat jetzt Neues über die Krankheit herausgefunden.


15.10.2010 Über 22.000 Studierende an der Universität

Die 22.000ste Studierende an der Uni Würzburg heißt Eva Beckmann und kommt aus Bad Neustadt an der Saale. Uni-Vizepräsident Wolfgang Riedel (rechts) hieß sie am Freitag an der Universität willkommen. Eva Beckmann hat sich für den Zwei-Fächer-Bachelor Europäische Ethnologie/Volkskunde und Spanisch eingeschrieben. Viel Erfolg im Studium wünschte ihr auch Bernd-Stefan Vorderobermeier, Leiter der Abteilung Studium und Lehre (links). Foto: Robert Emmerich

Noch nie hatte die Universität Würzburg so viele Studierende: 22.128 junge Leute haben sich bislang fürs Wintersemester eingeschrieben. 3.606 davon sind Studienanfänger.


14.10.2010 Pflanzen: Nano-Maschinen lassen Zuckersaft fließen

Blatt der Pflanze Arabidopsis thaliana, in dem die Saccharose-Transporter zu sehen sind. Markiert wurden sie mit einem fluoreszierenden Protein. Die Transporter sitzen entlang der Leitbahnen, der so genannten Siebröhren, durch die zuckerhaltiger Saft fließt. Bild: Dietmar Geiger

Als Produzenten von Zucker und Kohlenhydraten spielen Pflanzen eine wichtige Rolle. Auf diesem Gebiet forschen Wissenschaftler der Uni Würzburg – mit dem Fernziel, den Zuckerhaushalt landwirtschaftlicher Nutzpflanzen zu beeinflussen.


30.09.2010 Haltestelle am Hubland verlegt

Bauarbeiten am Roten Platz

Vom 4. Oktober an wird die Bushaltestelle „Universitätsgelände“ am Hubland verlegt. Wegen der Sanierungsarbeiten auf dem „Roten-Platz“ halten die Busse der Linien 10 und 114 vor beziehungsweise nach der Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage.


29.09.2010 Startsignal zum Wachstumsstopp

Manfred Schartl

Wissenschaftler am Biozentrum und vom Pharmakologischen Institut der Uni Würzburg haben bei einer Fischart ein Gen entdeckt, das die Pubertät auslöst. Menschen tragen dieses Gen auch in ihrem Erbgut. Dort wird es bisher mit der Regulation des Appetits und des Körpergewichts in Verbindung gebracht.


22.09.2010 Spitzenpreis für Nachwuchswissenschaftler

Dr. Gustavo Fernandez (Foto: privat)

Er ist Spanier und hat sich dafür entschieden, die nächsten fünf Jahre an der Uni Würzburg zu forschen. Am Institut für Organische Chemie will Gustavo Fernández intelligente Materialien entwickeln. Die Humboldt-Stiftung unterstützt ihn dabei mit ziemlich viel Geld.


22.09.2010 Fatale Ketten-Reaktion

Grafik Myc-Protein

Was passiert auf molekularer Ebene, wenn sich eine normale Körperzelle in eine Tumorzelle verwandelt? Wissenschaftler vom Biozentrum der Universität Würzburg haben jetzt ein weiteres Detail in dem komplizierten Geschehen aufklären können.


21.09.2010 Schlaganfall: Enzym tötet Nervenzellen

Querschnittsbilder Mäusehirn

Für den Tod von Nervenzellen nach einem Schlaganfall ist das Enzym NOX4 verantwortlich. Diese Entdeckung von Forschern der Universitäten Maastricht und Würzburg bietet neue Perspektiven für die Therapie mehrerer Krankheiten.


20.09.2010 Wie der Zucker in den Wein kommt

Grafik Zuckertransport in der Pflanze

Dass Pflanzen, die viel Zucker speichern, süß schmecken, ist bekannt. Neu ist hingegen, dass diese Pflanzen auch mehr Ertrag bringen und sich als deutlich resistenter gegen Kälte erweisen. Warum das so ist, haben Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Kaiserslautern jetzt genauer untersucht.


14.09.2010 Pflanzen sparen Wasser per Ionenkanal

Der Malat-aktivierte Anionenkanalstrom ähnelt in seinen elektrischen Eigenschaften (Spannungsabhängigkeit) den elektrisch erregbaren Ionenkanälen menschlicher Nervenzellen. (Abzisse:  Spannung in mV; Ordinate: Stromdichte in Picoampere/Picofarad). Im Hintergrund ist ein Blattausschnitt mit blau gefärbten Schließzellen und unten rechts ein einzelnes gefärbtes Schließzellenpaar (Stoma) vergrößert gezeigt. Die blaue Farbe (GUS) ist das Resultat eines molekularbiologischen Verfahrens, mit dem  die Autoren die Aktivität des Anionenkanal-Gens bzw. -Promoters in Schließzellen nachweisen konnten.

Einen Ionenkanal, mit dem sich Pflanzen vor dem Austrocknen schützen, haben Würzburger und Züricher Forscher entdeckt. Seine Besonderheit: Er funktioniert ähnlich wie Ionenkanäle, die bei Menschen und Tieren auftreten.