... des aktuellen Monats.
Viele Medikamente gegen Herzschwäche, Bluthochdruck und andere Krankheiten wirken, weil sie die Funktion von Rezeptoren verändern. Wissenschaftler aus Würzburg, Bonn und Mailand haben jetzt neue Wirkstoffe designt, mit denen sich Rezeptoren in bislang nicht gekannter Weise feinsteuern lassen.
Es gibt einen Zusammenhang zwischen ADHS, Schwangerschaftsdiabetes und Armut. Diesen bereits vor wenigen Monaten veröffentlichten Befund haben Mediziner aus Würzburg und Dresden jetzt bestätigt. Sie haben dafür die Daten von mehr als 13.000 Kindern und Jugendlichen ausgewertet.
Alle zwei Minuten erleidet in Deutschland ein Mensch einen Schlaganfall, doch es gibt kaum wirksame Therapien. Wissenschaftler der Universität Würzburg verfolgen jetzt einen neuen Ansatz: Die Blockade eines Blutproteins scheint die negativen Folgen von Schlaganfällen drastisch abzuschwächen.
In vielen mittelständischen Handwerksbetrieben fehlen Fach- und Führungskräfte. Oft sind auch keine Nachfolger in Sicht, wenn sich die Besitzer aus dem Geschäft zurückziehen wollen. Aus diesen Gründen gibt es ein neues Angebot für Studierende: eine Karriere im Handwerk zu besonderen Konditionen.
Viele krankheitserregende Bakterien werden zunehmend resistent gegen Antibiotika. Neue Wirkstoffe sind dringend nötig, und die Suche danach erstreckt sich auch auf die Welt der Ameisen. Dort haben Würzburger Biologen jetzt etwas Neues entdeckt.
Der Schwimmer Thomas Lurz und der ehemalige Säbelfechter Dieter Schneider haben eine Sportstiftung ins Leben gerufen. Die beiden Olympioniken wollen damit den Behindertensport an der Universität Würzburg fördern. Jetzt sind weitere Unterstützer gesucht.
Wenn der Klimawandel weiter voranschreitet, dürfte er viele Wildbienen im Hochgebirge und in kühleren Regionen der Erde gefährden – mit nicht absehbaren Folgen für den Artenreichtum dort. Das schließen Wissenschaftler vom Biozentrum aus ihrer Forschungsarbeit.
In den Herbstferien lässt sich die Uni Würzburg erkunden: Schüler können dann Studenten in Vorlesungen, Seminare und in die Mensa begleiten – und hautnah erfahren, wie der Alltag im gewünschten Studienfach aussieht. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Am 30. Oktober findet die Absolventenmesse „Study and stay in Bavaria!“ für Studierende der Universität Würzburg und der Hochschule Würzburg-Schweinfurt statt. Wer sich jetzt schon anmeldet und möglichst viele Freunde zu einer Anmeldung motiviert, kann schöne Preise gewinnen.
Die neue Ausgabe des renommierten Shanghai-Rankings rechnet die Universität Würzburg zu den 200 besten Universitäten der Welt. In dieser Liga spielen insgesamt nur vierzehn deutsche und nur drei bayerische Universitäten mit.
Eine neue Operationstechnik erspart Patienten mit Tumoren im Kopf- und Halsbereich die unangenehme Mundtrockenheit nach einer Bestrahlung. Bei der weltweit erstmals durchgeführten Methode wird vor der Bestrahlung eine Speicheldrüse in den Unterarm der Patienten und später wieder zurückverpflanzt.
Erstmals geht die höchste zivile Auszeichnung der Demokratischen Republik Kongo an einen Deutschen und seinen kongolesischen Projektpartner: Geehrt werden Gerhard Bringmann (Würzburg) und Virima Mudogo (Kinshasa) für den Aufbau eines weltweit einzigartigen Kooperationsprojekts.
Mit Halbleiter-Nanostrukturen haben Physiker einzelne Photonen elektrisch erzeugt und über einen Quantenkanal übertragen. Sie werten den Einsatz dieser Einzelphotonenquellen als weiteren Fortschritt für eine breitere Anwendung in der abhörsicheren Datenkommunikation.
Studienanfänger in Mathematik, Informatik und Physik bekommen an der Uni Würzburg noch mehr Unterstützung: Für sie stehen ab Oktober rund 20 erfahrene Studierende als „Erklär-Hiwis“ bereit. Später soll es auch spezielle Online-Übungsaufgaben zur Selbstkontrolle der Leistung geben.
Mit Senfölen wehren Brokkoli und andere Pflanzen Schädlinge ab. Zudem sollen diese Naturstoffe vorbeugend gegen Krebs wirken. Ein deutsch-dänisches Team präsentiert nun in „Nature“ neue pflanzenwissenschaftliche Erkenntnisse über Senföle – mit interessanten Perspektiven für die Agrarwirtschaft.