... des aktuellen Monats.
Das Netzwerk Nordbayern ruft für 2006 die Angehörigen der nordbayerischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Teilnahme am Hochschul-Gründer-Preis auf. Der Abgabetermin für den zunächst geforderten „Grob-Businessplan“ ist am 21. März. Bis dahin können alle Interessierten kostenfreie Workshops und Seminare besuchen.
Für ihre Aufführungen werben die Theater heute mit Plakaten und Programmheften. Früher kamen dafür so genannte Theaterzettel zum Einsatz. Mehr als 7.000 davon sind jetzt in einem Informationsportal zur Fränkischen Geschichte und Kultur im Internet abrufbar. Damit ist eine weitere Quelle zur Würzburger Stadtgeschichte kostenlos und rund um die Uhr verfügbar.
Die Mitglieder des Hochschulrates sollen die Uni Würzburg noch besser kennenlernen. Darum finden die Sitzungen dieses Gremiums auf Vorschlag von Unipräsident Axel Haase künftig an wechselnden Orten in der Hochschule statt.
Bayern soll zum 1. Juni 2006 ein neues Hochschulrecht bekommen. Das Kabinett hat in seiner Sitzung am 6. Dezember eine Hochschulreform „für mehr Autonomie und mehr eigene Gestaltungsmöglichkeiten“ der Hochschulen beschlossen, die erste Lesung der Gesetzentwürfe im Landtag fand am 13. Dezember statt. Unter anderem sollen Hochschulrat und Hochschulleitung gestärkt werden.
Der Liturgiewissenschaftler Guido Fuchs von der Uni Würzburg hat die Bräuche rund um den Heiligen Abend erforscht und dabei festgestellt, dass viele von ihnen einen christlichen Hintergrund besitzen. Allerdings geht das Wissen um die religiöse Bedeutung immer mehr verloren.
Pappeln gehören zu den schnell wachsenden Gehölzen: Sie können in nur einem Jahr ganze vier Meter höher werden. An diesen Bäumen erforschen Würzburger Wissenschaftler das Wachstum des Holzes - und haben dabei auch eine Vision, die für die Holzwirtschaft interessant ist: Möglicherweise lassen sich Pappeln so verändern, dass sie genau so schnell wachsen wie gewohnt, aber wesentlich festeres und somit wertvolleres Holz bilden.
Halbzeit an Bayerns derzeit größter staatlichen Hochbaustelle: Vor zwei Jahren wurde mit dem Aushub der Baugrube für das Zentrum der Inneren Medizin (ZIM) der Bau begonnen. Der Rohbau entsteht seit 2004 und wird 2006 abgeschlossen sein. Nach Fertigstellung des Gebäudeausbaues kann die Inbetriebnahme Ende 2008 erfolgen.
Im Rahmen eines Festkolloquiums verabschiedet das Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE) Bayern im Beisein von Wirtschaftsminister Erwin Huber seinen Gründungssprecher und seit 1991 Vorstandsvorsitzenden, Prof. Dr. Jochen Fricke. Mit der Abteilung „Funktionsmaterialien der Energietechnik“ in Würzburg hat Fricke Pionierarbeit bei der Entwicklung und Anwendung von Vakuumsuperisolationen geleistet.
Eine heiße Spur verfolgen Forscher der Uni Würzburg: Sie haben in Tumoren von Brustkrebs-Patientinnen ein bislang unbekanntes Protein gefunden. Es scheint für die Ausbreitung der Tumorzellen im Körper, die so genannte Metastasierung, wichtig zu sein. In gesundem Brustdrüsengewebe wurde es bislang nicht nachgewiesen.
Viele Krebspatienten müssen sich einer Strahlentherapie unterziehen. Dabei ist es wichtig, den Tumor möglichst genau mit einer hohen Dosis zu bestrahlen. Aber dieses Ziel ist nicht immer ideal zu verwirklichen – etwa bei Lungentumoren, denn diese bleiben durch die Atembewegungen der Patienten während der Bestrahlung nicht an Ort und Stelle.
Die Universität Würzburg soll einen dritten Studiengang im Bereich der angewandten Wissenschaften erhalten: Nach der Nanostrukturtechnik und der Technischen Informatik hat Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel am vergangenen Wochenende die „grundsätzliche Billigung“ eines Studienganges „Technologie der Funktionswerkstoffe“ bekanntgegeben.
Virima Mudogo kommt aus Afrika. Vor Jahren hat er an der Uni Würzburg Chemie studiert und hier 1988 auch seinen Doktortitel erworben – heute ist er Vizepräsident der Universität Kinshasa. Der Professor aus der Demokratischen Republik Kongo hält sich derzeit wieder in Würzburg auf. Bei einem Treffen mit Universitätspräsident Axel Haase wurde nun vereinbart, die Zusammenarbeit der zwei Hochschulen weiter auszubauen.
"Mit der Stiftung gedenkt der Stifter seiner überaus guten Beziehungen zur Alma Julia als Institution, aber auch zu ihren führenden Persönlichkeiten. Er erhoffte sich durch die finanziell solide ausgestattete Stiftung der Universität eine Hilfe zur fakultätsübergreifenden Forschung zu geben“.
Etwa fünf Millionen Deutsche haben große Schwierigkeiten, lesen und schreiben zu lernen. Von dieser so genannten Legasthenie sind häufig gleich mehrere Mitglieder einer Familie betroffen – also scheinen die Erbanlagen bei der Entwicklung der Lese-Rechtschreibschwäche eine wichtige Rolle zu spielen.
Bei etlichen Krankheiten besteht eine erhöhte Gefahr zu stürzen und sich dabei Knochen zu brechen. Erstmals gibt es nun ein Gerät, mit dem sich das Sturzrisiko ermitteln lässt. Entwickelt wurde es von Peter Schneider, der an der Uni Würzburg als Medizinprofessor tätig ist. Seine Erfindung kann nicht nur in Reha und Medizin eingesetzt werden - sie hilft auch beim Fitness-Training.