... des aktuellen Monats.
Trifft Licht auf organische Moleküle, setzt es Prozesse in Gang, die für die Wissenschaft von großem Interesse sind. Allerdings lassen sich die einzelnen Reaktionsstufen nur äußerst schwer identifizieren. Einem Team der Uni Würzburg ist das jetzt geglückt – mit Hilfe eines trickreichen Ansatzes.
Er ist ein beliebter Aquarienfisch: der Spiegelkärpfling Xiphophorus maculatus. Für Forscher ist er ein wichtiges Modell bei der Suche nach den genetischen Auslösern von Hautkrebs. Jetzt hat der Würzburger Biochemiker Manfred Schartl mit Kollegen aus den USA das Genom der Fischart entschlüsselt.
Kann eine Therapie mit Stammzellen Patienten helfen, die an einer Arthrose leiden? Das untersuchen Mediziner der Universität Würzburg. In dieser bundesweit ersten Phase-1-Studie werden sie insgesamt sechs Patienten behandeln. Die derzeitigen Ergebnisse klingen vielversprechend.
Das kam überraschend: Ordnet man Zinn-Atome auf einem Siliziumträger in einer besonderen Art und Weise an, wird das Material magnetisch. Physikern der Universität Würzburg ist dieses Experiment gelungen. Es eröffnet möglicherweise einen neuen Weg der Informationsverarbeitung.
Das Blaulicht-Pigment Cryptochrom ist ein wichtiger Taktgeber für die innere Uhr vieler Lebewesen. Jetzt haben Wissenschaftler entdeckt, dass es bei der Taufliege Drosophila auch in den Sehprozess eingreift. Die zentralen Experimente dabei liefen am Biozentrum der Universität Würzburg.
Ende 2012 hatte die Fundamental Physics Prize Foundation die Preisträger des Physics Frontiers Prize bekannt gegeben. Darunter war auch der Würzburger Experimentalphysiker Professor Laurens Molenkamp. In einer Gala in Genf wurde der Preis jetzt offiziell übergeben.
Die Masern ausrotten – dieses Ziel strebt die Weltgesundheitsorganisation an. Wenn es klappt, könnte das womöglich einem anderen Krankheitserreger Tür und Tor öffnen: dem Hundestaupevirus.
Fibromyalgie hat den Ruf einer mysteriösen Krankheit: Die Symptome sind vielfältig, die Auslöser unbekannt, die Diagnose ist schwer zu stellen. Jetzt ist Forschern am Universitätsklinikum Würzburg erstmals ein eindeutiger Nachweis gelungen: Schäden im Bereich der kleinen Nervenfasern.
Erstmals haben Wissenschaftler das komplette Erbgut von vier Bandwurm-Arten entschlüsselt. Ihre Publikation in „Nature“ zeigt neue Schwachstellen der Parasiten auf – sie scheinen unter anderem gegen gängige Krebsmedikamente empfindlich zu sein.
Seit etlichen Jahren gibt es an Gymnasien in Bayern und Baden-Württemberg spezielle Klassen für hochbegabte Schüler. Ob sie die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen, haben Wissenschaftler aus Würzburg, Trier und Erlangen untersucht. Die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache.
Ein verändertes Blutprotein erhöht bei Dialyse-Patienten das Sterblichkeitsrisiko. Das berichten Forscher aus Würzburg und Boston in „Science Translational Medicine“. Sie haben auch eine Idee, wie sich der Risikofaktor ausschalten lassen könnte.
Viele Kulturpflanzen müssen von Insekten bestäubt werden, um hohe Erträge zu bringen. Dabei spielen Wildbienen eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Das berichtet ein internationales Forschungsteam in „Science“.
Manche T-Zellen des Immunsystems sind natürliche Feinde von Krebszellen. Ihre Wirksamkeit in der Therapie hängt offenbar ganz entscheidend davon ab, wie sie auf ihren Einsatz im Organismus vorbereitet werden.
Organische Materialien sind vergleichsweise schlechte elektrische Leiter. Unter bestimmten Umständen kann sich das allerdings deutlich ändern. Wie dies in einer zweidimensionalen Schicht genau funktioniert, haben jetzt Physiker der Universität Würzburg im Experiment aufdecken können.
Photonen, die in ihrer Eigenschaften absolut identisch sind, sind ein Schlüssel für Quantennetzwerke und Quantencomputer. Einem internationalen Wissenschaftler-Team ist jetzt die Produktion solcher Photonen auf Knopfdruck gelungen. Physiker der Uni Würzburg haben den zentralen Baustein geliefert.