Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

10.05.2013 Minister Heubisch besuchte JIM

Mathematik-Masterstudentin Anna Weitzel erläutert Minister Wolfgang Heubisch und Christof Prechtl (von links) eine der Maßnahmen, die für mehr MINT-Absolventen sorgen sollen. (Foto: Robert Emmerich)

Studienanfänger in Mathematik, Informatik und Physik werden an der Uni Würzburg im JIM-Projekt umfassend betreut. Davon machte sich jetzt Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch ein Bild – bei Gesprächen mit Studierenden und Lehrenden.


08.05.2013 Stabilität fürs Erbgut

G-Quadruplexe sind knotenartige Stellen in der DNA, an denen viele Guanin (Nukleinsäure) eine Kernfunktion ausüben. Sie spielen für die Stabilität des Erbguts eine wichtige Rolle. (Grafik: Katrin Paeschke)

In Krebszellen befindet sich das Erbgut oft in einem chaotischen, instabilen Zustand. Eine Forschungsgruppe aus dem Würzburger Biozentrum beschreibt jetzt im Magazin „Nature“, welche Enzyme die DNA stabilisieren können.


07.05.2013 Spitzenwerte für Psychologie

Logo des CHE

Das neueste Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist da. Darin erreicht das Institut für Psychologie erneut Spitzenwerte.


02.05.2013 Die molekulare Basis des Lernens

Motoneuron einer Fliegenlarve. Blau kennzeichnet das Motorneuron, grün das präsynaptische Schlüsselmolekül Bruchpilot und Magenta die Glutamatrezeptorfelder. (Foto: AG Kittel)

Bei Lernprozessen bilden Nervenzellen im Gehirn neue Verknüpfungen und stärken oder schwächen bereits bestehende Verbindungen. Was dabei auf molekularer Ebene geschieht, ist noch weitgehend unklar. Jetzt haben Würzburger Forscher grundlegende Details aufgeklärt.


30.04.2013 Nanodomänen sichtbar gemacht

Nanodomänen in der Membran der genetischen Modellpflanze Arabidopsis thaliana, hier sichtbar gemacht mit hochauflösender Mikroskopie. Die Domänen erscheinen als scharf abgegrenzte Bereiche (rot, links). In ihnen läuft unter anderem der ABA Signalweg ab, über den Pflanzen Trockenstress wahrnehmen und Gegenmaßnahmen ergreifen. (Bild: Ines Kreuzer)

Bei Trockenheit kommt es in bestimmten Arealen der pflanzlichen Zellmembran zu deutlichen Veränderungen. Erstmals haben Wissenschaftler diese Areale – Nanodomänen genannt – unter dem Mikroskop sichtbar gemacht und ihre Veränderung analysiert.


26.04.2013 Preise für gute Lehre

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (Mitte) mit den Würzburger Preisträgern Wolfgang Lenhard und Sandra Ellena. (Foto: Peter Hemza)

Mit je 5.000 Euro sind die Preise dotiert, die der bayerische Wissenschaftsminister für besonders gute Leistungen in der Lehre vergibt. Zwei davon gehen an die Uni Würzburg.


25.04.2013 Wissenschaftsrat zu Gast

Universitätspräsident Alfred Forchel bei seiner Ansprache im Weinkeller der Residenz. (Foto: Josef Wilhelm)

Seit Mittwoch tagt der Wissenschaftsrat in Würzburg. Auf Einladung der Universität traf man sich bei einem Empfang im historischen Weinkeller der Residenz.


25.04.2013 Wenn der Reparaturdienst versagt

Wissenschaftler der Uni Würzburg haben eine Mutation entdeckt, die bei den Betroffenen die Fanconi-Anämie auslöst. Das Gen steuert normalerweise spezielle DNA-Reparaturmechanismen. (Foto: Gerd Altmann / pixelio.de)

Normalerweise können Zellen Schäden am Erbgut selbst reparieren. Wenn aber Gene, die solche Reparaturmechanismen steuern, beschädigt sind, führt dies in der Regel zu schweren Erkrankungen. Mutationen eines unerwarteten Gens haben Würzburger Wissenschaftler jetzt im Fall der Fanconi-Anämie entdeckt.


25.04.2013 Neues Ranking: Würzburg ist top

In der Forschung steht die Universität Würzburg in einem weltweiten Vergleich hervorragend da. Das bestätigt ihr das Leiden Ranking 2013. (Foto: Gunnar Bartsch)

In Wissenschaft und Forschung ist die Universität Würzburg führend in Deutschland und in Europa. Auch im weltweiten Vergleich ist sie eine der besten deutschen Universitäten. Das bescheinigt ihr die soeben veröffentlichte Ausgabe des Leiden-Rankings 2013.


25.04.2013 Hohe Überlebensraten nach Reaktorunfall

13jähriger Junge mit einem Schilddrüsenkarzinom, das Metastasen in der Lunge gebildet hat. Das Bild links zeigt die Situation vor der Therapie. Nach vier Radioiod-Behandlungen waren die Metastasen verschwunden (rechts). Die Ganzkörperszintigramme wurden am Universitätsklinikum Würzburg aufgenommen.

Zum 27. Jahrestag des Atomunfalls von Tschernobyl legen Mediziner aus Würzburg und Minsk eine neue Langzeitstudie vor. Ihr zufolge haben fast alle Kinder und Jugendlichen, die nach dem Unfall an Schilddrüsenkrebs erkrankt sind, bis heute überlebt.


17.04.2013 Wie das Leben an Land kam

Wissenschaftler haben das Genom des Quastenflossers entschlüsselt. In "Nature" ist diese Arbeit Titelthema. (Grafik: Nature)

Der Quastenflosser ist unter vielen Aspekten interessant: Bis 1938 galt der Fisch als ausgestorben. Er hat sich in den vergangenen 300 Millionen Jahre nur wenig verändert. Und er gilt als Vorläufer der ersten Landlebewesen. Jetzt haben Wissenschaftler sein Genom entschlüsselt.


17.04.2013 RNA gegen giftige Zucker

Aus Zuckerwürfeln gelegter Schriftzug RNA, der sich auf einer Seite in Flüssigkeit auflöst. Bild: Manja Herrmann

Forscher aus Würzburg beschreiben im Fachblatt "Cell" eine neue Form der Genaktivierung. Sie zeigen auch, wie Salmonellen damit ihre Vergiftung durch zu viel Zucker verhindern. Die neuen Erkenntnisse könnten für die Biotechnologie spannend sein.


12.04.2013 1000. Beratung im Career Service

Nach dem 1000. Beratungsgespräch: Krischan Brandl vom Career Service mit Studentin Verena Pecher. (Foto: Career Service)

Im Career Service der Uni wurde am Donnerstag das tausendste Beratungsgespräch geführt: Studentin Verena Pecher bekam unter anderem hilfreiches Feedback zu ihren Bewerbungsunterlagen und Infos über Vorstellungsgespräche.


08.04.2013 Wie Pflanzen trockene Luft wahrnehmen

Elektronenmikroskopische Aufnahmen von Blattoberflächen der Arabidopsis thaliana. Bei hoher Luftfeuchte (80% rh) sind die Stomata deutlich weiter geöffnet als bei 20%. (Bild: Peter Ache)

Ist die Umgebungsluft sehr trocken, müssen sich Pflanzen gegen zu hohen Wasserverlust schützen. Dazu schließen sie spezielle Poren in ihren Blättern. Wie die Pflanze Veränderungen der Luftfeuchtigkeit wahrnimmt und in ein Signal übersetzt, haben Forscher der Uni Würzburg erforscht.


05.04.2013 Frankreichs Premierminister zu Besuch

Jean-Marc Ayrault beim Eintrag in das Gästebuch der Uni Würzburg.

Im Wintersemester 1969/70 war Jean-Marc Ayrault als Austauschstudent zu Gast an der Universität Würzburg. Jetzt hat der französische Premierminister „seiner“ ehemaligen Uni einen Besuch abgestattet. Die Universität hat ihm dabei die Ehrenbürgerwürde verliehen.