Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

08.03.2013 Gute Noten für Hochbegabtenklassen

(Grafik: Gerd Altmann / pixelio.de)

Seit etlichen Jahren gibt es an Gymnasien in Bayern und Baden-Württemberg spezielle Klassen für hochbegabte Schüler. Ob sie die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen, haben Wissenschaftler aus Würzburg, Trier und Erlangen untersucht. Die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache.


07.03.2013 Dialyse: Blutprotein als Risikofaktor

Christiane Drechsler und Professor Christoph Wanner vom Universitätsklinikum Würzburg haben neue Erkenntnisse zur Behandlung von Dialyse-Patienten gewonnen. (Foto: Robert Emmerich)

Ein verändertes Blutprotein erhöht bei Dialyse-Patienten das Sterblichkeitsrisiko. Das berichten Forscher aus Würzburg und Boston in „Science Translational Medicine“. Sie haben auch eine Idee, wie sich der Risikofaktor ausschalten lassen könnte.


01.03.2013 Wildbienen sichern gute Ernten

Eine Wildbiene besucht die Blüten eines Apfelbaums. (Foto Saul Cunningham)

Viele Kulturpflanzen müssen von Insekten bestäubt werden, um hohe Erträge zu bringen. Dabei spielen Wildbienen eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Das berichtet ein internationales Forschungsteam in „Science“.


28.02.2013 Neues zur Immuntherapie

T-Lymphozyten sind Zellen des Immunsystems, die Krebszellen zerstören können. Ihre Aktivität spiegelt sich in der Grafik wider, die im rechten Teil den vermehrten Tod der Tumorzellen anzeigt. (Bild Matthias Wölfl)

Manche T-Zellen des Immunsystems sind natürliche Feinde von Krebszellen. Ihre Wirksamkeit in der Therapie hängt offenbar ganz entscheidend davon ab, wie sie auf ihren Einsatz im Organismus vorbereitet werden.


26.02.2013 Kommunikation auf Umwegen

Trägt man eine einzige Moleküllage organischer Moleküle auf ein metallisches Trägermaterial auf, erhöht sich die Leitfähigkeit des organischen Materials deutlich – haben Physiker der Uni Würzburg jetzt entdeckt. (Grafik Peter Puschnig, Michael Wießner)

Organische Materialien sind vergleichsweise schlechte elektrische Leiter. Unter bestimmten Umständen kann sich das allerdings deutlich ändern. Wie dies in einer zweidimensionalen Schicht genau funktioniert, haben jetzt Physiker der Universität Würzburg im Experiment aufdecken können.


21.02.2013 Photonen im Paartanz

Durch resonante Anregung senden Halbleiterquantenpunkte auf Knopfdruck ununterscheidbare Photonen aus. (Grafik: Lehrstuhl für Technische Physik)

Photonen, die in ihrer Eigenschaften absolut identisch sind, sind ein Schlüssel für Quantennetzwerke und Quantencomputer. Einem internationalen Wissenschaftler-Team ist jetzt die Produktion solcher Photonen auf Knopfdruck gelungen. Physiker der Uni Würzburg haben den zentralen Baustein geliefert.


14.02.2013 Mit Kindern über Natur philosophieren

Gruppe von Kindern im Botanischen Garten der Uni Würzburg. (Foto Lehr-Lern-Garten / Christina Specht)

Kinder stellen oft originelle Fragen. Wer darauf eingeht und die Kleinen zum Nach- und Weiterdenken anregt, ist schon mittendrin: im Philosophieren mit Kindern. Ein solches Projekt bietet die Uni Würzburg jetzt erstmals an; die Anmeldung ist bis 24. Februar möglich.


08.02.2013 Pfiffige Geschäftsideen umgesetzt

Der erste Preis im 5-Euro-Wettbewerb ging an das Team von „Vote your Movie“: Fabian Herrmann, Thomas Maciejewski, Maximilian Neff und Markus Pollmann, hier mit ihrem Wirtschaftspaten Constantin Carl und (rechts) Unikanzler Uwe Klug. (Foto Robert Emmerich)

Sie haben eine Reise-Shisha entwickelt, aus Schallplatten Deko-Objekte geformt oder ein Buch mit Texten junger Würzburger Autoren konzipiert: Beim 5-Euro-Business-Wettbewerb waren kreative Studierende am Werk.


06.02.2013 Wie Bienen riechen

Das Geruchssystem der Honigbiene. In grün und lila markiert sind die beiden olfaktorischen Bahnen, die vom Antennenlobus in höhere Strukturen führen. Über sie verarbeitet die Biene Geruchsinformationen parallel. (Grafik Martin Brill und Wolfgang Rößler)

Gerüche spielen im Leben von Honigbienen eine enorm große Rolle. Dementsprechend gut muss ihr Nervensystem die entsprechenden Informationen verarbeiten können. Tatsächlich sind die Tiere in der Lage, die Daten parallel zu verarbeiten, wie Forscher vom Biozentrum jetzt erstmals nachweisen konnten.


24.01.2013 Gelenkknorpelschäden: Hilfe aus dem Drucker

Ein mehrschichtiges Implantat: So könnte der Knorpelersatz aussehen, den die Wissenschaftler des Forschungsverbunds HydroZONES entwickeln wollen.  (Grafik HydroZONES)

Knorpeldefekte heilen: Das ist das Ziel eines neuen internationalen Forschungsverbunds. Implantate, die ähnlich wie das natürliche Gewebe aufgebaut sind, sollen Schäden im Gelenk dauerhaft reparieren. Die EU finanziert das Projekt mit fast zehn Millionen Euro; koordiniert wird es von Würzburg aus.


22.01.2013 Optogenetik-Pioniere ausgezeichnet

Georg Nagel, mehrfach ausgezeichneter Forscher und Pionier auf dem Gebiet der Optogenetik. (Foto: Christian Wiese)

Erneut hat der Würzburger Pflanzenphysiologe Professor Georg Nagel eine hohe Auszeichnung erhalten: den Louis-Jeantet-Preis für Medizin. Nagel teilt sich den mit 700.000 Schweizer Franken dotierten Preis mit dem Berliner Biophysiker Peter Hegemann.


17.01.2013 Zerstörerische Umarmung

Damit das Spleißosom arbeiten kann, muss zuvor in der dargestellten ringförmigen Funktionseinheit das Assembly-Chaperon (grau) entfernt werden. Diese Aufgabe übernimmt der SMN-complex (lila und braun).  (Grafik: Clemens Grimm)

Proteine, die ihre Partner umklammern und mit thermischen Bewegungen eine Sollbruchstelle induzieren: Damit Zellen ihren Aufgaben nachgehen können, haben sie im Laufe der Evolution viele Tricks entwickelt. Forscher der Uni Würzburg haben jetzt erstaunliche Details eines solchen Vorgangs aufgeklärt.


09.01.2013 Tuberkulose: Wirkstoffe im MycPermCheck

Mycobacterium-tuberculosis-Bakterien in einer gefärbten elektronenmikroskopischen Aufnahme. Quelle: Public Health Image Library / Janice Haney Carr

Weltweit sterben jedes Jahr rund zwei Millionen Menschen an der Tuberkulose. Neue Medikamente sind dringend nötig, und die Suche danach dürfte künftig einfacher werden – dank des neuen Modells MycPermCheck, das an der Uni Würzburg entwickelt wurde.


02.01.2013 Besser als Diamant

Eine Kombination aus Licht- und Radiowellen kann benutzt werden, um Information in Silizium-Fehlstellen zu speichern und auszulesen. Grafik: Georgy Astakhov

Physiker der Universität Würzburg haben Siliziumkarbid-Kristalle so verändert, dass sie neue, überraschende Eigenschaften zeigen. Das macht sie interessant für den Bau leistungsfähiger Computer oder für die Datenübertragung.


23.12.2012 Dem Immunsystem auf der Spur

Histologische Färbung von NFATc1 (rot) und der Zellkerne (grün) von Fibroblasten-Zellen, die in einer Petrischale gehalten werden. Die Zugabe von Interleukin-7 bewirkt den Kerntransport von NFATc1. Dies ist aus der Gelbfärbung des Zellkerns zu sehen, die durch die Überlagerung von Grün und Rot zustande kommt. (Foto: Amiya K. Patra)

Immunzellen durchlaufen in ihrer Entwicklung vielschichtige Prozesse. Treten dabei Fehler auf, kann dies fatale Konsequenzen für die Betroffenen haben. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt neue Details in dem Geschehen entschlüsselt. Sie könnten ein Angriffspunkt für neue Therapien sein.