... des aktuellen Monats.
Seit etlichen Jahren gibt es an Gymnasien in Bayern und Baden-Württemberg spezielle Klassen für hochbegabte Schüler. Ob sie die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen, haben Wissenschaftler aus Würzburg, Trier und Erlangen untersucht. Die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache.
Ein verändertes Blutprotein erhöht bei Dialyse-Patienten das Sterblichkeitsrisiko. Das berichten Forscher aus Würzburg und Boston in „Science Translational Medicine“. Sie haben auch eine Idee, wie sich der Risikofaktor ausschalten lassen könnte.
Viele Kulturpflanzen müssen von Insekten bestäubt werden, um hohe Erträge zu bringen. Dabei spielen Wildbienen eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Das berichtet ein internationales Forschungsteam in „Science“.
Manche T-Zellen des Immunsystems sind natürliche Feinde von Krebszellen. Ihre Wirksamkeit in der Therapie hängt offenbar ganz entscheidend davon ab, wie sie auf ihren Einsatz im Organismus vorbereitet werden.
Organische Materialien sind vergleichsweise schlechte elektrische Leiter. Unter bestimmten Umständen kann sich das allerdings deutlich ändern. Wie dies in einer zweidimensionalen Schicht genau funktioniert, haben jetzt Physiker der Universität Würzburg im Experiment aufdecken können.
Photonen, die in ihrer Eigenschaften absolut identisch sind, sind ein Schlüssel für Quantennetzwerke und Quantencomputer. Einem internationalen Wissenschaftler-Team ist jetzt die Produktion solcher Photonen auf Knopfdruck gelungen. Physiker der Uni Würzburg haben den zentralen Baustein geliefert.
Kinder stellen oft originelle Fragen. Wer darauf eingeht und die Kleinen zum Nach- und Weiterdenken anregt, ist schon mittendrin: im Philosophieren mit Kindern. Ein solches Projekt bietet die Uni Würzburg jetzt erstmals an; die Anmeldung ist bis 24. Februar möglich.
Sie haben eine Reise-Shisha entwickelt, aus Schallplatten Deko-Objekte geformt oder ein Buch mit Texten junger Würzburger Autoren konzipiert: Beim 5-Euro-Business-Wettbewerb waren kreative Studierende am Werk.
Gerüche spielen im Leben von Honigbienen eine enorm große Rolle. Dementsprechend gut muss ihr Nervensystem die entsprechenden Informationen verarbeiten können. Tatsächlich sind die Tiere in der Lage, die Daten parallel zu verarbeiten, wie Forscher vom Biozentrum jetzt erstmals nachweisen konnten.
Knorpeldefekte heilen: Das ist das Ziel eines neuen internationalen Forschungsverbunds. Implantate, die ähnlich wie das natürliche Gewebe aufgebaut sind, sollen Schäden im Gelenk dauerhaft reparieren. Die EU finanziert das Projekt mit fast zehn Millionen Euro; koordiniert wird es von Würzburg aus.
Erneut hat der Würzburger Pflanzenphysiologe Professor Georg Nagel eine hohe Auszeichnung erhalten: den Louis-Jeantet-Preis für Medizin. Nagel teilt sich den mit 700.000 Schweizer Franken dotierten Preis mit dem Berliner Biophysiker Peter Hegemann.
Proteine, die ihre Partner umklammern und mit thermischen Bewegungen eine Sollbruchstelle induzieren: Damit Zellen ihren Aufgaben nachgehen können, haben sie im Laufe der Evolution viele Tricks entwickelt. Forscher der Uni Würzburg haben jetzt erstaunliche Details eines solchen Vorgangs aufgeklärt.
Weltweit sterben jedes Jahr rund zwei Millionen Menschen an der Tuberkulose. Neue Medikamente sind dringend nötig, und die Suche danach dürfte künftig einfacher werden – dank des neuen Modells MycPermCheck, das an der Uni Würzburg entwickelt wurde.
Physiker der Universität Würzburg haben Siliziumkarbid-Kristalle so verändert, dass sie neue, überraschende Eigenschaften zeigen. Das macht sie interessant für den Bau leistungsfähiger Computer oder für die Datenübertragung.
Immunzellen durchlaufen in ihrer Entwicklung vielschichtige Prozesse. Treten dabei Fehler auf, kann dies fatale Konsequenzen für die Betroffenen haben. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt neue Details in dem Geschehen entschlüsselt. Sie könnten ein Angriffspunkt für neue Therapien sein.