Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

27.01.2011 Fledermäuse füttern Pflanzen

Eine Kleine Wollfledermaus in ihrem Schlafquartier, einer Kanne der Kannenpflanze Nepenthes rafflesiana. Foto: Michael Schöner

Eine ungewöhnliche Partnerschaft beschreiben Würzburger Zoologen im Fachblatt „Biology Letters“: Tropische Fledermäuse haben sich mit fleischfressenden Kannenpflanzen zusammengetan – zum beiderseitigen Nutzen.


21.01.2011 Spitzenpreise für Chemie und Physik

Die Professoren Laurens Molenkamp (links) und Holger Braunschweig von der Uni Würzburg erhalten jeweils einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten Forschungspreis vom Europäischen Forschungsrat. Fotos: Physikalisches Institut / Robert Emmerich

Große Freude in den Labors des Chemikers Holger Braunschweig und des Physikers Laurens Molenkamp: Der Europäische Forschungsrat hat den beiden Professoren der Uni Würzburg jeweils 2,5 Millionen Euro für ihre Forschung bewilligt.


17.01.2011 Botanik: Lehr-Lern-Garten am Start

Viele Pflanzen liefern Farbstoffe für Käse, Butter und Co. Schülergruppen versetzt das immer wieder in Erstaunen – hier beim Betrachten und Befühlen von Annato, den Samen des Orleans-Strauchs (Bixa orellana). Diese liefern ein Carotinoid, das blassen Käse orange färbt. Foto: Dominik Katterfeldt

Wie gestaltet man einen spannenden Unterricht? Wie bringt man Fachwissen an Schüler? Wie kann man außerschulische Lernorte nutzen? Für solche Fragen ist der neue Lehr-Lern-Garten der Uni Würzburg zuständig. Lehramtsstudierende können dort praxisnah mit Schülern arbeiten.


13.01.2011 An die Grenzen gegangen

Marc Häming

Elektronik auf der Basis von Kunststoffen kommt im Alltag immer häufiger zum Einsatz. Die grundlegenden Prozesse dahinter sind bisher jedoch nur teilweise verstanden. Physikern der Uni Würzburg ist jetzt ein wichtiger Schritt zum Verständnis der komplexen Eigenschaften dieser Bauelemente gelungen.


21.12.2010 Nano-Antennen in höchster Präzision

Glatte Flächen, scharfe Kanten: Künstlerische Darstellung eines einkristallinen Goldplättchens, aus dem mit einem fein gebündelten Ionenstrahl verschiedene Nanostrukturen herausmodelliert wurden. Würzburger Physiker haben auf diese Weise optische Nano-Antennen in bislang nicht gekannter Präzision realisiert. Sie sind als paarweise angeordnete Quader zu erkennen. Eine der Antennen wird im Vordergrund mit weißem Licht angeregt und leuchtet in der Farbe ihrer Resonanzwellenlänge auf. Deutlich grobkörniger ist links die aufgedampfte Goldschicht. Dieses Ausgangsmaterial ergab bislang Nano-Antennen, die zehn Mal weniger effizient sind. Bild: Thorsten Feichtner

Winzige Antennen aus Metall, die das Sonnenlicht einfangen, könnten in der Zukunft die Stromerzeugung mittels Photovoltaik noch effizienter machen. Physiker der Universität Würzburg haben nun aus Gold solche Antennen hergestellt – in bislang nicht gekannter Präzision.


17.12.2010 Talente an der Universität fördern

Ein neues bundesweites Stipendienprogramm („Deutschland-Stipendium“) soll begabte und gesellschaftlich engagierte Studierende fördern. Die Universität Würzburg unterstützt dieses Programm, für dessen Umsetzung sie auf Spenden angewiesen ist.


13.12.2010 Eine Matrix für Gewebe

Fibroblasten

Dreidimensionale Gerüste, auf denen Zellen sich ansiedeln und zu Geweben oder Organen heranwachsen können, sind in der regenerativen Medizin begehrt. Materialwissenschaftler der Universität Würzburg haben dafür erfolgreich neue Fasern mit ganz besonderen Eigenschaften entwickelt.


03.12.2010 In Ordnung

Schematische Darstellung Wirbel-Antiwirbel-Paare

Vor rund 40 Jahren haben Wissenschaftler die Bedeutung seiner Existenz erkannt. Jetzt haben Physiker zum ersten Mal ein sogenanntes „Wirbel-Antiwirbel-Paar“ experimentell nachgewiesen. Das Material dafür haben die Nano-Experten der Universität Würzburg geliefert.


29.11.2010 Forum über Fächergrenzen hinweg

Der Vorstand der GSLES

Erste Pläne zur Graduate School Law, Economics and Society (GSLES) gab es bereits vor drei Jahren. In der vergangenen Woche wurde die Graduiertenschule nun feierlich aus der Taufe gehoben. Doktoranden aus drei Fakultäten der Universität Würzburg werden dort während ihrer Promotion betreut.


25.11.2010 Weniger Blutfette sind auch für Nierenkranke gut

Logo der Sharp-Studie

Gute Nachricht für Nierenpatienten: Eine medikamentöse Senkung der Blutfettwerte verringert auch bei ihnen das Risiko für lebensgefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das hat eine klinische Studie an fast 10.000 Patienten ergeben.


22.11.2010 Hochschulpolitiker besuchten die Uni

Bernd Sibler (CSU), Vorsitzender des Landtagsausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur, und Würzburgs Universitätspräsident Alfred Forchel bei der Pressekonferenz in der Universitätsbibliothek. Foto: Robert Emmerich

Den Hochschulen hat die bayerische Staatsregierung das Geld gekürzt. Wie geht es weiter mit der Finanzierung von Bildung und Wissenschaft?


17.11.2010 Protestmarsch gegen geplante Kürzungen

Uni-Vizepräsident Wolfgang Riedel (dritter von rechts) lief an der Spitze des Demonstrationszuges mit.

An die 3.000 Studierende und Mitarbeiter der Würzburger Hochschulen haben am Mittwoch gegen die geplanten Sparmaßnahmen der bayerischen Staatsregierung protestiert. Kämpferisch war die Rede von Uni-Vizepräsident Wolfgang Riedel.


11.11.2010 Kleine RNA als Baukasten

Zwei Salmonellen: Das obere Bakterium ist unversehrt, das untere wurde mit antimikrobiellen Peptiden behandelt. Seine Außenhülle zerfällt, Material aus dem Zellinneren läuft in die Umgebung. Fotos: Institut für Molekulare Infektionsbiologie

Stress gibt es auch bei krank machenden Bakterien – etwa wenn sie vom Immunsystem ihres Wirtes attackiert werden. Wie Salmonellen auf eine solche Belastung reagieren, beschreiben Würzburger Infektionsbiologen in der Zeitschrift PNAS.


03.11.2010 Offener Brief an Ministerpräsident Seehofer

Demonstrationszug: Gegen Kürzungen im Bildungsbereich protestierten am 23. Oktober 2010 in Würzburg Studierende, Mitglieder der Hochschulleitung, Professoren, Dekane und zahlreiche Mitarbeiter der Uni. Foto: Robert Emmerich

Der Hochschulbereich solle von den Sparbeschlüssen der Staatsregierung verschont bleiben. Das fordern die Dekane der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der bayerischen Hochschulen. In einem Offenen Brief wenden sie sich an Ministerpräsident Horst Seehofer.


28.10.2010 Etappensieg mit Antikörpern

Staphylococcus aureus-Bakterien

Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, stellen vor allem für kranke und geschwächte Menschen eine Bedrohung dar. Bei der Suche nach neuen Medikamenten haben Wissenschaftler der Universität Würzburg einen ersten Erfolg erzielt.