... des aktuellen Monats.
Wer Jura an der Uni Würzburg studiert, kann hier auch Vorlesungen bei renommierten Berufspraktikern besuchen. Dazu zählen unter anderem Richter vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe. „Damit steht unsere Juristische Fakultät in Sachen Praxisnähe bundesweit bestens da“, freut sich Dekan Eric Hilgendorf.
Mit Unterstützung des Ergon-Verlags hat die Universität Würzburg in diesem Jahr zum ersten Mal den Bildungsforschungspreis vergeben. Ausgezeichnet wurde damit eine herausragende Promotion aus einem Lehramtsstudiengang. Preisträgerin ist die angehende Realschullehrerin Theresa Summer.
An der Schnittstelle zwischen Chemie und Physik untersucht Patrick Nürnberger mit Laserblitzen chemische Reaktionen in unvorstellbar kurzen Zeiträumen. Den Aufbau seiner eigenen Nachwuchsgruppe finanziert die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit 1,2 Millionen Euro.
Wie gut vertragen Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung? Diese Frage haben Wissenschaftler der Universität Würzburg zum ersten Mal unter kontrollierten Bedingungen im Feld und im Labor untersucht. Ein erstes Ergebnis liegt jetzt vor.
Winzige Bauelemente, die einzelne Lichtteilchen abgeben können, sind für verschiedene technische Neuerungen wichtig. Bei der Herstellung solcher Strukturen ist Physikern von den Universitäten Würzburg, Stuttgart und Ulm ein entscheidender Fortschritt gelungen.
Was muss passieren, damit Stammzellen sich zu reifen Zellen differenzieren? Diese Frage beschäftigt Forscher weltweit. Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg haben jetzt wichtige Details des komplexen Geschehens aufgeklärt. Sie sind dabei auf eine neuartige Form der Genregulation gestoßen.
Zuletzt hat Viktoria Däschlein-Gessner in Kalifornien geforscht. Dann hat sie sich für die Universität Würzburg entschieden. Mit einem Emmy-Noether-Stipendium ausgestattet, baut sie am Institut für Anorganische Chemie ihre eigene Nachwuchsgruppe auf und sucht nach neuen interessanten Substanzen.
In Europa gilt die Pest als besiegt. Doch in anderen Teilen der Welt taucht sie immer wieder auf – in Madagaskar, im Kongo, in Peru. Weil die Erreger gegen gängige Antibiotika resistent werden, müssen dringend neue Wirkstoffe entwickelt werden. Dabei ist jetzt ein Fortschritt gelungen.
Für junge Spitzenforscher aus dem Ausland ist die Universität Würzburg sehr attraktiv: Gleich zwei von bayernweit vier neuen Nachwuchsgruppen für Biosystemforschung sollen in der Würzburger Infektionsbiologie angesiedelt werden. Der Freistaat fördert jede Gruppe mit 1,5 Millionen Euro.
Der Leiter des Referats „Planung und Qualitätsmanagement“ in der Zentralverwaltung der Universität Würzburg, Prof. Dr. Horst Pfrang, ist am 28. Dezember 2011 nach kurzer Krankheit im Alter von nur 56 Jahren gestorben.
Immuntherapien effizienter entwickeln und schneller zur Anwendung bringen: Dieses gemeinsame Ziel verfolgen die Universitäten Würzburg, Regensburg und Erlangen-Nürnberg in der neu gegründeten „Forschungsallianz Immunmedizin“.
Jungen Menschen im Kongo eine Perspektive geben, die Universitäten des Landes wieder auf den Standard bringen, den sie einmal hatten: Das sind die Ziele einer Hilfsaktion, welche die Universität Würzburg zusammen mit dem Förderverein Uni Kinshasa initiiert hat.
Sprechen die gängigen Medikamente bei HIV-Infizierten in Afrika sehr viel häufiger nicht mehr an als bislang angenommen? Dieses Ergebnis legt zumindest eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern aus Würzburg, Tansania und Südafrika nahe. Die Auswirkungen dieses Befunds wären gewaltig.
Zwei weitere Doktorarbeiten aus dem Institut für Geschichte der Medizin stehen unter Plagiatsverdacht. Die Universität und die Medizinische Fakultät leiten darum auch in diesen Fällen Prüfverfahren zur Aberkennung der Doktortitel ein – wie schon bei zwei anderen Dissertationen.
In der Diskussion um Inklusion geht es verstärkt auch um die Frage, inwieweit Schüler mit geistiger Behinderung an Regelschulen unterrichtet werden können. Aber was sind das eigentlich für Schüler? Eine neue Studie liefert dazu erstmals repräsentative Daten.