Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

25.02.2014 Mutation entfesselt einen Kortison-Sturm

Einer internationalen Forschergruppe ist es auf Initiative von Würzburger und Münchner Hormonforscher erstmals gelungen, Mutationen in einem Gen der Nebenniere als häufige Ursache für eine krankhaft gesteigerte Cortisolausschüttung auszumachen.


19.02.2014 Namensregeln fürs Insektengehirn

Per Navi durchs Oberstübchen: Das Fliegenhirn gliedert sich in zahllose Abschnitte, die hier in verschiedenen Farben dargestellt sind. (Abbildung aus Kei Ito, Kazunori Shinomiya & al., Neuron 2014)

Ein internationales Biologenteam schlägt in der Zeitschrift „Neuron“ erstmals einheitliche Namen für die unterschiedlichen Regionen des Insektengehirns vor. Damit soll eine gemeinsame Basis für neurowissenschaftliche Forschungsprojekte entstehen.


12.02.2014 Gerechte Noten gibt es nicht

Johannes Jung lehrt und forscht am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik. (Foto: Gunnar Bartsch)

Zeugnistag – für den einen Grund zur Freude, für den anderen ein Schreckenstag. Der Würzburger Bildungsforscher Johannes Jung kennt die Vor- und Nachteile des schulischen Bewertungssystems. Er fordert: Nehmt den Noten die Bedeutung.


12.02.2014 Pilzinfektion: In den Genen liegt das Risiko

Die rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt mit 4000-facher Vergrößerung in der Mitte eine menschliche Immunzelle. Grün eingefärbt zu sehen ist ein Aspergillus-Keimling. (Foto: AG Löffler)

Infektionen mit Schimmelpilzen sind eine gefürchtete Komplikation bei Patienten mit stark geschwächtem Immunsystem. Ein international zusammengesetztes Team hat jetzt gezeigt, dass Veränderungen im Erbgut das Risiko für solch eine Infektion erhöhen. Daran beteiligt waren auch Würzburger Forscher.


11.02.2014 Wer haftet für das autonome Auto?

Nach heute gültigem Recht sind autonome Fahrzeuge im Straßenverkehr nicht zugelassen. Also muss das Recht der Technik angepasst werden. Daran arbeiten Würzburger Juristen. (Foto: Peter Martens / pixelio.de)

Autos, die alleine einparken, die Spur halten, ganz ohne Eingreifen eines Menschen fahren: Daran arbeitet ein neuer europaweiter Forschungsverbund. Welche rechtlichen Konsequenzen sich daraus ergeben, untersucht die Forschungsstelle RobotRecht unter ihrem Leiter, dem Juristen Eric Hilgendorf.


06.02.2014 Bayernweite Afrika-Initiative gestartet

Gruppenfoto von Hochschulpräsidenten und Professoren aus Bayreuth, Würzburg, Ingolstadt und Neu-Ulm mit Bayerns Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle. (Foto: Universität Bayreuth)

Viele bayerische Hochschulen forschen in Afrika und kooperieren dort mit afrikanischen Partnern. In einem neuen Netzwerk wollen sie ihre Aktivitäten jetzt bündeln, ausbauen, vernetzen und in der Öffentlichkeit bekannt machen. Feierlich gegründet wurde das Netzwerk in Bayreuth.


05.02.2014 Von Würzburg in die Welt

Georg Döller

Nicht möglichst viele Praktika absolvieren, sondern nur ein paar. Diese aber gezielt in den Medien und Redaktionen, in denen sie später gerne arbeiten möchten: Das empfiehlt der ZDF-Journalist und Uni-Alumnus Georg Döller allen Studierenden, die davon träumen, in den Medien zu arbeiten.


05.02.2014 Kaffee: Bessere Ernte dank Bio-Vielfalt

Ein feines Netz hält Bestäuber von Kaffeeblüten fern. Für die Qualität des Kaffees ist das eher abträglich. (Foto: Alice Claßen)

Bienen, Vögel und Fledermäuse tragen deutlich dazu bei, dass die Kaffee-Bauern rund um den Kilimandscharo höhere Erträge erzielen – ein Beispiel dafür, wie sich biologische Vielfalt auszahlen kann.


05.02.2014 Pioneers from India

Reception for the guests from India.  Persons shown in the photo: Upper row (from left): Alfred Forchel, Jürgen Kreft, Stefan Juranek and Andre Jäger. In front of them (standing): Pritha Ghosh, Subham Pandey and Sudarshan Kumar Kenettinkara. Lower row:  Christian Klingenberg, Ajay Kumar Kolo, Ngaimuanching, Vijaya Sree Dondappagari and Stephan Schröder-Köhne.  (Photo: Gunnar Bartsch)

They did not get a culture shock; the only thing giving them a hard time is the weather. Six Indian scholarship holders are currently on a two-month visit to the University of Würzburg. They are the first Indian students to undertake the journey to the West under the "New Passage to India" program.


02.02.2014 Spurensuche im Flunder-Erbgut

Nicht X und Y, sondern W und Z heißen die Geschlechtschromosomen bei der chinesischen Flunder. Obwohl das W-Chromosom zwei Drittel seiner genetischen Information verloren hat, ist es größer als das Z-Chromosom. Verantwortlich dafür sind jede Menge „Müll“ – Wissenschaftler sprechen von Transposons und Pseudo-Genen. (Foto: Manfred Schartl/Songlin Chen)

Was hat die chinesische Flunder mit einem Vogel gemeinsam? Beide haben im Laufe der Evolution den gleichen Mechanismus der Geschlechtsbestimmung entwickelt – und das völlig unabhängig voneinander. Das hat ein internationales Team von Wissenschaftlern mit Würzburger Beteiligung jetzt entdeckt.


29.01.2014 Neu entdeckte Bakterien als potenzielle Arzneiquelle

Der Meeresschwamm Theonella swinhoei, der bei Japan vorkommt, erinnert an einen glatten Stein mit Öffnungen an der Oberseite. (Foto: Junichi Tanaka, University of the Ryukyus, Japan) Abbildung abgeändert aus: Hentschel et al (2012), Nature Reviews Microbiology)

Eine in Meeresschwämmen lebende Bakteriengattung produziert derart viele Naturstoffe, dass Wissenschaftler sie als potente Quelle für neue Medikamente einstufen. Das Fachblatt „Nature“ stellt die Bakterien vor. An deren Beschreibung haben Würzburger Forscher mitgewirkt.


24.01.2014 Erfolg im Elitenetzwerk

Logo des Elitenetzwerk Bayern

Das Elitenetzwerk Bayern richtet acht neue internationale Doktorandenkollegs und Nachwuchsforschergruppen ein. Drei davon sind an der Universität Würzburg angesiedelt.


24.01.2014 Nanoröhren speichern Lichtenergie länger als gedacht

Elektronen im Triplett-Zustand sichtbar gemacht: Ihr Zusammenstoß in einer Nanoröhre führt zu einer Lichtemission, die der Schlüssel für die Untersuchung dieser sonst quasi unsichtbaren Zustände ist. Die Experimente finden in einem Magnetfeld statt; die goldenen Scheiben rechts und links symbolisieren den Magneten. (Grafik: Tobias Hertel)

Winzige Röhren aus Kohlenstoff haben als effiziente Wandler von Licht zu Elektrizität ein größeres Potenzial als bisher geglaubt. Diese Eigenschaft, die Würzburger Forscher offengelegt haben, könnte für optische Sensoren und die Solartechnik dienlich sein.


20.01.2014 Quantenemission aus Fehlstellen

Nach dem Beschuss mit Neutronen zeigen Siliziumkarbid-Kristalle überraschende Eigenschaften: Sie emittieren Mikrowellen. (Grafik: Hannes Kraus)

Entfernt man aus einem regelmäßigen Gitter von Silizium- und Kohlenstoffatomen ein einziges Atom, zeigt der Kristall ganz neue Eigenschaften. Physiker der Universität Würzburg sind auf diesem Gebiet führend und haben jetzt einige Erfolge gefeiert.


17.01.2014 Rente: Finanzexperte sieht falsche Signale

Professor Hans Fehr. (Foto: privat)

Die Bundesregierung hat ein neues Paket zur Rentenreform präsentiert. Professor Hans Fehr, Finanzexperte von der Universität Würzburg, bewertet die Vorschläge.