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Lernen in der Bibliothek: An der Uni Würzburg ist auch zum Sommersemester der Studienbeginn in vielen Fächern möglich. (Foto: Andrea Wieczorek-Nellen)

Ob Mathematik, Geschichte, Germanistik oder anderes: Studienanfänger können sich an der Universität Würzburg für zahlreiche zulassungsfreie Studiengänge einschreiben. Für viele Erstsemester gibt es ab 22. September spezielle Vorkurse, die den Start ins Studium erleichtern.

Zwillingsjets aus dem Herzen einer aktiven Galaxie: NGC 1052 bei einer Wellenlänge von drei Millimetern, beobachtet mit dem Globalen Millimeter-VLBI-Netzwerk. Die Abbildung zeigt eine sehr kompakte Region im Zentrum und zwei entgegengesetzt gerichtete Jets (unten) sowie eine schematische Darstellung des Systems mit einer Akkretionsscheibe und zwei Regionen mit verwirbelten Magnetfeldern, die zwei hochenergetische Jets formen (oben). Die kompakte Zentralquelle legt dabei den Ort des supermassereichen schwarzen Lochs im Zentrum von NGC 1052 fest, und die gewaltigen Magnetfelder im Umfeld des Ereignishorizonts erzeugen die beiden leuchtkräftigen beobachteten Zwillingsjets. (Abbildung: Anne-Kathrin Baczko et al., Astronomy & Astrophysics)

Deutsche Astronomen haben den exakten Ort eines Schwarzen Lochs und das Magnetfeld nahe des Ereignishorizonts vermessen. Sie zeigen, dass Magnetfelder die erforderliche magnetische Energie zur Versorgung hochenergetischer relativistischer Jets in aktiven Galaxien zur Verfügung stellen können.

Schemazeichnung eines Mikroreaktors, der einen Diamant-Photokatalysator als photoaktives Zentrum enthält.

Den Ausstoß von Kohlendioxid auf umweltfreundliche Art und Weise reduzieren und dabei gleichzeitig wertvolle Rohstoffe produzieren: Das ist das Ziel eines neuen, bundesweiten Forschungsprojekts. Mit dabei ist die Würzburger Professorin Anke Krüger.

An dem Kopf der Taufliege sind die großen Facettenaugen links und rechts gut zu erkennen. Die vierzelligen Hofbauer-Buchner-Äuglein (gelb; in der Skizze ist nur eines zu sehen) liegen an der Basis der Facetten. Von dem Äuglein laufen Nervenfasern (ebenfalls gelb) zum Uhrnetzwerk im Fliegengehirn. (Foto: AG Helfrich-Förster)

Taufliegen sind vor allem morgens und am späten Nachmittag aktiv. An langen Sommertagen verlängert sich ihr Mittags-Tief. Warum, konnten nun Forscher der Universität Würzburg zeigen. Eine wichtige Rolle spielt demnach ein winziges Augenpaar, das erst 1989 entdeckt wurde – ebenfalls in Würzburg.

Die Larve einer Florfliege mit ihrer Beute, einer Kartoffellaus. (Foto: Matthias Tschumi)

Die gravierenden Veränderungen in den Agrarlandschaften stoppen: Mit diesem Ziel haben sich Wissenschaftler, Landwirte und Vertreter von Behörden zusammengeschlossen. Als möglichen Lösungsansatz sehen sie die ökologische Intensivierung.

Cover der Studie zur Nachrichtenberichterstattung während der Staatschuldenkrise in Griechenland 2015: "Die Griechen provozieren!"

2015 haben Nachrichtensendungen von ARD und ZDF zentrale Qualitätskriterien verletzt. So das Ergebnis der Studie "Die Griechen provozieren!" von Journalismusforschern der Uni Würzburg. Im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung (OBS) untersuchten sie die Berichterstattung zur Staatschuldenkrise.

Dr. Dieter Widmann

Dr. Dieter Widmann hat an der Uni Würzburg Sport und Chemie auf Lehramt studiert. Nach dem Studium ist er nach Namibia gegangen und hat dort nicht nur unterrichtet. Der leidenschaftliche Fußballer wurde Torschützenkönig der 2. Liga und Trainer der Nationalmannschaft.

Verschiedene Avatare in Aktion.

eSports locken mittlerweile Millionen von Zuschauern vor die Livestreams. Den Fans der Events, bei denen internationale Teams gegeneinander Computerspiele spielen, fehlt jedoch bislang die Möglichkeit, ihre Leidenschaft ausleben zu können. Eine Firmengründung aus der Uni Würzburg schafft Abhilfe.

Modell eines Sclerostin-Fragments (grün) gebunden an den Antikörper AbD09097 (schwere und leichte Kette in cyan und rot, Oberflächendarstellung in grau) (Bild: Thomas Müller)

Die Knochenkrankheit Osteoporose lässt sich womöglich behandeln, indem man das Protein Sclerostin hemmt. Neue Erkenntnisse aus der Universität Würzburg könnten der Forschung auf diesem Gebiet weitere Impulse geben.

„Die erschröckliche Wirckungen deß Kriegs“: Dieses Flugblatt aus der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs thematisiert kritisch die Schrecken des Krieges. (Quelle: Bayerische Staatsbibliothek München, Einbl. V.8 a-23)

Noch vor dem 400. Jahrestag des Prager Fenstersturzes von 1618 nimmt eine internationale Tagung den Dreißigjährigen Krieg aus einer neuen Perspektive in den Blick. Sie fragt, was sich durch diesen Krieg grundlegend verändert hat.

Die Urkunde von Papst Bonifaz IX. zur Universitätsgründung in Würzburg von 1402. (Foto: Gunnar Bartsch)

Die Universität Würzburg als Quell für alle, die „danach lechzen, mit den Lehren der Schriften benetzt zu werden“: So heißt es in der Gründungsurkunde der Universität aus dem Jahr 1402. Das Dokument wurde jetzt aus dem Lateinischen übersetzt.

Blick in eine Datenzentrale. (Bild: Rastin Pries)

Fast 750.000 Euro fließen in zwei neue Projekte am Institut für Informatik der Uni Würzburg. Dort wird daran gearbeitet, sichere und effiziente Netzwerke für das Internet der Zukunft zu realisieren.

Lydia Lange in der Bibliothek des Lehrstuhls für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen. (Foto: Robert Emmerich)

Vor 1600 Jahren ging der Kirchenvater Hieronymus bei der Übersetzung des alttestamentlichen Buches Judit mitunter sehr kreativ ans Werk: Vom Originaltext ließ er nur etwa die Hälfte übrig. Das zeigt die Theologin Lydia Lange in ihrer Doktorarbeit auf

Weinendes Baby auf dem Arm seiner Mutter.

Schon das erste Schreien von Neugeborenen trägt Spuren der Muttersprache. Das zeigt sich bei Sprachen, bei denen Tonhöhe oder Tonhöhenverlauf die Bedeutung von Wörtern bestimmen, offenbar besonders deutlich – wie ein Wissenschaftler-Team unter Würzburger Führung jetzt erstmals gezeigt hat.

Die Figurengruppe mit Prometheus auf dem Dach des Hauptgebäudes der Universität Würzburg am Sanderring. (Foto: Robert Emmerich)

Erneut rechnet das renommierte Shanghai-Ranking die Universität Würzburg zu den 200 besten Universitäten der Welt. In dieser Liga spielen insgesamt vier bayerische und vierzehn deutsche Universitäten.

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