Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

04.09.2014 Molekulare Ursache für Erbkrankheit entdeckt

Blutplättchen von gesunden Menschen (oben) und Mäusen (unten) besitzen ein dichtes Zellskelett (rot), das von einem Ring aus sogenannten Mikrotubuli (grün) umsäumt ist. Bei Wiskott-Aldrich-Patienten und bei Mäusen mit einem Gendefekt an Profilin1 ist das Zellskelett kaum ausgeprägt; der Mikrotubuli-Ring ist verdickt und verdrillt. (Aufnahmen: Simon Stritt)

Das Wiskott-Aldrich-Syndrom ist eine seltene und schwere Erbkrankheit. An ihrer Entstehung ist vermutlich auch ein Protein beteiligt, das bislang nicht unter Verdacht stand. Über diese neue Erkenntnis aus Würzburg berichtet das Fachblatt „Nature Communications“.


01.09.2014 Bio-Betrügern auf der Spur

Teller mit Tomaten drauf (Foto: Robert Emmerich)

Bio-Essen boomt – aber ist die viel teurere Bio-Tomate auch wirklich eine? Das lässt sich mit einer Analysetechnik herausfinden, an der Würzburger Wissenschaftler arbeiten.


31.08.2014 Von Würzburg in die Welt

Alumnus Gerhard Müller (Foto: privat)

Gerhard Müller hat an der Universität Würzburg Psychologie studiert. Heute ist die Versorgung von Schädel-Hirn-Verletzten seine therapeutische Haupttätigkeit. Wohl deshalb interessiert er sich auch für Gehirnerschütterungen im American Football. Und für die Grünen ist er auch aktiv.


29.08.2014 Neuer Weg der Resistenzbildung entdeckt

Aus einer Kolonie von Staphylococcus-aureus-Bakterien (Mitte, orange) entstehen nach und nach Gruppen, die ein Antibiotikum produzieren (weiß), und Gruppen, die gegen dieses Antibiotikum resistent sind (Randbereich, gelb). (Foto: Daniel Lopez)

Der Mensch setzt viel zu oft Antibiotika ein, und darum werden krankheitserregende Bakterien immer widerstandsfähiger gegen diese Medikamente. Es gibt aber noch eine andere Ursache für die Resistenzbildung, wie Würzburger Infektionsforscher jetzt aufgedeckt haben.


28.08.2014 Aufopfernd, fürsorglich, weiblich

Wunsch … eine Feldpostkarte aus dem Ersten Weltkrieg

Sie treten auf als engelsgleiche Retter oder als Engel des Todes und sind mal fürsorglich, mal hilflos: Filme über den Ersten Weltkrieg zeigen Krankenschwestern auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen. Die Medizinhistorikerin Karen Nolte hat ihre Darstellung erforscht.


27.08.2014 Demotisten tagen in der Residenz

Ausschnitt aus einer demotischen Urkunde (Foto: Günter Vittmann)

Seit 50 Jahren gibt es an der Universität Würzburg einen Lehrstuhl für Ägyptologie, seit 50 Jahren wird hier auf dem Gebiet der Demotistik geforscht. Zu diesem Jubiläum kommt die 12. Internationale Konferenz für demotische Studien nach Würzburg.


26.08.2014 Nanokosmos der Zellen unter der Lupe

Wie ein Satellit, der unglaublich scharfe Fotos von der Erdoberfläche liefert: So ähnlich funktioniert die mikroskopische Technik dSTORM mit den leuchtenden Zuckern. Würzburger Forscher erzeugen mit ihr sehr detailreiche Bilder von Zellmembranen. (Bild: AK Jürgen Seibel / AK Markus Sauer)

Wissenschaftlern der Universität Würzburg ist mit einer neuen Technik ein bislang einmaliger Blick auf Membranen menschlicher Zellen gelungen. Die von ihnen entwickelte Technik macht einzelne verzuckerte Proteine und Lipide mit molekularer Auflösung sichtbar.


22.08.2014 Historikerstreit um den Ersten Weltkrieg

Extra-Blatt des Neuen Görlitzer Anzeigers vom 1. August 1914: „Der Deutsche Kaiser hat die Mobilmachung angeordnet!“ (Bild: Bundesarchiv / Wikimedia Commons)

Im August vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. In Erinnerung daran gibt es aktuell eine publizistisch geführte Debatte, die gerade in Deutschland sehr spezifisch verläuft. Dreh- und Angelpunkt dabei ist die Frage nach der Kriegsschuld.


21.08.2014 Neue Messtechnik für Nanostrukturen

Röntgeninterferenzmuster, das bei der Untersuchung von komplexen Nano-Schichtstrukturen gemessen wird. Die eingefügte Skizze verdeutlicht den Strahlengang des Röntgenlichts bezüglich der Probenoberfläche. (Grafik: Sebastian Macke)

Zwei elektrische Isolatoren aneinander bringen und dadurch einen elektrischen Supraleiter erzeugen: Wer solche Phänomene in Nanostrukturen analysieren will, stößt schnell an messtechnische Grenzen – es sei denn, er benutzt eine neue Methode, die Würzburger Physiker mitentwickelt haben.


20.08.2014 Mit geschmückten Waffen in den Krieg

Schulwandbild „Ausmarsch 1914“, F. E. Wachsmuth Leipzig um 1915

Im Ersten Weltkrieg sollten auch die Schulen die anfängliche Kriegseuphorie vieler Deutscher unterstützen. Schulwandbilder waren dabei weit verbreitetes Propagandamaterial. Ein besonders eindrückliches Beispiel dafür ist das Bild „Ausmarsch 1914“.


18.08.2014 Weltweit herausragend platziert

Das Logo des Academic Ranking of World Universities, besser bekannt als Shanghai-Ranking.

Erneut rechnet das renommierte Shanghai-Ranking die Universität Würzburg zu den 200 besten Universitäten der Welt. In dieser Liga spielen insgesamt nur drei bayerische und dreizehn deutsche Universitäten mit.


18.08.2014 Molekulare Lernmaschinen unter dem Mikroskop

Gezeigt ist die räumliche Organisation des Bruchpilot-Proteins an aktiven Zonen. Die Anwendung hochauflösender dSTORM-Bildgebung (rechts) liefert eine Darstellung ultrastruktureller Details, die mittels konventioneller Lichtmikroskopie (links) nicht auflösbar sind. Skalierungsbalken: 500 nm. (Foto: AG Sauer & AG Kittel)

Wenn Nervenzellen miteinander kommunizieren, übernehmen Neurotransmitter eine wichtige Rolle. Die Prozesse, die dabei ablaufen, waren bisher in wichtigen Details ungeklärt. Mit einer neuen Technik haben jetzt Wissenschaftler der Universität Würzburg ein genaues Bild von ihnen gewonnen.


14.08.2014 Neuere Forschungen zum Ersten Weltkrieg

Der russische Zar Nikolaus II. auf einem Bild von 1914 (Foto: Wikimedia Commons)

Wer war schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs? Allein das Deutsche Reich? So zumindest steht es im Friedensvertrag von Versailles aus dem Jahr 1919. Neuere Arbeiten aus der Geschichtswissenschaft kommen zu anderen Antworten.


12.08.2014 Uni-Satellit verblüfft Experten

Der Würzburger Uni-Satellit UWE-3 hat ein handliches Format. (Foto: Lehrstuhl für Informatik VII)

Der Würzburger Uni-Satellit UWE-3 überrascht derzeit die Fachwelt durch seine Robustheit: Trotz der harten Weltraumstrahlung ermöglicht seine Software, dass das komplett aus kommerziellen Bauteilen bestehende Borddatenverarbeitungssystem ohne jegliche Unterbrechung nun mehrere Monate funktioniert.


11.08.2014 Eine ausgezeichnete Idee: green spin

Das Gründerteam der Firma greenspin UG (von links): Clemens Delatrée, Dr. Sebastian Fritsch, Gunther Schorcht und Heiko Fabritius. (Foto: Konstantin Serfas)

Das aus der Universität Würzburg heraus gegründete Unternehmen green spin UG hat erneut eine Auszeichnung bekommen: Es war im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ erfolgreich.