Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

21.01.2015 Wildbienen am Kilimandscharo auf der Spur

Bunte Suppenschälchen kommen auf dem Kilimandscharo als Insektenfallen zum Einsatz. (Foto: Alice Claßen)

Warum Biologen bunte Suppenschälchen auf den Kilimandscharo stellen – und wie sie damit unter anderem herausfinden, dass Bienen sogar noch auf einer Höhe von 4550 Metern leben: Neue Erkenntnisse aus der Biodiversitätsforschung.


20.01.2015 Von Würzburg in die Welt

Christine Ott

Christine Ott promoviert an der Universität Würzburg im Fach „Deutsche Sprachwissenschaft“. Und leitet nebenbei einen Verlag. Ihr Tipp für Studierende: „Netzwerken und sich mit Gleichgesinnten austauschen – schließlich will man nicht jeden Fehler selbst machen.“


16.01.2015 Hoher Besuch aus Honduras

Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga, Universitätspräsident Alfred Forchel und Bischof Friedhelm Hofmann (von links) im Senatssaal der Universität. (Foto: Robert Emmerich)

Ein hoher Würdenträger der katholischen Kirche war am Donnerstag an der Universität zu Besuch. Empfangen wurde der Gast vom Universitätspräsidenten und von Angehörigen der Katholisch-Theologischen Fakultät.


15.01.2015 Zügel für schädliche Pilzsporen

Das Rhodopsin CarO des Schadpilzes Fusarium fujikuroi findet sich vor allem in den Sporen (grüne Färbung, oben) des Pilzes. Sporen ohne Rhodopsin (unten links) keimen deutlich schneller als solche mit Rhodopsin (unten rechts). (Bilder: Ulrich Terpitz)

Welche Funktion haben lichtempfindliche Proteine in einem Schadpilz, der Reispflanzen befällt? Forscher aus Würzburg und Sevilla haben diese Frage geklärt: Die Proteine bremsen die Keimung der Pilzsporen.


14.01.2015 Bremse für das Tumorwachstum

Tumorzellen brauchen Fettstoffe für ihr Wachstum. Wenn die nicht in ausreichender Menge vorhanden sind, entwickeln sie Alternativen. Diese könnten sich als Ansatz für eine Therapie eignen. Das Bild zeigt Fetttröpfchen (blau) in Tumorzellen. (Foto: AG Schulze)

Manche Krebsarten wachsen enorm schnell. Nur mit Tricks können sie die dafür notwendigen Nährstoffe aus ihrer Umgebung gewinnen. Bei der Suche nach neuen Ansätzen für eine Therapie stehen diese Tricks weit oben. Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte jetzt entscheidende Details klären.


13.01.2015 Schluss mit dem Entweder – Oder

Diese Aufnahme der Würzburger Neurobiologen ist auf dem Cover der Journal of Neuroscience-Ausgabe vom 7. Januar zu sehen. Sie zeigt angefärbt in Grün die Glycinrezeptoren, pink das cis-Golgi-Kompartment sowie blau den Zellkern. (Foto: AG Villmann)

Fehlgebildete Ionenkanäle können die Ursache von Bewegungsstörungen sein. Wie es diese Kanäle schaffen, trotz ihrer Fehlfaltung der Qualitätskontrolle der Zellen zu entgehen, haben Wissenschaftler aus Würzburg und Cambridge untersucht. Sie konnten dabei ein altes Dogma widerlegen.


12.01.2015 Ein Halbleiter von der Heizplatte

Der organische n-Halbleiter, ein dichloriertes Naphthalindiimid, aus dem Labor von Professor Frank Würthner lässt sich unter ambienten Bedingungen – also an der Luft – sublimieren und bildet hierbei Einkristalle, die eine neue Anordnung der Moleküle aufweisen. (Grafik: Matthias Stolte)

Bei der Suche nach neuen, besseren Materialien für organische Halbleiter können Wissenschaftler der Universität Würzburg einen Erfolg vermelden. Ihre neueste Entwicklung hat sogar einen Weltrekord gebrochen: Sie leitet Strom besser als alle vergleichbaren Materialien.


08.01.2015 So kommt der Zucker in die Rübe

Zeichnung einer Zuckerrübe mit Erklärung der Prozesse, über die Zucker gespeichert wird. (Zeichnung: Irina Yurchenko)

Wie entsteht eigentlich der hohe Zuckergehalt von Zuckerrüben? Diese bislang ungelöste Frage ist jetzt geklärt: Forschungsteams aus Deutschland haben den Zucker-Transporter entdeckt, der dafür verantwortlich ist. Für die Züchtung verbesserter Sorten ist das ein kräftiger Impuls.


22.12.2014 ERC Grant für Katrin Paeschke

Knäuel im Genom: Dafür interessiert sich Katrin Paeschke.   (Foto privat)

Erneut geht ein hoch dotierter Forschungspreis der EU an die Universität Würzburg: Die Biochemikerin Katrin Paeschke erhält für ihre Forschung einen renommierten Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) und damit verbunden rund 1,5 Millionen Euro.


19.12.2014 Staatssekretär Sibler lobt modernen Ansatz der Uni Würzburg

Gruppenbild im Handschriftenlesesaal der Universitätsbibliothek Würzburg (v.l.): Bibliotheksleiter Karl Südekum, Uni-Präsident Alfred Forchel, Staatssekretär Bernd Sibler, Walter Eykmann, Martina Lengler, Dekan Andreas Dörpinghaus (Foto: Marco Bosch)

Staatssekretär Bernd Sibler kam am Freitag anlässlich der Neugründung der Fakultät für Humanwissenschaften nach Würzburg. Bei seiner Festrede lobte er den "modernen Ansatz" der Uni, sich mit der neuen Fakultät den "Herausforderungen des digitalen Zeitalters" zu stellen.


18.12.2014 Alumnus Josef Schuster ist Präsident des Zentralrates der Juden

Dr. Josef Schuster ist seit November 2014 Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. In den 1970er-Jahren studierte der heute in Würzburg niedergelassene Internist an der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg. (Foto: Andreas Kneitz/Zentralrat der Juden)

Der Würzburger Arzt Josef Schuster ist seit Ende November 2014 Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Der Alumnus der Universität Würzburg möchte bei seiner Arbeit den Fokus darauf legen, die verschiedenen Ausrichtungen des Judentums unter dem gemeinsamen Dach zusammenzuführen.


17.12.2014 Deutschlandstipendien vergeben

Universitätspräsident Alfred Forchel und Nikolaus Peter Hasch von der Sparkasse (von links) bei der Vergabe der Deutschlandstipendien. (Foto: Rudi Merkl)

93 Studierende der Uni Würzburg können sich über ein Deutschlandstipendium freuen. Ein Jahr lang bekommen sie 300 Euro im Monat zur freien Verfügung. Feierlich vergeben wurden die Stipendien am Dienstag im Toscanasaal der Residenz.


09.12.2014 Bessere Wirkstoffe gegen das Dengue-Virus

Weibchen der Tigermücke (Aedes aegyptii) sticht in die Haut eines Menschen. (Foto: US Department of Health and Human Services / Wikimedia Commons)

Genau wie Ebola kann auch das Dengue-Fieber tödlich sein. Diese Krankheit wird ebenfalls durch ein Virus verursacht, gegen das es bislang kein Mittel und keine Impfung gibt. Forscher aus Mainz und Würzburg stellen jetzt potenzielle neue Wirkstoffe vor.


08.12.2014 Gendefekt löst endloses Recycling aus

Die Abbildungen zeigen die Folgen von Mutationen im USP8-Gen, die zu einer Überproduktion von Adrenocorticotropin (ACTH) Cushing-Adenomen der Hirnanhangsdrüse führen. (A) zeigt ACTH-produzierende Zellen in der normalen Hypophyse; (B) den USP8-Wildtyp (B) und (C) bei mutierten USP8. Blau=Kernfärbung, Grün=ACTH-Färbung, Rot=USP8-Färbung und merge= Überlappung der drei Färbungen. (Fotos: Silviu Sbiera)

Gutartige Tumore in der Hirnanhangsdrüse sind dafür verantwortlich, wenn Nebennierenzellen ungebremst das Stresshormon Cortisol ausschütten. Einem internationalen Team von Wissenschaftlern ist es jetzt gelungen, die dahinter stehenden molekularen Prozesse detailliert zu entschlüsseln.


05.12.2014 Hormonforscher entschlüsseln Mutationen, die zu Cushing-Syndrom führen

Auswirkung der Proteinkinase A (PKA) Mutationen. Durch die Mutation der „katalytischen“ Untereinheit (C) wird die Bindung der "regulatorischen" (R) und somit deren Kontrolle über die "katalytische" Untereinheit gehemmt. Dies führt zu einer unkontrollierten Ausschüttung von Cortisol. (Grafik: D. Calebiro)

Die Mutation eines Schlüsselenzyms führt in der Nebenniere zu einer krankhaft gesteigerten Cortisol-Ausschüttung. Einer Forschergruppe um Martin Lohse und Davide Calebiro vom Rudolf-Virchow-Zentrum an der Uni Würzburg ist es nun gelungen, die genauen Mechanismen zu entschlüsseln.