... des aktuellen Monats.
Aus der Forschung: Neues zur natürlichen Schädlingskontrolle – Vom Vergessen und Erinnern – Der Roboter und das Recht // Neu an Uni & Uniklinik: Roland Altenburger und Thorsten Bley // International: Besuch aus Afghanistan – Fit für die USA // Campus: Die Uni-Teams beim Residenzlauf
Bei Trockenheit kommt es in bestimmten Arealen der pflanzlichen Zellmembran zu deutlichen Veränderungen. Erstmals haben Wissenschaftler diese Areale – Nanodomänen genannt – unter dem Mikroskop sichtbar gemacht und ihre Veränderung analysiert.
Mit je 5.000 Euro sind die Preise dotiert, die der bayerische Wissenschaftsminister für besonders gute Leistungen in der Lehre vergibt. Zwei davon gehen an die Uni Würzburg.
Seit Mittwoch tagt der Wissenschaftsrat in Würzburg. Auf Einladung der Universität traf man sich bei einem Empfang im historischen Weinkeller der Residenz.
Normalerweise können Zellen Schäden am Erbgut selbst reparieren. Wenn aber Gene, die solche Reparaturmechanismen steuern, beschädigt sind, führt dies in der Regel zu schweren Erkrankungen. Mutationen eines unerwarteten Gens haben Würzburger Wissenschaftler jetzt im Fall der Fanconi-Anämie entdeckt.
In Wissenschaft und Forschung ist die Universität Würzburg führend in Deutschland und in Europa. Auch im weltweiten Vergleich ist sie eine der besten deutschen Universitäten. Das bescheinigt ihr die soeben veröffentlichte Ausgabe des Leiden-Rankings 2013.
Zum 27. Jahrestag des Atomunfalls von Tschernobyl legen Mediziner aus Würzburg und Minsk eine neue Langzeitstudie vor. Ihr zufolge haben fast alle Kinder und Jugendlichen, die nach dem Unfall an Schilddrüsenkrebs erkrankt sind, bis heute überlebt.
Erstsemester aufgepasst! Was an der Uni so alles los ist, erfahrt ihr bei der Ersti-Messe am Montag, 22. April, in der Hubland-Mensa.
Der Quastenflosser ist unter vielen Aspekten interessant: Bis 1938 galt der Fisch als ausgestorben. Er hat sich in den vergangenen 300 Millionen Jahre nur wenig verändert. Und er gilt als Vorläufer der ersten Landlebewesen. Jetzt haben Wissenschaftler sein Genom entschlüsselt.
Forscher aus Würzburg beschreiben im Fachblatt "Cell" eine neue Form der Genaktivierung. Sie zeigen auch, wie Salmonellen damit ihre Vergiftung durch zu viel Zucker verhindern. Die neuen Erkenntnisse könnten für die Biotechnologie spannend sein.
Im Career Service der Uni wurde am Donnerstag das tausendste Beratungsgespräch geführt: Studentin Verena Pecher bekam unter anderem hilfreiches Feedback zu ihren Bewerbungsunterlagen und Infos über Vorstellungsgespräche.
Ist die Umgebungsluft sehr trocken, müssen sich Pflanzen gegen zu hohen Wasserverlust schützen. Dazu schließen sie spezielle Poren in ihren Blättern. Wie die Pflanze Veränderungen der Luftfeuchtigkeit wahrnimmt und in ein Signal übersetzt, haben Forscher der Uni Würzburg erforscht.
Im Wintersemester 1969/70 war Jean-Marc Ayrault als Austauschstudent zu Gast an der Universität Würzburg. Jetzt hat der französische Premierminister „seiner“ ehemaligen Uni einen Besuch abgestattet. Die Universität hat ihm dabei die Ehrenbürgerwürde verliehen.
Trifft Licht auf organische Moleküle, setzt es Prozesse in Gang, die für die Wissenschaft von großem Interesse sind. Allerdings lassen sich die einzelnen Reaktionsstufen nur äußerst schwer identifizieren. Einem Team der Uni Würzburg ist das jetzt geglückt – mit Hilfe eines trickreichen Ansatzes.
Er ist ein beliebter Aquarienfisch: der Spiegelkärpfling Xiphophorus maculatus. Für Forscher ist er ein wichtiges Modell bei der Suche nach den genetischen Auslösern von Hautkrebs. Jetzt hat der Würzburger Biochemiker Manfred Schartl mit Kollegen aus den USA das Genom der Fischart entschlüsselt.